Hintergrund & Analyse (Politik)

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Lateinamerika nach Chávez

Die historische Bedeutung von Venezuelas Präsident Hugo Chávez. Ein Nachruf von Luiz Inácio Lula da Silva, Präsident Brasliens von 2003 bis 2010
Die Geschichte wird berechtigterweise die Rolle bestätigen, die Hugo Chávez im Integrationsprozess Lateinamerikas gespielt hat. Ebenso wird sie die Bedeutung seiner 14-jährigen Amtszeit für die arme Bevölkerung Venezuelas bestätigen, wo er nun nach langem Kampf gegen seine Krebserkrankung... weiter

Venezuela nach Hugo Chávez

Der "Chavismus ohne Chávez" beginnt als ein Projekt, das von der zivilen Linken angeführt wird. Ob diese Tendenz von Dauer ist, hängt auch von ihrer Fähigkeit ab, repräsentative Funktionen im Staat auszufüllen
Die bolivarische Bewegung steht durch den Tod von Präsident Hugo Chávez vor einer historischen Zäsur. Nach 14 Jahren an der Regierung erweist sich ihr zentrales parlamentarisches Projekt, die "Vereinigte Sozialistische Partei" (PSUV), als erfolgreicher denn jemals zuvor. Der Wegfall ihrer zentralen... weiter

Die Revolution der Bürger

Ignacio Ramonet über den Wahlsieg der Bewegung Alianza País und ihres Präsidenten Rafael Correa
Ein verschuldetes und den internationalen Finanzorganismen unterworfenes Land, mit einer mittelmäßigen politischen Klasse, zersetzt von Korruption und verachtet von der öffentlichen Meinung, ein allgemeines Misstrauen allen Institutionen gegenüber, ein Staat ohne Währungssouveränität, mit einem... weiter

Lateinamerika und die Positionierung der Linken

Zwischen Extraktivismus und Buen Vivir. Ein Diskussionsbeitrag zu Ansätzen für den Umgang mit den aktuellen Transformationsprozessen in Lateinamerika
Wie verärgert und ungehalten die hiesigen Medien das Wahlergebnis vom 7. Oktober 2012 in Venezuela zur Kenntnis nahmen, zeigte sich einmal mehr in der FAZ, die in einem Kommentar am 17. Oktober meinte, dass "der Venezolaner Chávez der Garant für den Machterhalt (in Lateinamerika) ist". Doch – so... weiter

Medellín zehn Jahre nach der Operation "Orion"

Maurice Lemoine über die Entwicklung des Paramilitarismus in Kolumbien und seine Auswirkungen auf die Armenviertel von Medellín
Am 2. Dezember 1993 starb der berühmte und mächtige Chef des Drogenkartells von Medellín, Pablo Escobar, von Kugeln durchlöchert auf dem Dach eines Hauses im Viertel Los Olivos. Damit endete die jahrelange Verfolgung des Drogenbarons durch die militärische Elite-Einheit Bloque de búsqueda,... weiter

Ecuador vor den Wahlen

Die soziale und politische Landschaft Ecuadors am Vorabend der Wahlen 2013. François Houtart über den Zwischenstand eines Transformationsprojektes in Lateinamerika
Wie in allen lateinamerikanischen Ländern, dreht sich in Zeiten von Wahlen alles um Politik. Andere Aktivitäten werden vernachlässigt oder zu Wahlzwecken instrumentalisiert. In einer Zeit des tief greifenden Wandels, der sich in unterschiedlichen Richtungen vollziehen kann und bedeutende... weiter

Massenhaftes Schweigen und kämpferische Worte

Nach jahrelanger öffentlicher Zurückhaltung meldet sich die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) in großem Stil zurück
Folgender Artikel stammt aus der am kommenden Wochenende erscheinenden Ausgabe 464 der Lateinamerika Nachrichten (Januar 2013). Am 21. Dezember 2012 haben sich die Zapatisten der mexikanischen Öffentlichkeit mit mehreren Schweigemärschen in Erinnerung gerufen. Mit Kommuniqués und zwei Briefen kurz... weiter

