Hintergrund & Analyse (Politik)

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Indigenen-Verband CONAMAQ schert aus

Regierungskritiker wollen mit Öko-Volksbefragungen Land gewinnen. "Bewegung zum Sozialismus" (MAS) warnt vor Spaltung des linken Lagers
In Bolivien wird mit ökologischen Fragen Politik gemacht. Am Mittwoch forderte der zunehmend regierungskritische Verband der Hochland-Indigenen CONAMAQ die Durchführung eines Referendums zur umstrittenen Gentechnik auf dem Acker. Auf einer gestern zu Ende gegangenen Konferenz mit dem Titel "... weiter

Die Außenpolitik der Dominikanischen Republik

Ohne radikale Rhetorik hat das Land eine außenpolitische Diversifizierung durchgeführt
Unter dem aktuellen Präsidenten der Dominikanischen Republik Leonel Fernández wurde die Außenpolitik des karibischen Landes schrittweise diversifiziert. Im politischen System der Dominikanischen Republik besitzt der Präsident als Staatsoberhaupt und Regierungschef in Personalunion zahlreiche... weiter

Verflogene Euphorie

Nach seiner Wahl vor drei Jahren wurden große Hoffnungen in Präsident Fernando Lugo gesetzt. Die meisten davon konnte er nicht erfüllen
Die Wahl von Lugo zum Präsidenten von Paraguay 2008 hat 61 Jahre Herrschaft der Colorado-Partei beendet. Viele Menschen erhofften sich eine Besserung in dem gebeutelten Land. Heute sind die meisten UnterstützerInnen tief enttäuscht – nicht immer ganz zu Recht.Mit dem Slogan "Cambio" war der... weiter

Venezuela zwischen Bangen und Hoffen

Aram Aharonian analysiert die Auswirkungen der Krebserkrankung von Hugo Chávez auf die politische Situation in Venezuela
Dieser Tage feiern die meisten veröffentlichten Artikel in den bolivarischen Medien die Rückkehr und den Beginn des Genesungsprozesses von Präsident Chávez, nach drei Wochen voller Angst und Bangen. Die plötzliche Rückkehr kam überraschend und die heimliche Ankunft am frühen Morgen des 4. Juli... weiter

Zweifel schlagen Beweise

Auf Alan Garcia folgt Ollanta Humala als Präsident und mit ihm die Hoffnung auf eine gerechtere und sozialere Politik
Mit Stimmen aus der politischen Mitte konnte Ollanta Humala am 5. Juni die peruanischen Präsidentenwahlen klar für sich entscheiden. Ob sein Kurs sich insbesondere in der Wirtschaftspolitik tatsächlich wesentlich von dem seines Vorgängers unterscheiden wird, muss sich zeigen. Die Zeichen scheinen... weiter

"Im Widerspruch zu den Zielen seiner Anhänger"

Interview mit dem peruanischen Marxisten Hugo Blanco Galdos zum Wahlsieg von Ollanta Humala
Hugo Blanco Galdos wurde 1934 in Cuzco geboren. Während seines Studiums in den 1950er Jahren in Argentinien wurde er zum Marxisten. Seit 1958 ist er in der indigenen Bauernbewegung Perus aktiv. In den 1960er Jahren verurteilte man ihn unter falschen Anschuldigungen aufgrund seiner aktiven Rolle... weiter

Zwölf Jahre Bolivarische Revolution

Wir dokumentieren die Ausgabe 5/11 von Standpunkte International der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Seitdem Hugo Rafael Chávez Frías am 6. Dezember 1998 zum Präsidenten Venezuelas gewählt wurde, hat sich in dem Karibikstaat vieles verändert: das Land erhielt eine neue Verfassung, die allmächtige Erdölfirma PDVSA wurde unter staatliche Kontrolle gebracht, private Unternehmen verstaatlicht,... weiter

