Nachrichten (Amerikas, Umwelt)

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Honduras: Werden Garífunas für Reality-Show "Survivor" vertrieben?

Der Staat ignoriert erneut ein Urteil des Interamerikanischen Gerichtshofs. Internationale Delegation dokumentiert schwere Übergriffe
La Ceiba/Tegucigalpa. Die Repression und gewaltsamen Übergriffe gegen afro-indigene Gemeinschaften in Honduras gehen weiter. Seit dem 14. September bedrängen Polizeieinheiten Bewohner:innen auf der Inselgruppe Cayos Cochinos, die gegen die Dreharbeiten einer Reality-Show... weiter

Streit in Guatemala um neues Wassergesetz

Initiative soll Wasser als Menschenrecht definieren. 52 Prozent der Bevölkerung nutzen kontaminiertes Wasser. Indigene Organisationen sehen Bevorzugung des Privatsektors. Ministerin zurückgetreten
Guatemala-Stadt. In Guatemala ist ein politischer Konflikt um den Zugang zu Wasser entbrannt. Die sozialdemokratische Regierung von Bernardo Arévalo hatte Anfang August im Kongress die Gesetzesinitiative 6818 eingebracht, besser bekannt als ley de aguas (Wassergesetz). Die... weiter

Peru: Kriminelle Gruppen bedrohen indigene Gemeinden in Amazonasregion

Seit 2012 mehr als 60 Umweltaktivisten ermordet. Hauptgründe sind Drogenhandel und Extraktivismus. Strukturelle Dimension der Gewalt
Yurúa. Die indigene Organisation Regional AIDESEP Ucayali (ORAU) aus der peruanischen Provinz Ucayali hat bekannt gegeben, dass die Einschüchterungen gegen indigene Führer:innen und Menschenrechts­verteidiger:innen in der Grenzregion zu Brasilien zugenommen haben. In einem... weiter

El Niño: Dürre, höchste Alarmstufe in Honduras, Panamakanal betroffen

Für 75 Gemeinden gilt Alarmstufe Rot. Ernteausfälle und Hunger sind Folgen. Auch Panamakanal betroffen. Regierung und UNO kündigen Nothilfe an
Tegucigalpa. Die honduranische Regierung hat wegen schwerer Dürre für 75 Gemeinden im zentralen und südlichen Landesteil die höchste Alarmstufe Rot ausgerufen. Nach Angaben des Nationalen Zentrums für atmosphärische, ozeanografische und seismische Studien (CENAOS) herrschen in... weiter

Mexiko: Widerstand gegen Ammoniakfabrik mit deutscher Beteiligung

In der Bucht von Ohuira wehren sich Yoreme-Gemeinden gegen das Vorhaben. Deutsche und schweizer Firmen dabei
Sinaloa. Das umstrittene Megaprojekt im nördlichen mexikanischen Bundesstaat Sinaloa steht seit dem erneuten Baubeginn 2025 in der Kritik. Indigene Yoreme-Gemeinden, die insbesondere vom Fischfang in den biodiversen Feuchtgebieten der Pazifikküste leben, befürchten die Zerstörung... weiter

Schweres Erdbeben erschüttert Kolumbien. Bisher 80 Tote

Noch keine genauen Angaben zu Toten und Verletzten möglich. Lage ist unübersichtlich
Cali. Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montagmorgen weite Teile Kolumbiens erschüttert. Das Beben ereignete sich um 7:34 Uhr Ortszeit und hatte sein Epizentrum nahe San José del Palmar im Departamento Chocó an der Pazifikküste. Nach Angaben des Servicio Geológico Colombiano ist... weiter

Mexiko und Brasilien erkunden Tiefsee Ölfelder im Golf

Pemex und Petrobras vereinbaren die gemeinsame Suche nach Erdölvorkommen im Golf von Mexiko. Umweltgruppen warnen vor Gefahren und fordern den Ausstieg aus fossilen Energien
Mexiko-Stadt. Das mexikanische Staatsunternehmen Pemex und die brasilianische Petrobras haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um "Tiefsee- und Ultra-Tiefsee-Erdölvorkommen im Golf von Mexiko zu erkunden". Mit der Allianz sollen zudem weitgehend erschöpfte Felder wiederbelebt... weiter

Guatemala erklärt höchste Alarmstufe Rot nach Ausbruch des Feuervulkans

Am Dienstag rief Katastrophenschutz in drei Departamentos Notfall aus. 1.400 Menschen wurden vorsorglich evakuiert. Asche beeinträchtigt Hunderttausende
Guatemala-Stadt. Die guatemaltekische Koordinierungsstelle für Katastrophenschutz (Conred) hat in den drei Departamentos Sacatepéquez, Chimaltenango und Escuintla die Alarmstufe Rot ausgerufen. Der Feuervulkan (Volcán de Fuego) befindet sich in einer kritischen, explosiven Phase,... weiter