Nachrichten (Amerikas, Menschenrechte)

Aktive Filter: Amerikas (zurücksetzen) und Menschenrechte (zurücksetzen)

Neuer Mord an Journalisten in Mexiko

Verbände verurteilen Serie von Attentaten. Anzeige gegen Polizisten einer der Ermittlungsansätze. Weitere Journalistin verschwunden
Poza Rica de Hidalgo. Der Journalist Luis Ángel López Valdez ist in der Stadt Poza Rica im mexikanischen Bundesstaat Veracruz von bewaffneten Männern erschossen worden. Der 33-Jährige war für die Zeitung Vanguardia de Veracruz tätig und leitete das digitale Nachrichtenmedium... weiter

Im Schatten der FIFA-WM: Angehörige von Verschwundenen demonstrieren in Mexiko

Kollektive wehren sich gegen das Vergessen. Kundgebungen gegen Vertreibung, Wassermangel und steigende Militärpräsenz. Ein Bericht aus Mexiko-Stadt
Mexiko-Stadt. Am Abend vor dem Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft der Männer haben Hunderte Menschen in Mexiko-Stadt gegen das gewaltsame Verschwinden im Land protestiert. Die Demonstrierenden gehören zu Kollektiven der "Madres buscadoras" (Suchende Mütter). Zahlreiche... weiter

Widerstand in Bolivien hält trotz Gewalt und Repressionen an

Regierung schafft rechtliche Grundlage für einen Militäreinsatz. Angriffe auf Straßensperren verschärfen die Auseinandersetzungen
La Paz. Die Demonstrierenden in Bolivien setzen ihre landesweiten Proteste und Straßenblockaden für höhere Löhne, ein Ende der Treibstoffknappheit und gegen die staatlichen Sparmaßnahmen weiter fort. Der Konflikt mit der Regierung von Präsident Rodrigo Paz eskaliert dabei immer... weiter

Sorge um inhaftierten Ex-Vizepräsidenten von Ecuador wächst weiter

Jorge Glas soll stundenlang bewusstlos gewesen sein. Behörden bestreiten kritischen Zustand. Unterstützer prangern Haftbedingungen an
Quito. Der Gesundheitszustand des inhaftierten ehemaligen Vizepräsidenten Ecuadors Jorge Glas soll sich erneut verschlechtert haben. Das berichten seine Anwälte und Unterstützer. Laut der Organisation SOScárcelesEC hat Glas mehrere Stunden lang bewusstlos in seiner Zelle gelegen.... weiter

Indigene protestieren in Mexiko vor der deutschen Botschaft gegen Chemiewerk

In Sinaloa entsteht ein Ammoniakwerk. Eigentümer ist das schweizerisch-deutsche Unternehmen Proman. Gegner nicht angehört
Mexiko-Stadt. Umwelt- und Landrechtsaktivisten haben vor der deutschen Botschaft in Mexiko gegen den Bau einer Ammoniakfabrik demonstriert. Das deutsche Unternehmen Proman mit Hauptsitz in der Schweiz baut das Chemiewerk mit seiner Tochterfirma Gas y Petroquímica de Occidente (GPO... weiter

Proteste in Argentinien gegen Femizide nach Mord an 14-jähriger

Menschen mit Schirmen und einem Schriftbanner an der Front eines Marsches im Regen. Das Banner liest "Ni Una Menos Agua de Oro"
Der Verdächtige war polizeibekannt. In Argentinien wird im Schnitt alle 31 Stunden ein Femizid verübt
Agua de Oro/Córdoba/Buenos Aires. Ausgelöst vom Mord an der 14-jährigen Agostina Vega, haben am Mittwoch in zahlreichen Städten Argentiniens Tausende auf den Straßen gegen Femizide mobil gemacht. Der Fall Vega hat das Land nicht nur wegen der Gewalt selbst erschüttert, sondern auch... weiter

Inhaftierte Anwältin Ruth López in El Salvador schwer krank

Cristosal meldet ernsten Zustand nach Operation. Rückverlegung ins Gefängnis am nächsten Tag. Familie erfuhr erst später davon
San Salvador. Nach Angaben der Organisation Cristosal ist die Menschenrechtsverteidigerin Ruth López, die seit mehr als einem Jahr in Haft ist, schwer erkrankt. Sie soll zunächst in einem Krankenhaus operiert und am Tag danach erneut ins Gefängnis zurückgebracht worden sein. Die... weiter

Blockade der USA bremst Hilfen der UN für Kuba

In Kuba lagern fast 20.000 Tonnen Lebensmittel der UN. Treibstoff fehlt wegen der von Trump verhängten Ölblockade. Reedereien wie CMA CGM und Hapag-Lloyd stoppen neue Aufträge
New York/Havanna. Die jüngsten Verschärfungen der US-Blockade gegen Kuba und die erneute Ausweitung der unilateralen Zwangsmaßnahmen auf Akteure in Drittländern behindern die notwendigen Hilfslieferungen der Vereinten Nationen (UN) in Kuba. Nach Angaben der Nachrichtenagentur EFE... weiter

Ex-Bürgermeister wegen mutmaßlichem Mordauftrag gegen honduranischen Umweltschützer in Haft

Kriminelles Netzwerk hinter dem Mord an Juan López vermutet. Prozess gegen Unternehmer Lenir Pérez wegen illegalen Bergbaus und Umweltdelikten erneut vertagt
San Pedro Sula. Der jüngst abgewählte Bürgermeister der Kreisstadt Tocoa im Aguán-Tal im Norden von Honduras, Adán Fúnes, muss sich als mutmaßlicher Auftraggeber des Mordes an dem bekannten Umweltaktivisten Juan López vor Gericht verantworten. Der Aktivist, Stadtrat und katholische... weiter

"Gold gegen Glasperlen": Kritik an neuem Freihandelsabkommen EU-Mexiko

Abkommen wurde neun Jahre verhandelt und braucht noch Ratifizierung. 72 Organisationen warnen vor einseitigen Vorteilen für Konzerne
Mexiko-Stadt. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum haben in Mexikos Hauptstadt ein neues Freihandelsabkommen unterzeichnet. Im Rahmen der Unterzeichnungszeremonie kritisierten 72 Organisationen aus Lateinamerika und... weiter

Massaker an Kleinbäuer:innen in Honduras

Verbrechen in einer Region mit Landkonflikten. UN-Menschenrechtsbüro und lokale Gruppen fordern Aufklärung und Schutz. Regierung kündigt mehr Polizei im Aguán-Tal an.
Trujillo. Am Donnerstagmorgen sind 19 Bauern:innen, unter ihnen drei Kinder, von Unbekannten auf der Finca Paso Aguán im nördlichen Department Colón erschossen worden. Die Getöteten, die auf dem Weg zur Arbeit in der Ölpalmenplantage waren, lebten in den Gemeinden Rigores und... weiter