Hintergrund & Analyse (Politik)

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Spanien, die bevorstehende Gefahr

Das Ende des bewaffneten Kampfes der ETA und das politische System in Spanien
Die historische Entscheidung der ETA, die am 20.Oktober verkündet hat, bedingungslos und "endgültig ihren bewaffneten Kampf" aufzugeben, hat der 43 Jahre dauernden politischen Gewalt in Spanien ein Ende gesetzt und bedeutet auch das Ende dieses tragischen spanischen Einzelfalls in Europa. Seit dem... weiter

"Der Mann arbeitet gut"

Daniel Ortega ist zwar als Linker unglaubwürdig, aber seine politischen Erfolge sind nicht von der Hand zu weisen
"Er wird die Wahlen im November gewinnen, und dafür gibt es gute Gründe." Julio Zúniga ist Kleinunternehmer. Er hat einen Autowaschdienst eröffnet, später kam ein Reifendienst und eine Werkstatt hinzu. Heute lässt Rodriguez keinen Zweifel an seiner Unterstützung für die Regierung Daniel Ortegas,... weiter

Bequemer Sieg für Daniel Ortega

Interview mit dem Sandinisten William Grigsby: "Die Mehrheit der Menschen lebt heute weitaus besser als vor fünf Jahren"
Am Sonntag werden in Nicaragua, dem zentralamerikanischen Land, das in den achtziger Jahren eine der aktivsten Bewegungen internationaler Solidarität in der zeitgenössischen Geschichte ausgelöst hatte, allgemeine Wahlen stattfinden. Wie damals bleibt heute die Frente Sandinista de Liberación... weiter

Widerstand gegen das Privatisierungsmodell

Camila Vallejo: "Wir verstehen den Kampf der Indignados, aber in Chile haben wir die Schwelle der Unzufriedenheit überschritten"
Unmittelbar vor dem Nationalen Aktionstagen der Studierenden in Chile, dem "Paro Nacional", besuchte eine Delegation des Studierendenverbandes Europa. Am 18. Oktober 2011 führte die BBC ein Interview mit Camila Vallejo in Paris, dessen deutsche Übersetzung wir hier veröffentlichen. Die Sprecherin... weiter

Der Weg ins Jahr 2012

Die politischen Situation in Venezuela zwischen Super-Hugo, Nachfolgespekulationen und Umfrageschwindel
Als im vergangenen Juni die Krankheit von Präsident Hugo Chávez bekannt wurde, gelangten Analysten der nationalen und internationalen Medienkartelle zu der Schlussfolgerung, dass das Supermann-Image des Staatschefs und damit auch sein Rückhalt in der Wählerschaft sehr rasch zerbröckeln würde. Ein... weiter

Peru wird nicht an Chávez übergeben

Seit August dieses Jahres ist Ollanta Humala Präsident von Peru und versucht den Spagat zwischen links und rechts
Dieser Artikel erscheint in der kommenden Ausgabe der Lateinamerika-Nachrichten (LN 449). Im Wahlkampf hatte Ollanta Humala fast alle großen Medien gegen sich. Immer wieder musste er sich gegen den Vorwurf wehren, ein Zögling des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez zu sein. Trotzdem trat... weiter

Die Stimme Lateinamerikas hörbar machen

Interview mit dem ecuadorianischen Außenminister Ricardo Patiño
Ricardo Patiño ist seit Anfang 2010 Außenminister von Ecuador. Unter dem linken Präsidenten Rafael Correa stand Patiño, 1954 geboren, bereits den Ressorts Wirtschaft und Finanzen sowie dem Ministerium für Politische Koordinierung vor, das unter anderem für die Beziehungen zu den sozialen und... weiter

Das neue “Weltsystem“

Zehn Jahren nach den Attentaten vom 11. September und drei Jahren nach dem Bankrott der Lehman Brothers Bank – Was sind die Merkmale des neuen “Weltsystems“?
Unsere Normalität sind momentan Beben. Klimatische Beben, Finanz- und Börsen Beben, Energie- und Nahrungsmittel Beben, Kommunikations- und Technologie-Beben, soziale Beben, geopolitische Beben wie die, welche die Aufstände des “arabischen Frühlings“ hervorgebracht haben….  Es herrscht eine... weiter

