Nachrichten (Ecuador, Umwelt)

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Gericht in Ecuador erklärt Fluss zum Rechtssubjekt

Der Machángara-Fluss ist zur Müllkippe der Hauptstadt Quito geworden. Dies verstößt gegen seine Rechte, so das Urteil. Behörden sind zur umfassenden Sanierung verpflichtet
Quito. Ein Gerichtsurteil macht die Stadtverwaltung von Quito für die Verletzung der Rechte des Machángara-Flusses verantwortlich. Die Gemeinde wird gegen das Urteil Berufung einlegen. Jedoch entschied das Gericht bereits, dass die Dekontaminierungsmaßnahmen unverzüglich... weiter

Proteste nach Pipeline-Leck im Amazonasgebiet in Ecuador

Eine Million Liter Rohöl in Schutzgebiet ausgetreten. Kontamination auf 300 Kilometer, mindestens 60.000 Menschen betroffen. Krisenmanagement von Regierung und Betreiberfirma in der Kritik
Quito. In Ecuador ist es nach dem Bruch einer Öl-Pipeline im Amazonasgebiet zu weitreichender Verschmutzung der Umwelt gekommen. Über 6.300 Barrel (eine Million Liter) Öl sind laut der Betreiberfirma Oleoductos de Crudos Pesados (OCP, Schweröl-Pipelines) ausgetreten. Nun steht... weiter

Verfassungsgericht in Ecuador: Bergbau im Nebelwald verstößt gegen die Rechte der Natur

Urteil gilt als historisch. Rechte der Natur sind in der Verfassung verankerte Normen, "nicht nur Ideale oder rhetorische Erklärungen"
Quito. Das Verfassungsgericht von Ecuador hat entschieden, dass die Vorhaben zum Abbau von Kupfer und Gold im andinen Nebelwald von Los Cedros verfassungswidrig sind und gegen die Rechte der Natur verstoßen. Mit dem Urteil sind alle Konzessionen an das staatliche ecuadorianische... weiter

Ecuador: Größeres Schutzgebiet gegen Überfischung und Plastik um Galapagos

Chinesische Fischerboote sollen beschränkt werden. Auch nationaler Fischfang im Fokus. Klimawandel zusätzliches Problem
Quito. Ecuador plant die Ausweitung des Meeresschutzgebietes bei den Galapagosinseln aufgrund von Umweltverschmutzung, Klimawandel und Überfischung. Insbesondere eine Vielzahl von Meerestieren soll dringend geschützt werden. Dazu gehören fünf gefährdete Arten, die zwischen dem zu... weiter

Ecuador: Ölpipelinebruch verursacht Umweltkatastrophe im Amazonas

2,5 Millionen Liter Rohöl haben mehrere Flüsse verseucht. Regierung und verantwortliche Unternehmen weisen Schuld von sich
Quito. Anfang April ereignete sich im ecuadorianischen Amazonasgebiet eine der verheerendsten Ölkatastrophen des Landes der letzten 15 Jahre. Ein Erdbeben löste einen Erdrutsch in den Provinzen Sucumbíos und Napo aus, was zum Bruch von zwei Pipelines führte. In der Folge traten... weiter