Nachrichten (Ecuador)

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Gericht in Ecuador erklärt Fluss zum Rechtssubjekt

Der Machángara-Fluss ist zur Müllkippe der Hauptstadt Quito geworden. Dies verstößt gegen seine Rechte, so das Urteil. Behörden sind zur umfassenden Sanierung verpflichtet
Quito. Ein Gerichtsurteil macht die Stadtverwaltung von Quito für die Verletzung der Rechte des Machángara-Flusses verantwortlich. Die Gemeinde wird gegen das Urteil Berufung einlegen. Jedoch entschied das Gericht bereits, dass die Dekontaminierungsmaßnahmen unverzüglich... weiter

Nach Attentat auf Präsidentschaftskandidat: Prozessauftakt in Ecuador

Fünf Personen angeklagt. Von 13 Verdächtigen wurden sechs im Gefängnis getötet, einer starb durch Polizeikugeln, einer wurde entlastet
Quito. In der ecuadorianischen Hauptstadt hat der Prozess gegen fünf Angeklagte im Zusammenhang mit dem Attentat auf Fernando Villavicencio begonnen. Der rechtsliberale Journalist und Politiker wurde am 9. August 2023 zwei Wochen vor der Wahl bei einer Kundgebung erschossen (... weiter

Die schwelende Bruchlinie in den höchsten Ämtern der Regierung von Ecuador

Präsident Daniel Noboa agiert in Hinsicht auf weitere Kandidatur gegen eigene Vizepräsidentin. Revolución Ciudadana schaltet sich ein
Quito. 'Eisig' wäre noch eine Untertreibung, um die Beziehung zwischen Präsident Daniel Noboa und seiner nominellen Nummer Zwei, Verónica Abad, zu beschreiben. Noch vor der Wahl im Oktober letzten Jahres soll es zwischen den beiden zum Bruch gekommen sein. "Ich habe nie mit ihm als... weiter

Erneuter Ausnahmezustand in Ecuador

Präsident setzt bei Bekämpfung der Kriminalität weiter auf Militär und die Einschränkung von Freiheiten. Straflosigkeit bei Rechtsbrüchen der Sicherheitskräfte. Kritik von Menschenrechtsorganisationen
Quito. Im Kampf gegen die organisierte Kriminalität hat der ecuadorianische Präsident Daniel Noboa erneut den Ausnahmezustand über Teile des Landes verhängt. Das gab er nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats auf dem Mikroblogging-Dienst X bekannt. Die Maßnahme gilt... weiter

Referendum in Ecuador: Ja zur Militarisierung, Nein in Wirtschaftsfragen

Mehr "Law and Order" befürwortet. Änderung der Arbeitsrechte abgelehnt. Soziale Bewegungen über freie Hand für das Militär besorgt
Quito. Unter dem Schutz eines großen Polizeiaufgebots und mehrerer zehntausend Soldaten haben die Ecuadorianer:innen am vergangenen Sonntag über ein Referendum zu Sicherheits- und Wirtschaftsfragen abgestimmt. Das von der Regierung von Daniel Noboa vorgelegte Referendum umfasste... weiter

OAS und Celac verurteilen Sturm auf mexikanische Botschaft in Quito

Ecuador versucht erfolglos sich zu rechtfertigen. Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Celac einberufen. Glas im Hungerstreik
Washington et al. Mit deutlichen Worten hat Luis Almagro, Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), das gewalttätige Eindringen ecuadorianischer Sicherheitskräfte in die Botschaft Mexikos in Quito am Freitag vergangener Woche verurteilt. "Es besteht kein... weiter

Ecuador vor umstrittener Volksbefragung

Referendum soll Vorhaben der Regierung Noboa ermöglichen: Militarisierung der Inneren Sicherheit und Anerkennung der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit bei der Weltbank
Quito. Am 21. April sind die Wähler in Ecuador aufgerufen elf Fragen mit Ja oder Nein zu beantworten. Mit der Initiative versucht Präsident Daniel Noboa Änderungen an Gesetzen und an der Verfassung durchzusetzen. Offiziell hat die Kampagne für die Volksbefragung (consulta), die... weiter

Nach Stürmung seiner Botschaft in Ecuador bricht Mexiko diplomatische Beziehungen ab

Ecuadorianische Polizei nimmt Ex-Vizepräsident Glas fest, der in der Botschaft Schutz gesucht hatte. Am Freitag gewährte Mexiko ihm politisches Asyl
Mexiko-Stadt/Quito. Als "eklatante Verletzung des Völkerrechts und der Souveränität Mexikos" hat der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador die Stürmung der Botschaft seines Landes in Quito und die Festnahme von Ex-Vizepräsident Jorge Glas (2012-2018) bezeichnet.... weiter