Sven Hanfstängl Reuss

In Argentinien weiten sich Proteste gegen Milei aus

Soziale Organisationen kritisieren Sparpolitik und Arbeitsmarktreformen der rechten Regierung
Buenos Aires. Lehrergewerkschaften und Hafenarbeiter prägen in dieser Woche eine neue Welle von Protesten gegen Präsident Javier Milei. Sie machen die Regierung für den Verlust der Kaufkraft, die Unterfinanzierung des öffentlichen Bildungswesens, die Deregulierung des... weiter

Kolumbiens neue Außenpolitik: Bruch mit Kuba und Schließung von 14 Botschaften

Künftige Regierung setzt auf US-Sicherheitsallianz und baut Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden ab
Bogotá. Der gewählte kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella hat die Schließung von 14 Botschaften sowie den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Kuba und Nicaragua angekündigt. De la Espriella erklärte, Botschaften in Afrika, Osteuropa, Asien und der Karibik... weiter

USA setzen Prozess gegen Nicolás Maduro für Juni 2027 an

Verteidigung verweist auf Immunität als früheres Staatsoberhaupt. Vor Gericht in New York demonstrieren Anhänger und Gegner
New York. Ein Bundesgericht in New York hat den Prozessbeginn gegen den entführten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores auf den 1. Juni 2027 angesetzt. Beide sind in den USA wegen Drogenhandels, Drogenterrorismus, Waffenbesitzes und weiterer... weiter

Kolumbiens künftige Regierung will Friedensstellen abschaffen

Kritiker warnen vor politischen Folgen und mahnen verfassungsrechtliche Verpflichtungen an. Cepeda: Pläne machen De la Espriella zum "Feind des Friedens"
Bogotá. Der designierte kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella will mehrere für die Umsetzung des Friedensabkommens von 2016 zuständige Einrichtungen abschaffen. Ehemalige Regierungsvertreter, Politiker und Verantwortliche für die Wiedereingliederung ehemaliger Kämpfer... weiter

Linker Cepeda erkennt Wahlsieg des ultrarechten De la Espriella mit Bedenken an

Zweifel am Wahlprozess halten an. Kritik an US Intervention. Auslandsstimmen seien nicht überprüft worden
Bogotá. Der linke Präsidentschaftskandidat Iván Cepeda hat den Wahlsieg des ultrarechten Abelardo de la Espriella mit Vorbehalten akzeptiert. Er kündigte künftig eine demokratische Opposition an, hielt dabei aber an seinen Vorwürfen über Unregelmäßigkeiten bei der Stichwahl fest.... weiter

Wahlen in Kolumbien: Mehr als 57.000 Unstimmigkeiten bei der Auszählung gemeldet

Vorwürfe zu Stimmenkauf und Fehlern begleiten die Stichwahl. Das amtliche Ergebnis wird erst in den nächsten Tagen erwartet
Bogotá. Der linke Präsidentschaftskandidat des Pacto Histórico, Iván Cepeda, hat von Unregelmäßigkeiten bei der Schnellauszählung der Stichwahl berichtet. "Unsere Wahlbeobachter und das Wahlaufsichtsteam haben 57.189 Einsprüche eingereicht, die uns das Recht geben und die... weiter

Justiz eröffnet Ermittlungen gegen Ex-Präsident Uribe in Kolumbien

Ermittlungen wegen Massakern und Morden durch Paramilitärs. Uribe spricht von "Wahlkampfmanöver"
Bogotá. Die Generalstaatsanwaltschaft Kolumbiens hat formelle Ermittlungen gegen den ehemaligen Präsidenten Álvaro Uribe Vélez wegen seiner mutmaßlichen Beziehungen zu paramilitärischen Gruppen eingeleitet. Diese waren in den 1990er Jahren im Departamento Antioquia aktiv. Die... weiter

Kolumbien vor der Stichwahl: Polarisierung und neue Allianzen

Cepeda steht für die Fortsetzung der Reformen von Petro. Der ultrarechte De la Espriella wird von Trump unterstützt
Bogotá. Am Sonntag finden in Kolumbien die Präsidentschaftswahlen statt. Dabei treten der ultrarechte Anwalt und Unternehmer Abelardo de la Espriella und der linke Senator Iván Cepeda gegeneinander an. In der ersten Wahlrunde kam De la Espriella mit 43,74 Prozent als... weiter