Des kleinen Drachen Hinterland

In keiner Region hat die Republik China (Taiwan) so viele diplomatische Verbündete wie in Mittelamerika - ein kleiner historischer Überblick über eine weitgehend unbekannte Allianz
Die Republik China, vor allem bekannt unter seinem Namen Taiwan, ist international isoliert. Lediglich 23 international allgemein anerkannte Staaten erkennen Taiwan anstatt der Volksrepublik China an. Von diesen Staaten liegen zwölf in Mittel- und Südamerika. Das macht das westpazifische Taiwan zu... weiter

Der Prozess des Wandels – Bilanzen und Herausforderungen

Eine Bestandsaufnahme der bolivianischen Politik zum Jahreswechsel 2012-2013
Ungeachtet der verschiedenen Erfolge, Schwierigkeiten und Widersprüche, der sich die bolivianische Regierung in den vergangenen zwölf Monaten ihrer Regierungsführung ausgesetzt sah, war das Jahr 2012 für den "Prozess des Wandels" im Plurinationalen Staat Bolivien ein Jahr der Transformation. Und... weiter

So wird 2013

Ignacio Ramonet über die für das beginnende Jahr entscheidenden globalen Entwicklungen und regionalen Konflikte
Nachdem wir am 21. Dezember den angekündigten Weltuntergang überlebt haben, müssen wir nun versuchen, – mit vorsichtigen und mehr noch kartesianischen Argumenten – unsere unmittelbare Zukunft vorherzusagen. Wir stützen uns dabei auf die Prinzipien der Geopolitik, eine Disziplin, die es uns erlaubt... weiter

Nicolás Maduro: Vom Busfahrersitz in den Präsidentenpalast

Kommentar zum Lebensweg des Außenministers und Vizepräsidenten Venezuelas und den Herausforderungen, denen er sich angesichts der zeitweiligen Abwesenheit von Hugo Chávez gegenüber sieht
In seiner Jugend während der Oberschulzeit war Nicolás Maduro Studentenführer und Mitglied der Sozialistischen Liga. Die Liga Socialista war der parlamentarische Arm der Organisation der Revolutionäre (OR), die ihrerseits aus Guerilla Frente Guerrillero Antonio José de Sucre hervorgegangen war. Zu... weiter

Verbrechen und Straflosigkeit

Eine Analyse zur Entwicklung der Gewalt-Kriminalität und dem Kampf um soziale Rechte in Honduras
Diese Analyse erscheint im halbjährlichen Infoblatt des Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit (München). Die aktuelle Ausgabe kann hier bestellt werden. Mit 91,6 Morden pro 100.000 Einwohner im Jahr 2011[1] ist Honduras eines der gefährlichsten Länder der Welt. Die Mordrate ist seit 2004... weiter

Lateinamerikanische Wege der Transformation

Dieter Boris diskutiert die Beiträge aus dem Band "Demokratie, Partizipation, Sozialismus" der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Dieser Diskussionsbeitrag erschien in der aktuellen Ausgabe 92 von Z - Zeitschrift Marxistische Erneuerung und befasst sich mit dem Buch "Demokratie, Partizipation, Sozialismus. Lateinamerikanische Wege der Transformation", Manuskripte Band 96 der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Das Buch steht hier online... weiter

Souveräner Sieg des Chavismus

Venezuelas Sozialisten haben die Regionalwahlen souverän gewonnen. Doch die Widersprüche innerhalb des Chavismus bleiben bestehen
Das Parteienbündnis des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez hat bei den Regionalwahlen am 16. Dezember einen deutlichen Sieg eingefahren: In 20 der 23 Bundesstaaten siegten die Kandidaten der Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) und weiterer ParteienIn fast allen Staaten hatten neben der... weiter

Die Zärtlichkeit des Volkes

Die Amtseinführung von Enrique Peña Nieto in Mexiko wird zum Fanal
Folgender Artikel stammt aus der an diesem Wochenende erscheinenden Ausgabe 463 der Lateinamerika Nachrichten. Am 1. Dezember 2012 wurde Enrique Peña Nieto (EPN) als Präsident Mexikos vereidigt. Nach zwölf Jahren kehrte die Revolutionäre Institutionelle Partei (PRI) damit an die Spitze des... weiter