Nachrichten (Kolumbien, Menschenrechte)

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Kolumbien: Erdbeben verschärft strukturelle Verarmung im Pazifik

Vor dem Beben fehlten Strom und Netz. Danach blieben viele Schäden ungezählt. Indigene Gemeinden fordern mehr Aufmerksamkeit
Quibdó. Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am 10. August das kolumbianische Departamento Chocó besonders hart getroffen. 29 der 31 Gemeinden weisen Schäden auf, mehr als 45.000 Menschen sind betroffen. Wie arm die Region schon vor dem Beben war, zeigen die Zahlen des Statistikamts... weiter

Nach Erdbeben in Kolumbien rückt das Militär vor

Soldaten statt Rettung und Hilfslieferungen. Viele Menschen sind empört und fassungslos
Cali. Parallel zu den maßgeblich von Freiwilligen organisierten Rettungs- und Hilfsmaßnahmen ist Cali in den letzten Tagen massiv mit Polizei und Militär verstärkt worden. Bürgermeister Alejandro Eder verhängte zudem am 10. August eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr und... weiter

Kolumbien wird Sitz US-gesteuerter Sicherheitsinitiative

Kritik gegen den wachsenden Einfluss der USA und Militarisierung. Soziale Probleme könnten zunehmen
Medellín. Der gewählte Präsident Abelardo de la Espriella hat angekündigt, Medellín zum Sitz des regionalen Escudo de las Américas (Shield of the Americas) zu machen. Die Plattform solle zur Bekämpfung von organisiertem Verbrechen, Drogenhandel, Menschenhandel, Terrorismus und... weiter

Kolumbiens künftige Regierung will Friedensstellen abschaffen

Kritiker warnen vor politischen Folgen und mahnen verfassungsrechtliche Verpflichtungen an. Cepeda: Pläne machen De la Espriella zum "Feind des Friedens"
Bogotá. Der designierte kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella will mehrere für die Umsetzung des Friedensabkommens von 2016 zuständige Einrichtungen abschaffen. Ehemalige Regierungsvertreter, Politiker und Verantwortliche für die Wiedereingliederung ehemaliger Kämpfer... weiter

ICE-Beamter in den USA erschießt Mann aus Kolumbien

Wütende Proteste nach dem Vorfall. Mindestens elf Tote durch "Trumps Privatmiliz" seit Januar 2025
Augusta. Weniger als eine Woche nach einem tödlichen Schusswaffeneinsatz von US-Einwanderungsbeamten in Texas hat ein ICE-Beamter im nördlich gelegenen Bundesstaat Maine einen Autofahrer erschossen. Der Vorfall ereignete sich am Montagmorgen in dem Küstenort Biddeford, der in den... weiter

De la Espriellas Sicherheitsplan spaltet Kolumbien

Geplante Sicherheitsblöcke in Großstädten stoßen auf Kritik. Gegner warnen vor mehr Repression
Bogotá. Der designierte kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella hat am vergangenen Sonntag angekündigt, nach seinem Amtsantritt am 7. August per Dekret einen "Verteidigungsblock für die städtische Sicherheit" zu gründen. Ziel dieser Initiative sei, gemeinsam mit den... weiter