Migrationspolitik

74 Artikel

USA: Indigener Mexikaner stirbt in ICE-Haft, Familie zweifelt an Suizid

18 Jahre alter Mann starb in Haftzentrum in Florida. Leichnam in Chiapas beigesetzt
Tuxtla Gutiérrez. Die indigene Gemeinde von San Juan Chamula hat am 4. April den 18-jährigen Royer Pérez Jiménez beerdigt. Der junge Mann verstarb am 16. März in Gewahrsam der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) im Haftzentrum von Glades County in Florida. Als Todesursache gaben... weiter

Mexiko bringt Todesfälle in Haft in den USA vor die CIDH

Präsidentin Claudia Sheinbaum kündigt diplomatische Schritte an. Konsulate sollen Familien unterstützen und Haftanstalten stärker kontrollieren
Mexiko-Stadt. Mexikos Präsidentin Sheinbaum hat am vergangenen Montag angekündigt, dass sie die Todesfälle aller Mexikaner:innen in den Vereinigten Staaten, die sich in Gewahrsam der Immigration and Customs Enforcement (ICE) befanden, vor die Interamerikanische... weiter

Erfolgreicher Boykott: US-Airline beendet Zusammenarbeit mit ICE

US-Fluggesellschaft Avelo kündigt einen Vertrag über 150 Millionen US-Dollar. Entscheidung nach monatelangen Protesten
Washington. Die US-Fluggesellschaft Avelo Airlines zieht sich aus dem Geschäft mit Abschiebeflügen für die US-Einwanderungsbehörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) zurück. Das Unternehmen bestätigte, künftig keine Abschiebungsflüge mehr durchzuführen. Damit endet ein... weiter

Petro wirft Trump "ethnischen Krieg" vor, auch Sheinbaum übt Kritik

Auslöser sind Krawalle und der Einsatz des Militärs in Chicago. Abschiebeflüge gehen vor allem nach Lateinamerika und in die Karibik
Bogotá/Mexiko-Stadt/Chicago. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump vorgeworfen, mit seinen Maßnahmen zur Beschleunigung der Abschiebung von Migrant:innen einen ethnischen Krieg ausgelöst zu haben. Auch die mexikanische... weiter

Flaggen und Proteste: US-Mexikanischer Migrationskonflikt spitzt sich zu

Zehntausende demonstrieren in den USA. Heimatschutzministerin Noem beschuldigt Mexiko. Präsidentin Sheinbaum ruft zu Rechtstaatlichkeit auf
Mexiko-Stadt/Washington. Die Migrationspolitik der US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat erneut diplomatische Spannungen zwischen den USA und Mexiko ausgelöst. Immer mehr Menschen protestieren in den USA gegen die Migrationspolitik von Präsident Donald Trump. Am... weiter

Nach Vereinbarung mit USA: Erste Abschiebeflüge in Zentralamerika angekommen

USA finanzieren Abschiebung und Haft. Weiterer Verbleib und Weiterreise der vor allem aus Asien stammenden Abgeschobenen unklar
Guatemala-Stadt et.al. Die ersten Flugzeuge mit aus den USA abgeschobenen Migrant:innen sind in den Hauptstädten von Costa Rica, Guatemala und Panama gelandet. Vorangegangen waren Vereinbarungen dieser Länder mit den USA. Außenminister Marco Rubio hatte sie bei seiner ersten... weiter

"Mexiko umarmt dich": Staatliche Hilfsprogramme für Deportierte aus USA gestartet

Rund 14.000 Personen seit Trumps Amtsantritt nach Mexiko abgeschoben, davon 11.000 Mexikaner:innen. Auffangzentren eingerichtet, Konsulate gestärkt
Mexiko-Stadt. Der harte Kurs von US-Präsident Donald Trump gegen Migrant:innen ohne Papiere verursacht Aufruhr in der lateinamerikanischen Gemeinschaft in den USA. Die ersten abgeschobenen Personen sind bereits in Mexiko gelandet. Umgekehrt ist die Migration nach Norden deutlich... weiter