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Antimonument in Mexiko ehrt getötete und verschwundene Reporter

Angehörige und NGOs enthüllen in Mexiko-Stadt die Installation. Betroffene prangern mangelnden Schutz und Straflosigkeit an. Präsidentin Sheinbaum kündigt Verbesserungen an
Mexiko-Stadt. Angehörige von ermordeten und verschwundenen Journalist:innen haben gemeinsam mit Presse- und Menschenrechtsorganisationen in Mexiko-Stadt ein neues Antimonument eingeweiht. Die Installation mit der Aufschrift "Aquí nadie olvida" (Hier vergisst niemand) wurde am Paseo... weiter

Gesetz gibt Regierung in Bolivien freie Hand für Ausnahmezustand

Dialogangebote der Regierung, Protestierende lehnen zunächst ab. Haftbefehle gegen Gewerkschaftsanführer aufgehoben
La Paz. Der bolivianische Präsident Rodrigo Paz hat inmitten der andauernden Proteste ein neues Gesetz bekannt gegeben, das die Aufhebung des bisherigen Gesetzes 1.341 aus dem Jahr 2020 vorsieht. Dieses Gesetz hatte die Anforderungen für die Ausrufung des Ausnahmezustandes... weiter

Kolumbien: Pacto Histórico erkennt vorläufiges Ergebnis der ersten Wahlrunde nicht an

Rechter Kandidat führt. Vorwürfe ausländischer Einmischung vor der ersten Wahlrunde. Stichwahl im Juni
Bogotá. Die Kandidat:innen für die Präsidentschaft und Vizepräsidentschaft Kolumbiens des linken Bündnisses Pacto Histórico haben das vorläufige Wahlergebnis nicht akzeptiert. Laut Iván Cepeda und Aída Quilcué gebe es eine Diskrepanz von 885.000 Wahlberechtigten im Wahlregister,... weiter

Kubas Armeechef trifft US-General am Grenzzaun in Guantánamo

Southcom-Chef Donovan und Sotolongo sprachen über operative Sicherheitsfragen und Einsatzbereitschaft. Beide Seiten wollen die Kommunikation ihrer Kommandos fortsetzen
Guantánamo/Havanna/Washington. Hochrangige Militärs der USA und Kuba haben sich zu einem Austausch getroffen. General Francis L. Donovan, Kommandeur des US-Südkommandos (Southcom), und General Roberto Legrá Sotolongo, Erster Vizeverteidigungsminister und Chef des Generalstabs der... weiter

Ex-Bürgermeister wegen mutmaßlichem Mordauftrag gegen honduranischen Umweltschützer in Haft

Kriminelles Netzwerk hinter dem Mord an Juan López vermutet. Prozess gegen Unternehmer Lenir Pérez wegen illegalen Bergbaus und Umweltdelikten erneut vertagt
San Pedro Sula. Der jüngst abgewählte Bürgermeister der Kreisstadt Tocoa im Aguán-Tal im Norden von Honduras, Adán Fúnes, muss sich als mutmaßlicher Auftraggeber des Mordes an dem bekannten Umweltaktivisten Juan López vor Gericht verantworten. Der Aktivist, Stadtrat und katholische... weiter

Kolumbien stimmt über die Zukunft des politischen Projekts von Gustavo Petro ab

Erster Wahlgang in Kolumbien: Iván Cepeda kämpft für die Fortsetzung des politischen Projekts von Gustavo Petro.
Bogotá. Am Sonntag den 31. Mai sind die Kolumbianer aufgerufen, einen Nachfolger für Präsident Gustavo Petro zu wählen, der laut Verfassung nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren darf. Die Wahl gilt als Entscheidung über die Fortsetzung oder das Ende des politischen Zyklus,... weiter

Neue Anklagepunkte, aber keine Einzelhaft mehr für Maduro in den USA

Neue US-Untersuchung gegen Nicolás Maduro wegen fehlender Belastbarkeit bestehender Anklagepunkte. Zudem endet seine monatelange Einzelhaft
New York/Miami. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro, der seit seiner Entführung am 3. Januar in einem Gefängnis in New York festgehalten wird, droht eine Ausweitung der juristischen Offensive gegen ihn. Laut Berichten US-amerikanischer Medien hat die Bundesstaatsanwaltschaft in... weiter

Evangelikale in Guatemala feiern Israels Gründungstag

Märsche finden jährlich seit 2018 statt. Frühe diplomatische Beziehungen beider Länder. Im Bürgerkrieg lieferte Israel Waffen
Guatemala-Stadt. Mit verschiedenen Aktivitäten haben evangelikale Kirchen und Privatschulen sowie israelisch-guatemaltekische Freundschaftsverbände den 78. Gründungstag Israels in Guatemala gefeiert. Einige Hundert Menschen zogen am Samstag in Guatemala-Stadt mit einer... weiter

Argentiniens Luftbrücke nach Bolivien sorgt für Kritik

Ein Hercules C-130 Flugzeug der argentinischen Luftwaffe
Menschenrechtsgruppen, Abgeordnete und Gewerkschaften verlangen Auskunft. Widersprüchliche Angaben zu Flügen der argentinischen Luftwaffe nach Bolivien
Buenos Aires/La Paz. Menschenrechtsorganisationen, Abgeordnete und Gewerkschaften befürchten, dass die Mitte Mai für La Paz eingerichtete "Luftbrücke" der argentinischen Regierung nicht nur humanitäre Güter, sondern auch Material zur Niederschlagung der bolivianischen Proteste... weiter