Fossile Brennstoffe nicht fördern

Interview mit Dr. Carlos Larrea zur Yasuní-ITT-Initiative von Februar 2011
Das folgende Interview führte Marco Rieckmann am 10. Februar 2011 in Quito. Amerika21.de dokumentiert das Gespräch als Hintergrund zum Scheitern der Verhandlungen über eine weitere Unterstützung durch Deutschland. Könntest du mir bitte zuerst erklären, welche Rolle du in der Yasuní-ITT-... weiter

Zwischen Krebs und Hoffnung

Ollanta Humala und Keiko Fujimori streiten sich um die Nachfolge Alan Garcías
Das Ergebnis der peruanischen Präsidentschaftswahlen vom 10. April ist kurios. Wäre darüber abgestimmt worden, wer auf keinen Fall in die Stichwahl kommen darf, hätten vermutlich die gleichen KandidatInnen vorne gelegen. Ollanta Humala und Keiko Fujimori sind beliebt und verhasst zugleich. Am 5.... weiter

Massive Einmischung der EU in Nicaragua

Zur Einmischung der EU vor den Wahlen in Nicaragua
Sie machen, was sie wollen und nennen das Ganze "Demokratie wie bei uns". Die Europäische Union plant die massive Unterstützung regierungsunabhängiger Gruppen vor den Präsidentschaftswahlen im November in Nicaragua. Sollte die linksgerichtete Regierung von Präsident Daniel Ortega sich der... weiter

Offener Brief an Hugo Chávez Frías zum Fall Becerra

In einem Offenen Brief wenden sich zahlreiche international bekannte Wissenschaftler, Journalisten und Aktivisten an Präsident Chávez, um die Ausweisung Joaquín Pérez Becerras zu kritisieren
Sehr geehrter Herr Präsident, Joaquín Pérez Becerra, schwedischer Staatsbürger kolumbianischen Ursprungs, wurde am 23. April im Flughafen der venezolanischen Stadt Maiquetía festgenommen. In der offiziellen Stellungnahme Ihrer Regierung heißt es, die kolumbianischen Justizbehörden fahndeten nach... weiter

Offensive gegen eine politische Lösung

Die Verhaftung des Journalisten Joaquín Pérez Becerra ist Teil einer Kampagne "gegen die Diplomatie der FARC im Ausland"
Die Verhaftung des schwedisch-kolumbianischen Journalisten Joaquín Pérez Becerra in Venezuela und seine Auslieferung nach Kolumbien haben international Empörung hervorgerufen. Recherchen in kolumbianischen Medien seit Anfang dieses Jahres zeigen, dass die Aktion offenbar Teil einer Offensive der... weiter

Lateinamerikas Kampf gegen die NATO

Luis Gutiérrez Esparza
Kommentar des mexikanischen Friedensaktivisten Luis Gutiérrez Esparza
Die Organisation des Nordatlantikpaktes (NATO), Koordinatorin der laufenden Militärangriffe gegen Libyen, sorgt weder für internationale Sicherheit, wie ihre Verfechter behaupten, noch ist sie eine zuverlässige Partnerorganisation der UNO. Ebenso wenig ist sie eine "Allianz der Demokratien". Die... weiter

Töten und zerstören

Fidel Castro während der Abwehrkämpfe
Vor 50 Jahren begannen die USA ihre Kuba-Invasion in der Schweinebucht
Am heutigen 17. April vor 50 Jahren startete die größte Militärmacht der Welt ihre Invasion gegen Kuba. Der Überfall war fast eineinhalb Jahre lang im Auftrag von zwei US-Präsidenten vorbereitet worden: mit Luftangriffen, Abwurf von Waffen, tödlichen Bombenanschlägen, dem Einsatz von CIA-Banden und... weiter

In 50 Schritten zum neuen Mexiko

Andrés Manuel López Obrador stellt sein Programm zur Neugründung der Nation vor
"Für welche Partei spricht López Obrador?", fragt einer der Ordnungskräfte auf dem durch das Massaker von 1968 zu internationalem Ruhm gelangten Platz der Drei Kulturen in Mexiko-Stadt in die Runde. Ab neun Uhr morgens kommen hier Anhänger des "legitimen Präsidenten" zusammen, um im Hinblick auf... weiter