Nachrichten (Mercosur-Länder, Menschenrechte)

Aktive Filter: Mercosur-Länder (zurücksetzen) und Menschenrechte (zurücksetzen)

Peru: Kriminelle Gruppen bedrohen indigene Gemeinden in Amazonasregion

Seit 2012 mehr als 60 Umweltaktivisten ermordet. Hauptgründe sind Drogenhandel und Extraktivismus. Strukturelle Dimension der Gewalt
Yurúa. Die indigene Organisation Regional AIDESEP Ucayali (ORAU) aus der peruanischen Provinz Ucayali hat bekannt gegeben, dass die Einschüchterungen gegen indigene Führer:innen und Menschenrechts­verteidiger:innen in der Grenzregion zu Brasilien zugenommen haben. In einem... weiter

Venezuela tritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof aus

Caracas spricht von politischer Instrumentalisierung. Aus Washington kommt Lob, von Amnesty scharfe Kritik
Caracas. Venezuela hat seinen Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) angekündigt. Außenminister Félix Plasencia teilte auf Anweisung der Interimspräsidentin Delcy Rodríguez auf der Online-Plattform X mit, UN-Generalsekretär António Guterres sei offiziell über die... weiter

Venezuela: Rodríguez trifft israelische Militärdelegation

Offizielle Gespräche sollen Israels Rolle bei der Erdbebenhilfe festlegen. Erste diplomatische Kontakte seit 2009. Massive Kritik an der Zusammenarbeit
Caracas. Die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez hat sich mit einer Delegation der israelischen Streitkräfte getroffen, um Pläne für die Trümmerbeseitigung und den Wiederaufbau nach dem Erdbeben in Venezuela zu erörtern. Elad Edri, Stabschef des Heimatfrontkommandos der... weiter

Proteste in Argentinien gegen Femizide nach Mord an 14-jähriger

Menschen mit Schirmen und einem Schriftbanner an der Front eines Marsches im Regen. Das Banner liest "Ni Una Menos Agua de Oro"
Der Verdächtige war polizeibekannt. In Argentinien wird im Schnitt alle 31 Stunden ein Femizid verübt
Agua de Oro/Córdoba/Buenos Aires. Ausgelöst vom Mord an der 14-jährigen Agostina Vega, haben am Mittwoch in zahlreichen Städten Argentiniens Tausende auf den Straßen gegen Femizide mobil gemacht. Der Fall Vega hat das Land nicht nur wegen der Gewalt selbst erschüttert, sondern auch... weiter

Bayer wegen Pestizidexporten nach Brasilien in der Kritik

Leverkusen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Bayer-Konzern bei seiner Hauptversammlung am 24. April aufgefordert, Verantwortung für die Gefährdung Indigener Völker durch in der EU verbotene Pestizide zu übernehmen und den Export dieser Pestizide zu stoppen. Die... weiter

Apablaza taucht in Argentinien unter, Chile fordert Auslieferung

Früherem FPMR-Chef wird Mittäterschaft an Ermordung des Senators Guzmán im Jahr 1991 vorgeworfen. Asylstatus wurde 2026 aberkannt. Präsident Milei ordnete Ausweisung an
Santiago/Buenos Aires. Der seit 1993 mit seiner Familie in Argentinien lebende Chilene Galvarino Apablaza war spurlos verschwunden, als die argentinische Polizei ihn am vergangenen Mittwoch an seinem Wohnort in der Provinz Buenos Aires festnehmen wollte, um ihn nach Chile... weiter

EU treibt Mercosur-Abkommen voran, Kritik aus Deutschland

Die EU-Kommission will den Handelsteil vorab anwenden. NGOs aus Deutschland und Europa warnen vor mehr Abholzung in Brasilien. Die EuGH-Prüfung zum Vertrag steht noch aus
Berlin/Brüssel/Brasília et al. Trotz erheblicher Widerstände und rechtlicher Bedenken will die EU-Kommission den Handelsteil des EU-Mercosur-Partnerschaftsabkommens vorläufig anwenden. Dies ist geplant, obwohl das Europäische Parlament im Januar 2026 zunächst eine juristische... weiter

Proteste gegen das Vergessen in Argentinien anlässlich des 50. Jahrestags des Militärputsches

Landesweit nahmen Hunderttausende an Märschen und Gedenkveranstaltungen teil. Wachsender Anteil der Bevölkerung leugnet Taten der Diktatur
Buenos Aires/Córdoba. Anlässlich des 50. Jahrestages des Militärputsches ist es am Dienstag in Argentinien landesweit zu Gedenkmärschen und Protestveranstaltungen gekommen. Menschenrechtsorganisationen organisierten die Veranstaltungen unter dem Motto "Mehr denn je: Nie Wieder!" (... weiter