Nachrichten (Kolumbien, Wirtschaft)

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Kolumbien: Milliarden Corona-Hilfe für die Banken, Almosen für die Armen

Massive Unterstützung von Finanzsektor. Mehr Unterstützung für Groß- als für Kleinunternehmer. Repression gegen Bewohner der Slums
Bogotá. Oppositionelle in Kolumbien haben ihrer Meinung nach ungerechtfertigte staatliche Transferleistungen an Banken und Großunternehmen während der andauernden Pandemie durch das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 heftig kritisiert. Eines der Hilfspakete der konservativen... weiter

Coronavirus in Südamerika: Regierungen verschärfen die Maßnahmen

Ausgangssperren und Reisebeschränkungen in immer mehr Staaten. Nur Bolsonaro geht trotz unklarer Infektionslage auf eine Demonstration
Lima/Bogotá et al. Angesichts der pandemischen Verbreitung des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) schränken auch in Südamerika immer mehr Staaten die Bewegungsfreiheit ein und machen Grenzen dicht. In Peru etwa verkündete Präsident Martín Vizcarra am Sonntag den nationalen Notstand... weiter

Regierung von Kolumbien will wieder Glyphosat versprühen

Trotz erheblicher Erfolge der freiwilligen Substitution von Kokapflanzungen setzt die Duque-Führung auf die gefährliche chemische Bekämpfung
Bogotá. Angesichts der nach wie vor hohen Zahlen an Kokapflanzungen plädieren die kolumbianische Regierung von Präsident Iván Duque und einige Experten erneut für die Wiederaufnahme der heftig umstrittenen großflächigen Besprühungen mit dem Herbizid Glyphosat aus der Luft. Dem... weiter

Kiestagebau in Kolumbien bedroht Lebensgrundlagen der Anwohner des Rio Magdalena

Ein anstehendes Kiestagebau-Projekt hat die Anwohner des Rio Magdalena auf den Plan gerufen. Sie sehen ihre Lebensgrundlagen bedroht
Cundinamarca, Kolumbien. Die Regionale Entwicklungsgesellschaft des Departamento Cundinamarca (Corporación Autónoma Regional de Cundinamarca, CAR) hat bekannt gegeben. dass ein Abbau von Baumaterialen durch die Unternehmen Proingecol und Proacol trotz schon erteilter Umweltlizenzen... weiter

Kolumbien: Hat Ex-Präsident Álvaro Uribe mit Kartellchef "El Chapo" kooperiert?

Ex-Kollaborateur des Sinaloa-Kartells in Kolumbien bezeugt Beteiligung Uribes an Kokainlieferungen. Agent der DEA soll Kokainexport geduldet haben
Bogotá. US-amerikanische und britische Medien haben Hinweise auf die Beteiligung des heutigen Senators und ehemaligen Präsidenten von Kolumbien, Álvaro Uribe (2002-2010), am Export von Kokain für den Chef des Sinaloa-Kartells zwischen 2006 und 2008 gemeldet. Uribe soll eine Million... weiter

Hunderte Paramilitärs marschieren im Nordwesten von Kolumbien auf

Angst vor Rückkehr der Gewalt der Jahrhundertwende. Großunternehmer wollen eigene Interessen schützen. Einheimische gegen Militarisierung
Bogotá. Der Einmarsch von rund 300 bewaffneten Männern der sogenannten Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen (Autodefensas Gaitanistas de Colombia, AGC) in mehreren Gemeinden des Landkreises Bojayá im kolumbianischen Departamento Chocó hat die Einwohner der Region in Angst und... weiter

Warum die Proteste in Kolumbien heute wieder aufflammen

Regierung führt neoliberale Reformen fort. Präsident Duque dankt Polizeieinheit, die für Mord an jungem Mann verantwortlich ist
Bogotá. Knapp zwei Wochen nachdem in Kolumbien hunderttausende Menschen gegen die Regierung von Präsident Iván Duque auf die Straßen gegangen sind, werden am heutigen Mittwoch wieder in allen Städten Massenproteste erwartet. Seit dem ersten Streiktag beteiligen sich tausende... weiter

Warum jetzt auch Kolumbien in Aufruhr ist

Eine Million Teilnehmer beim Streik. Ausgangsperren in Cali und Bogotá. Wurden Agents Provocateurs in Wohngebiete gebracht?
Bogotá. Nach der gewaltsamen Auflösung von Massendemonstrationen, bei denen am Donnerstag Hunderttausende gegen die Regierung von Präsident Iván Duque protestierten, sind die Menschen spontan zu "Cacerolazos" in ihren Vierteln übergegangen. In Wohngebieten schlugen sie am Streiktag... weiter