Nachrichten (Lateinamerika, Wirtschaft)

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Bolivien erhält Milliardenkredit vom IWF

Voraussetzung ist ein neoliberales Sparprogramm. Gewerkschaften rufen zu Blockaden auf. Ex-Präsident Morales sieht verfassungsrechtliche Probleme
La Paz. Das Parlament und der Senat Boliviens haben einen Kredit über 1,9 Milliarden US-Dollar vom Internationalen Währungsfonds (IWF) gebilligt. Wie das bolivianische Ministerium für Wirtschaft und öffentliche Finanzen mitteilte, gehe der Kredit "mit einem wirtschaftlichen... weiter

Brasilien baut Förderung Seltener Erden aus

Brasilien verfügt über große Reserven, fördert bisher aber nur wenig. Ausländische Firmen interessiert. Regierung will Kontrolle über Sektor sichern
Brasília. Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat am Mittwoch das Gesetz zur Schaffung der Nationalen Politik für kritische und strategische Mineralien unterzeichnet. Durch das Gesetz sollen Erforschung, Abbau und Verarbeitung kritischer und strategischer Mineralien... weiter

Kuba präsentiert aktuellen Schadensbericht zur US-Blockade

Rekordschäden durch Verschärfung der Blockade. Rodríguez betont Folgen für die Menschen. Kuba nimmt militärische Drohung weiter ernst
Havanna/Genf. Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla hat am Dienstag auf einer Pressekonferenz den Bericht über die Auswirkungen der US-Blockade gegen Kuba vorgestellt. Der aktuelle Bericht bezieht sich auf den Zeitraum zwischen März 2025 und Februar 2026. Er wird... weiter

Ultrarechtes Netzwerk Foro Madrid tagt in Chile

Milei schimpft auf "versiffte Linksradikale" und sieht "Werte des Westens" gewahrt. Gegenveranstaltungen und Demonstrationen
Santiago de Chile. Das 2020 als Gegengewicht zum progressiven Foro de São Paulo gegründete Foro Madrid hat am 3. und 4. September in Santiago de Chile getagt. Das von der Vox-nahen Fundación Disenso initiierte Netzwerk will dem "Vormarsch der extremen Linken" und dem Einfluss des... weiter

US-Regierung erhält direkten Zugriff auf Öl in Venezuela

Zu dem Erdölabkommen mit den USA werden weitere Details bekannt. US-Energieminister Chris Wright in Caracas. Kritik kommt von links und rechts
Caracas. In Venezuela haben sich sowohl das Parlament als auch die Armee hinter das umstrittene Erdölabkommen mit den USA gestellt. Ohne den genauen Vertragstext zu kennen, verabschiedeten die Abgeordneten am Dienstag eine Unterstützungserklärung. Verteidigungsminister Gustavo... weiter

Venezuela vor dem "größten Deal der Geschichte" oder Ausverkauf des Landes?

Washington und Caracas vereinbaren ein Erdöl-Abkommen. Private Firmen sollen mindestens 25 Jahre lang Ölfelder betreiben. Rodríguez nennt es historisch, Ex-PDVSA-Chef Ramírez spricht von Plünderung
Caracas/Washington. Das zwischen den USA und Venezuela vereinbarte Erdölabkommen sorgt für Diskussionen. Am Freitag hat US-Präsident Donald Trump "den größten Öldeal der Weltgeschichte" verkündet. In Zusammenarbeit mit der "hochgeschätzten" Interimspräsidentin Delcy Rodríguez... weiter