Michael Roth

Apablaza taucht in Argentinien unter, Chile fordert Auslieferung

Früherem FPMR-Chef wird Mittäterschaft an Ermordung des Senators Guzmán im Jahr 1991 vorgeworfen. Asylstatus wurde 2026 aberkannt. Präsident Milei ordnete Ausweisung an
Santiago/Buenos Aires. Der seit 1993 mit seiner Familie in Argentinien lebende Chilene Galvarino Apablaza war spurlos verschwunden, als die argentinische Polizei ihn am vergangenen Mittwoch an seinem Wohnort in der Provinz Buenos Aires festnehmen wollte, um ihn nach Chile... weiter

Gericht in Chile spricht Polizeioffizier im Fall Gatica frei

Gustavo Gatica
Empörung nach Entscheidung. Crespo schoss 2019 mit Gummigeschossen, Gatica verlor das Augenlicht. Urteil erkennt Notwehr an
Santiago de Chile. Nach fünf Jahren Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft ist es in Chile zum Prozess gegen den Polizisten gekommen, der zur Erblindung von Gustavo Gatica geführt hat. Die Anklage lautete auf unrechtmäßigem und vorsätzlichem Angriff mit nicht letalen Waffen mit... weiter

Rechte gewinnen die Parlamentswahlen in Chile

Pressekonferenz mit Wahlergebnissen in Chile
Regierungskoalition verliert Sitze. Rechte und ultrarechte Parteien gewinnen hinzu. Im Senat herrscht Patt
Santiago. Die Präsidentschaftskandidatin der Mitte-links-Koalition Jeannette Jara hat in Chile mit drei Prozent Vorsprung vor dem ultrarechten José Antonio Kast von der Republikanischen Partei die Stichwahl am 14. Dezember erreicht (amerika21 berichtete), im Parlament wird sie... weiter

Kommunistin Jeannette Jara führt in Chile kurz vor der Wahl in Umfragen

Hausbesuche im chilenischen Wahlkampf
Rechte Kandidaten mit umstrittenen Äußerungen zur Diktatur. Kriminalität wichtiges Thema. Viele Wähler noch unentschlossen
Santiago. Seit Wochen liegt die Präsidentschaftskandidatin Jeannette Jara in allen Umfragen im Durchschnitt bei 30 Prozent und damit bei fünf bis zehn Prozent Vorsprung vor den drei Herausforderern aus dem rechten und ultrarechten Lager. Jara von der Kommunistischen Partei setzte... weiter

Lachszucht in Chile: Milliardenumsätze, aber 83 Tote in zehn Jahren

Verletzter Taucher von Lachsfarm gerettet
Viele Taucher sind nur für geringe Tiefen ausgebildet. 40 Prozent der Beschäftigten sind bei Subfirmen angestellt
Santiago. Der letzte Unfall in der Lachsindustrie hat sich im September ereignet. Eine Schiffsschraube durchtrennte den Sauerstoffschlauch eines Tauchers, der daraufhin überstürzt auftauchte, um sich zu retten. Dies löste einen Dekompressionsunfall, auch Taucherkrankheit genannt,... weiter

Chile: Rechte Trolle sabotieren Wahlkampf

Santiago. Der private Fernsehsender CHV hat ein Netz von Internetkonten aufgedeckt, das seit Monaten versucht, den chilenischen Präsidentschaftswahlkampf mit Falschmeldungen zu beeinflussen. Wie CHV Ende vergangener Woche meldete, überschüttete das Trollnetzwerk die... weiter

Chile zwischen Wut, Protest und Ausgangsperre

Am Samstagabend setzte der Präsident die Erhöhung der U-Bahn-Preise aus. Nur Minuten später verkündete der Standortgeneral eine nächtliche Ausgangssperre
Viele mögen sich fragen, warum die Erhöhung der Fahrpreise der U-Bahn von "nur" 30 Pesos (ca 3,8 Eurocent) soviel Proteste hervorruft. Soziale Ungerechtigkeit, Korruption, galoppierende Preissteigerungen in allen Bereichen und die moralische Verkommenheit vieler Institutionen sind der Hintergrund... weiter

Die Gemeinde La Pintana in Chile als Vorreiter für Recycling

Weniger Abfallkosten auf den Deponien, weniger wilde Müllablagen in den Straßen, kostengünstiges Düngematerial für die Pflanzenaufzucht in den Gemeindegärten und sozialer Gewinn
Santiago/La Pintana. Mit einem in Chile einzigartigen Umweltprojekt geht La Pintana erfolgreich mehrere Probleme seine Unterentwicklung an: Kostenersparnis durch weniger Abfall in den Müllhalden, Verringerung der zahlreichen wilden Müllablagen im Stadtgebiet, kostengünstiges... weiter

Verschärfter Widerstand gegen Militarisierung des Mapuche-Gebietes in Chile

Indigene Selbstverteidigungskräfte wehren sich auch mit militanten Aktionen
Seit Chiles Präsident Sebastian Piñera den Ausnahmezustand in drei Provinzen innerhalb des Wallmapu, dem Territorium des indigenen Volkes der Mapuche im Süden des Landes verhängt hat (amerika21 berichtete), setzen sich indigene Selbstverteidigungskräfte auch mit militanten Aktionen dagegen zur Wehr... weiter

Chile: Der Ruf nach Gerechtigkeit und Wahrheit verstummt nicht

Politiker des rechten Lagers, Medien und Einzelpersönlichkeiten sehen ihre Stunde gekommen, um endlich mit dem Thema "Menschenrechtsverletzungen unter der Diktatur" aufzuräumen
Die Probleme bei der Bewältigung der Menschenrechtsverletzungen, die während der Diktatur unter Augusto Pinochet (1973 – 1990) begangen wurden, sind aktueller denn je. Nach der Volksbefragung vom 5. Oktober 1988, bei der fast vier Millionen Chilenen für das Ende der Militärdiktatur stimmten und der... weiter

Chile: "Rote Morgendämmerung"

Propaganda des Widerstands zu Zeiten der Diktatur Pinochets
Nach dem Militärputsch 1973 wurde in Chile jede oppositionelle Presse verboten. Später durften Zeitschriften wie APSI, Hoy, Análisis, Fortín Mapocho, La Época, El Humanista und andere unter strenger militärischer Zensur erscheinen. Um Gegenöffentlichkeit zu schaffen, organisierten vor allem Schüler... weiter

Erste Regierungserklärung des Präsidenten von Chile: ¿Quo vadis?

In Chile hält das Staatsoberhaupt traditionell am 1. Juni im Kongress eine Regierungserklärung vor Abgeordneten und geladen Gästen
In einer fast zweieinhalbstündigen Rede hat Präsident Sebastian Piñera seine Regierungsabsichten klargemacht und die Amtszeit seiner Vorgängerin Michelle Bachelet heftig kritisiert. Im Wesentlichen bekräftigte er seine schon aus dem Wahlkampf bekannten Regierungsabsichten und kündigte wenig... weiter