Nachrichten (Amerikas, Umwelt)

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Trotz Klimakrise und Dürre: USA fordern von Mexiko Wasserlieferungen

Wasserabkommen zwischen beiden Ländern seit 1944. Landwirtschaft leidet unter Trockenheit. Trump drohte mit Sanktionen und will US-Agrarsektor schützen
Washington/Mexiko-Stadt. Die Regierungen Mexikos und der USA haben Sofortmaßnahmen "zum Wohle beider Länder" vereinbart, um Mexikos Rückstände bei der gegenseitigen Wasserzuteilung zu beseitigen. Dem gingen Drohungen von US-Präsident Donald Trump voraus, neue Zölle und Sanktionen... weiter

Ermordete Minenarbeiter in Peru: Regierung verhängt Ausgangssperre

Gewalt im Bergbausektor nimmt weiter zu. Maßnahmen der Regierung bleiben umstritten. Mutmaßlicher Drahtzieher flieht nach Kolumbien
Tayabamba. Die Leichen von dreizehn Minenarbeitern sind am vergangenen Sonntag in einer Mine in der Provinz Pataz im Nordwesten Perus gefunden worden. Die Behörden bestätigten den Tod der Männer, die in der Woche zuvor entführt worden waren. Der Zustand der Leichen erschwerte eine... weiter

Brasilien: Weltgrößter Fleischkonzern JBS kann Abholzung Amazoniens nicht wie versprochen eindämmen

Rinderzucht Hauptursache für Rodung. Vielfältige Probleme beim Erreichen der Null-Entwaldungsziele
Brasilía. Der Fleischkonzern JBS S.A. kann sein Ziel, bis Ende 2025 Rindfleisch in Amazonien nur noch aus rodungsfreier Herkunft zu beschaffen, wohl nicht einhalten. Das geht aus einer neuen Untersuchung von Guardian, Unearthed und Repórter Brasil hervor. Hier enthüllen über 35... weiter

Kolumbien: UN-Konferenz zu Luftverschmutzung und dem Menschenrecht auf Gesundheit

Millionen Tote durch Luftverschmutzung pro Jahr. Klimakonferenz fordert konkrete Maßnahmen und mehr Wertschätzung für Gesundheitsberufe
Cartagena. Die zweite Weltkonferenz über Luftverschmutzung und Gesundheit hat in Cartagena de Indias, Kolumbien, unter dem Motto "Beschleunigte Maßnahmen für saubere Luft, Zugang zu sauberer Energie und Eindämmung des Klimawandels" stattgefunden. Luftverschmutzung laut der UN-... weiter

Umweltkatastrophe in Ecuador: Angriff auf Ölpipeline?

Bis zu 500.000 Menschen im Norden Ecuadors sind ohne Trinkwasser. Energieministerin spricht von Sabotageakt. Es droht eine wirtschaftliche und ökologische Krise. Zwei Flüsse für tot erklärt
San Mateo de las Esmeraldas. In der nördlichen Provinz Esmeraldas, im ecuadorianischen Grenzgebiet zu Kolumbien, zeichnet sich eine Umweltkatastrophe ab. Am 13. März kam es nach anhaltenden starken Regenschauern zu Erdrutschen, bei denen die Trans-Ecuadorianische Ölpipeline (Sote)... weiter

Ecuador vergibt neuen Vertrag zur Ölförderung im Amazonasgebiet

Regierung Noboa verteidigt Vereinbarung mit ausländischem Konsortium. Kritik von Opposition und Indigenenverband. Vorwürfe der Vetternwirtschaft
Quito. Knapp einen Monat vor der Stichwahl um das Präsidentenamt am 13. April hat die ecuadorianische Regierung von Präsident Daniel Noboa einen neuen Ölvertrag vergeben. Den Zuschlag erhielt die Amodaimi-Oil Company S.L., deren Eigentümer ein Konsortium aus der chinesischen... weiter