Hintergrund & Analyse (Brasilien)

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"Recht auf Stadt" in Rio de Janeiro

Aufbegehren gegen soziale Spaltung und schmutzige Stadtpolitik vor den Megaevents. Ein Interview mit dem Stadtaktivisten João Griôt
Eine Stadt bereitet sich vor. In der Cidade Maravilhosa sind die Vorbereitungen zur Fußball Weltmeisterschaft 2014 und den Olympischen Spielen 2016 im vollen Gange. Seit 2008 versuchen die Stadt- und Bundesstaatsregierung von Rio de Janeiro, zu den Megaevents den Besuchern eine sichere und saubere... weiter

SOS Rio de Janeiro

Die Transformation einer der gefährlichsten Städte der Welt zur Olympiastadt ist bereits voll im Gang – mit erheblichen Kollateralschäden
Dieser Text erscheint in der nächsten Ausgabe von lateinamerika anders 2/12. Rio de Janeiro hat sich viel vorgenommen. Die UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung (Rio +20) im Juni 2012, der FIFA-Konföderationen-Cup und der Weltjugendtag 2013, das Endspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2014 und das... weiter

Der Weg zur Agrarreform

Frei Betto
Frei Betto über den neuen Minister für Landwirtschaft, Pepe Vargas, und die Anforderungen an eine neue Umweltpolitik für Brasilien
Ein weiterer Minister ist gefallen, dieses Mal der Minister für Agrarentwicklung. Und der, der ihn ersetzen soll, ist bereits benannt worden: Pepe Vargas von der PT-RS (Partido dos Trabalhadores - Rio Grande do Sur), der bereits für zwei Wahlperioden Gouverneur des Bundesstaates Caixas do Sul war... weiter

Kapitalistische Krise, Gerechtigkeit für Mensch und Umwelt

Erklärung der Versammlung der Sozialen Bewegungen in Porto Alegre, Brasilien, vom 28. Januar 2012
Wir, Völker aller Kontinente, vereinigt in der Versammlung der Sozialen Bewegungen, die während des thematischen Sozialforums “Kapitalistische Krise, soziale und ökologische Gerechtigkeit” stattfindet, kämpfen gegen die Ursachen einer systemischen Krise, die sich in Form einer Wirtschafts-, Finanz... weiter

"Umweltschutz ohne Agrarreform ist Makulatur"

Die Novelle des brasilianischen Waldgesetzes gefährdet Amazonas und Klima. Ein Gespräch mit Eva Bulling-Schröter über die Grenzen nachhaltiger Wachstumslogik
Entwicklungshilfe-Minister Dirk Niebel war letzte Woche auf Brasilien-Tour. Der FDP-Mann will Entwicklung zur Armutsbekämpfung mit Förderung der Privatwirtschaft verknüpfen, aber auch die Themen Wald und Weltklima standen auf der Tagesordnung. Ist mit dem Ex-Fallschirmjäger etwa ein grüner... weiter

Brasilien baut Atomenergie weiter aus

Brasilianisches AKW "Angra I"
Trotz der Atomkatastrophe in Japan setzt die Regierung des südamerikanischen Staates unbeirrt weiter auf den Bau von Atomkraftwerken
Trotz der sich in Japan abzeichnenden Atomkatastrophe läßt die brasilianische Regierung das Kernkraftwerk Angra 3 weiterbauen. Zusätzlich sind weitere acht Atommeiler geplant. Bergbau- und Energieminister Edison Lobão hatte schon vor geraumer Zeit von "geplanten 50 weiteren Atomkraftwerken in... weiter

Offener Brief aus Santa Cruz: Die Geißel ThyssenKrupp-CSA

Bewohnerinnen und Bewohner von Santa Cruz in Brasilien wenden sich in einem offenen Brief an ThyssenKrupp
Santa Cruz, Mittwoch, 26.Januar 2011 Wir, Bewohnerinnen und Bewohner von Santa Cruz, Fischer, Hausfrauen, Arbeiter, Studenten, Arbeitslose, Jugendliche, Kinder und Rentner, Frauen und Männer aus Santa Cruz im Stadtgebiet von Rio de Janeiro leiden unter den negativen Impakten der Thyssenkrupp... weiter

"Diese Krise haben weder Chávez noch Evo verursacht"

Brasiliens Präsident da Silva kritisierte auf dem Weltsozialforum in Belém die "neoliberalen Konzepte" der Industriestaaten
Der brasilianische Präsident Luiz Inácio "Lula" da Silva zog in diesem Jahr das Weltsozialforum in Belém dem Weltwirtschaftsforum von Davos vor. Sein Urteil: "Ich habe es satt mich mit Yuppies zu unterhalten, die uns sagen was wir in Brasilien alles tun müssen und die nicht einmal wissen wo unser... weiter

Problemfall Brasilien

Die Regierung von "Lula" hemmt die Gründung einer "Bank des Südens". Dahinter stehen eigene Führungsinteressen
In den letzten Tagen haben gleich zwei renommierte linke Ökonomen - Oscar Ugarteche und Eric Toussaint - die brasilianische Regierung unter Luiz Ignacio "Lula" da Silva kritisiert. Diese sei für die Verzögerung bei der Gründung der Bank des Südens verantwortlich, eines regionalen Kreditinstitutes,... weiter

Widersprüche und Herausforderungen des "Post-Neoliberalismus"

Regierungsprojekte und Bewegungen in Argentinien, Brasilien und Venezuela
Dass der Neoliberalismus weltweit zumindest in eine Akzeptanzkrise geraten ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Doch was bedeutet das konkret für Ökonomien und Bewegungen außerhalb der kapitalistischen Metropolen? Mario Candeias analysiert den komplizierten Prozess post-neoliberaler... weiter

Lula oder Chávez?

Venezuela und Brasilien kämpfen um die regionale Führungsrolle in Südamerika
Venezuela oder Brasilien? Das Ringen um die Führung in Lateinamerika ist in vollem Gange. Während die drei Regierungen in Brasilia bei der Neuaufteilung der geo- und regionalpolischen Verhältnisse nach 1989 zu lange auf die natürliche Größe ihres Landes gesetzt haben, knüpfte Venezuela in den... weiter