"Wir haben keine Angst mehr": Stimmen von der Basis

Casa Comunal im Barrio Setenta
Auszüge aus dem neuen Buch von Helge Buttkereit mit Interviews, Reportagen und Analysen zum bolivarischen Venezuela. Es erscheint in diesen Tagen
„Heute, egal wo unser Präsident ist, lehrt er uns wie aus einem Buch. Er lehrt uns, uns zu verteidigen und auch das kulturelle Rückgrat zu suchen, das einen befähigt, sich zu entwickeln und mit allen Menschen reden zu können. Wir haben jetzt schon keine Angst mehr vor denen, die Schlips und... weiter

Vereinnahmung des Staates durch Kriminelle

“Unter der Hand von Noguera war der Geheimdienst DAS nichts weiter als eine Kampffront für die Paramilitärs.”
Am 14. September verurteilte die Strafkammer des Obersten Gerichtshofes den ehemaligen Chef des Geheimdienstes DAS, Jorge Noguera Cotes, zu einer Haftstrafe von 25 Jahren und einer Geldstrafe in Höhe von 6.510 Mindestlöhnen auf dem Niveau von 2006. Weiterhin ist es ihm für 20 Jahre lang untersagt,... weiter

Der TIPNIS-Konflikt

In Bolivien protestieren indigene Gruppen gegen ein Infrastrukturprojekt der Regierung
Seit über 20 Tagen marschieren indigene und überregionale Verbände von Trinidad zur Regierungshauptstadt La Paz, um gegen den geplanten Bau einer Verbindungsstraße zwischen Villa Tunari und San Ignacio de Moxos zu protestieren. Es geht um eine Straße, die mitten durch den als indigenes Territorium... weiter

Guatemala wählt: Ein General soll es richten

Ein prominenter Ex-General aus den Zeiten des Bürgerkrieges könnte bei den Wahlen am Sonntag einen Erdrutschsieg einfahren. Aber statt die Krise des Landes zu lösen, ist eine weitere Verstrickung mit der organisierten Kriminalität zu befürchten
Abstand zu den Irrtümern der eigenen Geschichte zu gewinnen, ist für kein Land leicht. Große Hoffnungen und Visionen werden vielfach von eisernem Widerstand und zaghaften Reformkompromissen verwässert. Am Ende steht oftmals ein Rückfall in alt vertraute Rezepte, die man doch ursprünglich zu... weiter

Weder autoritär noch sektiererisch

Interview mit Gustavo Larrea zur Spaltung von Alianza PAIS, den Strategien einiger ecuadorianischer Linksparteien und zu Präsident Rafael Correa
Das folgende Interview wurde am 25. August vom Medienprojekt La Linea del Fuego veröffentlicht. Gustavo Larrea ist Gründungsmitglied der Regierungspartei „Alianza PAIS“ und war bis zu seinem Austritt aus der Regierung Anfang 2009 Minister für Innere und Äußere Sicherheit Ecuadors. Aktuell leitet er... weiter

Lateinamerikas Beziehungen zu Libyen

Im vergangenen Jahrzehnt baute Gaddafi-Libyen seine Beziehungen zu verschiedenen Staaten Lateinamerikas und der Karibik aus.
Im Mittelmeer-Anrainerstaat Libyen herrscht seit einem halben Jahr Bürgerkrieg. Muammar al-Gaddafi, seit 1969 Staatschef bzw. “Revolutionsführer“ des Landes, verfolgte zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Prioritäten in seiner Außenpolitik. Im vergangenen Jahrzehnt baute Gaddafi-Libyen seine... weiter

Schuldner, Kanonenboote und Banditen für die Wall Street

In Haiti buhlten von 1900-1915 Frankreich, Deutschland und die USA um Einfluss – ein Beispiel für Neokolonialismus par excellence
Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Haiti die Bedingungen für eine lang anhaltende Abhängigkeit zu den Vereinigten Staaten von Amerika geschaffen. Neben den USA versuchte auch das deutsche Kaiserreich eine dominante Stellung in Politik und Wirtschaft des Landes einzunehmen. Den größten Einfluss... weiter