Nachrichten (Amerikas, Menschenrechte)

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Über 150 Tote bei Angriffen der USA auf mutmaßliche Drogenschiffe

Angriffe gehen auch nach der Entführung von Maduro weiter. Expert:innen sehen keine rechtliche Grundlage. US-Kriegsminister Hegseth will "offensiv" gegen Kartelle vorgehen
Washington. Das Südkommando der US-Streitkräfte (Southcom) hat am Montag einen neuen Angriff auf ein Boot im Ostpazifik bekanntgegeben, der sechs Todesopfer gefordert hat. Damit ist die Gesamtzahl der Toten im Rahmen der US-Operation "Südlicher Speer" auf über 150 angestiegen.... weiter

"Nicht einen Schritt zurück": Hunderttausende protestieren in Chile gegen kommende rechte Regierung

Kämpferische Demonstration am 8. März. Erster Widerstand gegen befürchtete Rückschritte der Regierung von Kast. Demonstrant:innen erinnern an Diktaturverbrechen und Verschwundene
Santiago. Mehr als eine halbe Million Menschen haben in Chile am Internationalen Frauentag in der Hauptstadt demonstriert. Am Mittwoch tritt der neue Präsident José Antonio Kast mit seiner ultrarechten Regierung das Amt an. Damit wird ein extremer Politikwechsel befürchtet. Am... weiter

Proteste in Mexiko nach Mord an zwei Studentinnen in Morelos

An der UAEM ruht der Lehrbetrieb. Tausende verlangen mehr Schutz auf dem Gelände
Cuernavaca. Kurz vor dem internationalen Frauentag sind im zentralmexikanischen Bundesstaat Morelos zwei Studentinnen der öffentlichen Hochschule ermordet worden. Die Opfer, beide 18 Jahre alt, studierten an der Autonomen Universität des Bundesstaates Morelos (UAEM). Unter dem... weiter

Protest aus Mexiko in Berlin gegen Tourismusmesse ITB

Aktivist:innen aus Mexiko kritisieren die Messe. Probleme sind Maya-Zug, Verdrängung und Umweltzerstörung. Banner und Flyer vor Ort thematisieren auch Gewalt nahe WM-Stätten
Berlin/Jalisco. Am mexikanischen Stand auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) steht in diesem Jahr der Bundesstaat Jalisco im Mittelpunkt. Immerhin ist die Hauptstadt Guadalajara Austragungsort der FIFA-Fußballweltmeisterschaft, die 2026 neben den USA und Kanada auch in... weiter

Mexiko: Nach Tötung von El Mencho ist Menschenrechtslage prekär

Mexikanische Sicherheitskräfte töteten Kartellchef El Mencho. Danach über 250 Blockaden und Angriffe in Jalisco. Präsidentin Sheinbaum ringt um Kontrolle vor der WM
Jalisco. Die Lage in zahlreichen Regionen Mexikos bleibt angespannt. Besonders hoch ist dabei weiterhin das Risiko für Menschenrechtsaktivist:innen und Journalist:innen. Hintergrund ist die Ermordung von Nemesio Oseguera El Mencho, Anführer des Drogenkartells Jalisco Nueva... weiter

Hilfsgüter aus Mexiko in Kuba angekommen

Havanna. Am vergangenen Samstag haben zwei weitere Transportschiffe der mexikanischen Marine den Hafen von Havanna erreicht. Wie das Außenministerium in Mexiko-Stadt mitteilte, hatten die Schiffe Papaloapan und Huasteco insgesamt 1.200 Tonnen Grundnahrungsmittel an Bord (amerika21... weiter

Israelischer Soldat in Chile wegen Kriegsverbrechen angezeigt

Die Klage erfolgt im Namen der Hind Rajab Foundation. Dem Mann wird Beteiligung am Einsatz am Al-Schifa-Krankenhaus 2024 vorgeworfen. Beantragt sind Ermittlungen und ein Ausreiseverbot
Santiago de Chile. In Chile könnte erstmals ein israelischer Soldat wegen Kriegsverbrechen im Gazastreifen strafrechtlich verfolgt werden. Ein chilenischer Rechtsanwalt hat Klage gegen einen israelischen Soldaten eingereicht, der sich derzeit auf chilenischem Staatsgebiet aufhält.... weiter