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Gipfel der Völker in Brasilien übergibt Erklärung an COP30

Rekordbeteiligung in Belém. Regierungsvertreter Brasiliens und der COP30 beim Gipfel der Völker. Erklärung nennt den Kapitalismus als Hauptursache der Klimakrise
Belém. Der Gipfel der Völker, der vom 12. bis 16. November in Belém stattgefunden hat, hat sein Programm am vergangenen Sonntag mit einem politischen Meilenstein beendet. Offiziell wurde ein Schreiben, die Abschlusserklärung, während einer öffentlichen Anhörung an der... weiter

COP30 in Brasilien: La Vía Campesina fordert Klimagerechtigkeit

Die Bewegung verlangt Agrarreform und Ernährungssouveränität. Sie lehnt Emissionshandel und -kompensationen ab. Keine Lösung für Klimakrise im Kapitalismus
Belém. Zu Beginn der Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien hat die internationale Bewegung La Vía Campesina ("Der bäuerliche Weg") ihr globales Manifest für Klimagerechtigkeit vorgestellt, in dem sie konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Beendigung... weiter

Brasilien, Argentinien und Mexiko bauen Förderung von Öl und Gas aus

Vor COP30 legt NGO Urgewald neue Daten zu Projekten vor. Diese zeigen einen fossilen Boom für Lateinamerika
Berlin/Belém. Kurz vor der Weltklimakonferenz COP30 hat die deutsche Umweltorganisation Urgewald vergangene Woche ihre aktualisierten globalen Datenbanken zur fossilen Industrie vorgestellt. Es handelt sich um die Global Coal Exit List (GCEL 2025) und die Global Oil... weiter

Brasiliens Staatsanwaltschaft fordert Stopp von CO2 Projekt

Bundesstaatsanwaltschaft klagt gegen REDD+-Projekt im Bundesstaat Amazonas wegen fehlender Konsultation indigener Gemeinden. Umweltbehörde Sema weist die Vorwürfe zurück
Manaus. Die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft (MPF) hat die sofortige Aussetzung eines Projekts zur "Verringerung von Emissionen durch vermiedene Entwaldung und Waldschädigung" (REDD+-Waldschutzprojekt) in Schutzgebieten indigener und traditioneller Bevölkerungsgruppen im... weiter

Illegale Rinderzucht in Brasilien zerstört Regenwald

Menschenrechtsorganisation dokumentiert Fälle in Terra Nossa und Cachoeira Seca. Über Zwischenbetriebe gehen Tiere an JBS-Schlachthöfe. Produkte könnten bereits in die EU gelangt sein
São Paulo. Im brasilianischen Bundesstaat Para, Austragungsort der diesjährigen UN-Klimakonferenz COP30 im Amazonasgebiet, zerstören illegale Rinderfarmen weiterhin großflächig den Regenwald und bedrohen die Existenz von Kleinbauern und indigenen Gemeinschaften. Das geht aus... weiter

Blick auf COP30: Studie benennt Geldgeber für Extraktivismus in Lateinamerika

Urgewald nennt Banken und Investoren hinter neuen Öl- und Gasprojekten. 138,5 Milliarden Dollar Kredite seit 2022. 92 Prozent aus dem Ausland. Banco Santander vorn, Deutsche Bank mit 3,4 Milliarden
Berlin/Belém. Fünf Wochen vor dem UN-Klimagipfel in Belém (COP30) zeigt eine neue Studie der deutschen NGO Urgewald das Ausmaß der Öl- und Gasexpansion in Lateinamerika und der Karibik und benennt die Banken sowie Investoren, die diese Expansion ermöglichen. Die Ergebnisse wurden... weiter

Lula blockiert in Brasilien Teile eines Gesetzes zur Vereinfachung von Umweltauflagen

Veto richtet sich gegen einzelne Lockerungen in Genehmigungsverfahren. Ölförderung im Amazonas aber erlaubt. Organisationen fordern vollständige Ablehnung
Brasília. Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat vergangene Woche mehrere Artikel eines umstrittenen Gesetzesvorschlags des Kongresses abgelehnt. Das Gesetz, bekannt als PL 2159/2025, sieht vor, die Anforderungen für Umweltgenehmigungen bei Infrastruktur-,... weiter

Chinas Fangflotte fischt unreguliert vor den Küsten von Ecuador, Peru und Argentinien

Fischereiflotten operieren trotz Abkommen und Kontrollen vor Südamerikas Küste. Unreguliertes Fischen in sensiblen Zonen belastet Ökosysteme, Wirtschaft und Menschenrechte
Quito/Lima/Buenos Aires. Fangschiffe aus China fischen vor den Küsten von Ecuador, Peru und Argentinien weiterhin unreguliert und illegal. Sie werden dabei von ausgedehnten Netzwerken an Land unterstützt. Zu diesem Schluss kommt ein investigativer Bericht des umweltorientierten... weiter

Brasilien: Luxusmarken nutzen Leder aus illegaler Viehzucht in Pará

Rinderzucht bleibt Hauptursache für Regenwaldabholzung. Indigene Gebiete betroffen. Firmen missachten Vorschriften. Chanel und Gucci werden in Studie erwähnt
Belém. Die Lieferketten verschiedener Luxusmodemarken beziehen Leder aus illegaler Viehzucht in der Amazonasregion. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der britischen NGO Earthsight. Besonders betroffen ist Pará, mit circa 1,25 Millionen Quadratkilometern der flächenmäßig... weiter