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Amerika21: Spendenziel 2019/2020 übertroffen!

"Gemeinsam ist alles möglich"
Ihr Zuspruch freut uns und zeigt: Ein unabhängiges deutschsprachiges Nachrichtenportal über Lateinamerika und die Karibik ist notwendiger denn je
Liebe Leserinnen und Leser, binnen weniger Wochen haben Sie dazu beigetragen, dass amerika21 das Spendenziel von 10.000 Euro erreicht hat. Der enorme Zuspruch freut uns alle sehr und zeigt: Ein... weiter

Von Chile lernen

Die Protestbewegung in Chile hat eine Beispielfunktion, auch für die Linke in Deutschland. Denn der Wandel kommt nicht von Staats wegen, sondern von der Straße
In der deutschen Linken gibt es mal wieder Streit. Aktuell geht es um die Lebensweise. Vor allem in der Klimabewegung wird diskutiert: Ist der Lebensstandard in Deutschland auf andere Länder... weiter

Chile: "Wir wollen ein Ende der Straflosigkeit"

NGO und UN kritisieren Menschenrechtsverletzungen. Protestierende fordern Ende der Straflosigkeit, Rücktritt der Regierung und einen Systemwechsel
Der 30-jährige Eliacer Flores ist auf seinem rechten Auge blind. Er wurde bei einem Protest im Zentrum von Chiles Hauptstadt Santiago von einem Polizisten aus zehn Metern Entfernung ins Auge... weiter

Venezuela: "Die Regierung muss die Sicherheitspolitik ändern"

Interview mit Ana Barrios vom venezolanischen Menschenrechtskollektiv Surgentes
Unter den Slogans #Keine weiteren Hinrichtungen im barrio und #Nicht in Chávez' Namen hat das linke Menschenrechtskollektiv Surgentes eine Kampagne gegen Polizeigewalt in den Armenvierteln (barrios)... weiter

"Die Situation in Bolivien zu analysieren ist viel einfacher, als Sie denken..."

Organisierte indigene Frauen in Bolivien verteidigen den Kampf gegen den Staatsstreich und beziehen Stellung zum Beitrag der feministischen Anthropologin Rita Segato (Argentinien)
"In erster Linie mächtige Frauen des Regenbogens, in zweiter Linie Feministinnen..." Wir, die Warmis, Zomo, Frauen aus dem Süden, Frauen aus den Gebieten unserer Vorfahren, grüßen unseren... weiter

Ende der rechten Einheitsfront ‒ Wie die aktuellen Aufstände Lateinamerika verändern

Der Neoliberalismus ist in Lateinamerika nicht oder nur mit enormer Gewalt durchzusetzen. Das ist ein Schuss vor den Bug der Eliten
Proteste, Aufstände und Regierungswechsel in Lateinamerika und der Karibik: In Ecuador hat eine Revolte gegen die IWF-Politik die Regierung vorerst zum Einlenken gezwungen. In Haiti tobt ein Aufstand... weiter

Was der Putsch gegen Evo Morales für Indigene wie mich bedeutet

Das indigene sozialistische Projekt hat vollbracht, was der Neoliberalismus immer wieder unterlassen hat: die Umverteilung des Reichtums auf die ärmsten Sektoren der Gesellschaft
Evo Morales ist mehr als der erste indigene Präsident Boliviens ‒ er ist auch unser Präsident. Der Aufstieg eines einfachen Aymara-Kokabauern zum höchsten Amt der Nation im Jahr 2006 markierte die... weiter

Chile: Die Kriminalisierung des sozialen Widerstands

Vor einer Woche rief Präsident Sebastian Piñera den Notstand aus und verhängte in einigen Städten eine Ausgangssperre. Das Land sei im Krieg, so der Präsident
"Estamos en guerra contra un enemigo poderoso" – "Wir sind im Krieg gegen einen mächtigen Feind". Der Notstand ist ausgerufen. Ausgangssperren werden verhängt. Cacerolazos Cacerolazo: Form des... weiter

"Hallo, ist da das Büro der Lima-Gruppe?"

Ein Anruf im Büro der Lima-Gruppe in Peru und der vergebliche Versuch, einen der Staatschefs der Mitgliedsländer zu sprechen
Hallo, ist da das Büro der Lima-Gruppe?Zur Lima-Gruppe gehören derzeit Argentinien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Kanada, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru und... weiter