Nachrichten

Mexiko: Ein lebendiges Haus der Erinnerung eröffnet

Erinnerung als politischer Prozess. Casa gedenkt Verfolgung aber auch Widerstand der Maya und anderer Menschen
Dzulá. Maya-Máasewáal haben in Mexiko ihr eigenes Haus der Erinnerung eröffnet und gedenken in autonomer Geschichtsarbeit dem Widerstand ihrer Vorfahren, mit Schlüssen für Gegenwart und Zukunft.  Am 30. Juli 2026 hat in der Gemeinde Dzulá auf der südlichen Yucatán-Halbinsel die... weiter

Venezuela zwei Monate nach dem Erdeben

Caracas. Laut offiziellen Angaben steigen in Venezuela die Todeszahlen nach dem Doppelbeben auf 6.438. Fast 18.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren und befinden sich noch immer in den 107 über die Krisenregionen verteilten Notunterkünften. Enni, die Mutter eines achtjährigen... weiter

El Niño: Dürre, höchste Alarmstufe in Honduras, Panamakanal betroffen

Für 75 Gemeinden gilt Alarmstufe Rot. Ernteausfälle und Hunger sind Folgen. Auch Panamakanal betroffen. Regierung und UNO kündigen Nothilfe an
Tegucigalpa. Die honduranische Regierung hat wegen schwerer Dürre für 75 Gemeinden im zentralen und südlichen Landesteil die höchste Alarmstufe Rot ausgerufen. Nach Angaben des Nationalen Zentrums für atmosphärische, ozeanografische und seismische Studien (CENAOS) herrschen in... weiter

USA verhängen neue Sanktionen gegen Kuba

Betroffen sind Nickelmine, Stahlbetriebe, Bergbau, Tourismussektor, Arbeitsvermittler, kubanische Funktionäre und sogar Kultur
Washington. Die US-Regierung hat ihre "Politik des maximalen Drucks" gegen Kuba erneut verschärft. Die dem Finanzministerium untergeordnete Behörde für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte (OFAC) hat am Donnerstag ihre Liste der gesperrten Personen und Einrichtungen (SDN-... weiter

Kolumbien: Erdbeben verschärft strukturelle Verarmung im Pazifik

Vor dem Beben fehlten Strom und Netz. Danach blieben viele Schäden ungezählt. Indigene Gemeinden fordern mehr Aufmerksamkeit
Quibdó. Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am 10. August das kolumbianische Departamento Chocó besonders hart getroffen. 29 der 31 Gemeinden weisen Schäden auf, mehr als 45.000 Menschen sind betroffen. Wie arm die Region schon vor dem Beben war, zeigen die Zahlen des Statistikamts... weiter

Mexiko: Widerstand gegen Ammoniakfabrik mit deutscher Beteiligung

In der Bucht von Ohuira wehren sich Yoreme-Gemeinden gegen das Vorhaben. Deutsche und schweizer Firmen dabei
Sinaloa. Das umstrittene Megaprojekt im nördlichen mexikanischen Bundesstaat Sinaloa steht seit dem erneuten Baubeginn 2025 in der Kritik. Indigene Yoreme-Gemeinden, die insbesondere vom Fischfang in den biodiversen Feuchtgebieten der Pazifikküste leben, befürchten die Zerstörung... weiter

Honduras: Garífuna protestieren für Land und Gerechtigkeit

Protestcamp vor Oberstem Gerichtshof in Tegucigalpa. Anlass ist der Konflikt um ein Grundstück in San Juan
Honduras. In Honduras organisiert die Organización Fraternal Negra Hondureña (OFRANEH) seit einer Woche ein Camp vor dem Obersten Gerichtshof des Landes. Der Zusammenschluss von 46 Garífuna-Gemeinden reagierte damit auf die Zuspitzung eines seit 2006 andauernden Landkonflikts: In... weiter