Nachrichten (Wirtschaft)

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Mexiko und Brasilien erkunden Tiefsee Ölfelder im Golf

Pemex und Petrobras vereinbaren die gemeinsame Suche nach Erdölvorkommen im Golf von Mexiko. Umweltgruppen warnen vor Gefahren und fordern den Ausstieg aus fossilen Energien
Mexiko-Stadt. Das mexikanische Staatsunternehmen Pemex und die brasilianische Petrobras haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um "Tiefsee- und Ultra-Tiefsee-Erdölvorkommen im Golf von Mexiko zu erkunden". Mit der Allianz sollen zudem weitgehend erschöpfte Felder wiederbelebt... weiter

Kuba: Mehr als 7.000 Container mit Lebensmitteln und Medikamenten blockiert

Außenhandelsminister Óscar Pérez-Oliva Fraga macht US-Sanktionen für Lieferstopp verantwortlich. Auch europäische Reedereien stellen Handel mit Kuba ein
Havanna. Mehr als 7.000 Container mit Lebensmitteln, Medikamenten und Gütern für die Energie- und Wasserversorgung können Kuba nicht erreichen und stecken in verschiedenen karibischen Häfen fest. Das hat Kubas Vizepremierminister und Außenhandelsminister Óscar Pérez-Oliva Fraga am... weiter

Algenplage in Mexikos Karibik wächst rasant

Klimaerwärmung gilt als eine der Ursachen. Präsidentin Sheinbaum stellt Milliardenplan für Quintana Roo vor. Verrottende Sargassummassen schaden Umwelt, Gesundheit und Tourismus
Mexiko-Stadt. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hat eine umfassende Strategie zum Umgang mit der massiven Algenkrise in der Karibik vorgestellt. In Quintana Roo, dem Bundesstaat, der am stärksten von der Ansammlung dieser Makroalge an den Küsten betroffen ist, wird die... weiter

IWF-Chefin Georgieva stärkt Mileis Reformkurs bei ihrem Besuch in Argentinien

Proteste gegen IWF-Mission. Kritik an Fortsetzung von "Elend, Kolonialisierung und Plünderung" durch den IWF
Buenos Aires. Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, hat Argentinien für zwei Tage besucht. Ziel des Besuchs war die Besprechung der Rückzahlung der milliardenschweren Schulden gegenüber dem IWF sowie des Stands der vom ultrarechten... weiter

USA strafen Chiles Wirtschaft mit neuen Zöllen ab

Mitglieder der ultrarechten Kast-Regierung empört. Höhere Zölle als für andere den USA nahestehende Regierungen
Washington/Santiago de Chile. Die US-Regierung hat neue Zusatzzölle für Chile festgesetzt. Nachdem der Oberste Gerichtshof der USA die von der Regierung von Donald Trump verhängten 10-Prozent-Zölle im Mai aufgehoben hatte und diese am 24. Juli ausgelaufen waren, führte Washington... weiter

USA nehmen 13 Milliarden US-Dollar aus Venezuelas Ölverkäufen ein

Klarheit über die Verwendung der Ölgelder in beiden Ländern gefordert. Washington soll nicht alle Gelder an Caracas zurückgeführt haben
Washington/Caracas. Nach Berechnungen der Financial Times hat die Regierung von Donald Trump in diesem Jahr Einnahmen in Höhe von mehr als 13 Milliarden US-Dollar aus venezolanischen Ölverkäufen erzielt. Die Trump-Administration habe jedoch bislang nicht erklärt, was sie mit diesem... weiter

Mega-Reform von Präsident Kast in Chile passiert Senat

Gesetz wird schon in der Woche dem Abgeordnetenhaus vorgelegt. Opposition will vor das Verfassungsgericht ziehen
Valparaíso. Das Mega-Reformpaket von Präsident José Antonio Kast ist in zweiter Lesung mit knapper Mehrheit im Senat angenommen worden. Das 40-Punkte umfassende Steuer- und Wirtschaftspaket wurde in einer zwölf-stündigen Sitzung von einer knappen Mehrheit von 26 Ja- zu 24 Nein-... weiter

Neue US-Sanktionen treffen Kubas Tourismus und Handel

Sanktionen treffen strategisch wichtigen Hafen. Verschärfung hat "enorme soziale und menschliche Kosten". Grundlage ist Dekret von Trump vom 1. Mai
Havanna. Die US-Regierung hat am Montag zehn kubanische Institutionen und Unternehmen auf die Sanktionsliste der US-Finanzbehörde OFAC gesetzt. Darunter sind das kubanische Tourismusministerium, das Seefahrt- und Hafenunternehmen GEMAR sowie die Außenhandelsgruppe GECOMEX.... weiter

Ökonom:innen fordern Freigabe von Venezuelas Vermögen im Ausland

Die Zahl der Todesopfer steigt auf 4.490. Fachleute kritisieren US Sanktionen als humanitäres Hindernis
Caracas. 113 Ökonom:innen und Akademiker:innen haben die US-Regierung und weitere Staaten in einem offenen Brief dazu aufgefordert, im Ausland eingefrorene venezolanische Vermögenswerte sowie Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Linderung der... weiter