Nahostkonflikt

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Bolivien und Brasilien begrüßen Anerkennung von Palästina als Staat

Kolumbien kündigt Eröffnung einer Botschaft in Ramallah an. Gemeinsame Diplomatie in Lateinamerika für die Anerkennung Palästinas
La Paz/Brasília. Die Anerkennung des palästinensischen Staates durch Spanien, Irland und Norwegen ist bei den Regierungen von Bolivien und Brasilien auf große Zustimmung gestoßen. Boliviens Präsident Luis Arce bezeichnete die Entscheidung als "historisches Ereignis". Dies sei "... weiter

Wegen Unterstützung Israels: Nicaragua verklagt Deutschland vor Internationalem Gerichtshof

Gericht soll BRD anweisen, jede Militärhilfe für Israel sofort zu stoppen. Deutsche Vertreter: Vorwürfe Nicaraguas sind "unbegründet und haltlos"
Den Haag. Wie im Februar angekündigt, hat Nicaragua Deutschland auf Grund seiner Unterstützung Israels vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) verklagt. Das eigentliche Verfahren wird voraussichtlich Jahre dauern, aber da Nicaragua aufgrund der katastrophalen Situation im... weiter

Der Westen, der Süden und das Recht (II)

Nicaragua verklagt Deutschland wegen Unterstützung eines drohenden israelischen Genozids im Gazastreifen vor dem IGH in Den Haag: Der Globale Süden nimmt den Kampf gegen die doppelten Standards des Westens auf
Nicaragua verklagt Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag für seine Unterstützung eines drohenden Genozids an der Bevölkerung im Gazastreifen durch Israel. Wie das höchste Gericht der Vereinten Nationen mitteilte, hat die Regierung in Managua eine entsprechende... weiter

"Kolumbien fördert den Frieden": Präsident Petro antwortet auf Brief von Israels Premierminister

Netanjahu bittet Petro um Einsatz für Freilassung der Hamas-Geiseln. Kolumbiens Präsident schlägt Friedenskommission vor und weist Handlungen, die "die Beseitigung des Anderen beinhalten" zurück
Tel Aviv/Bogotá. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat als Antwort auf einen Brief des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu sein Engagement für den Frieden bekräftigt. Der Premier hatte Petro am 11. Januar in einem öffentlichen Schreiben um Unterstützung für... weiter

Der Westen, der Süden und das Recht (I)

Die IGH-Anordnung gegen Israel widerlegt die Behauptung Berlins, Südafrikas Klage entbehre "jeder Grundlage", und bringt erstmals den Globalen Süden vor der Weltjustiz in die Offensive
Die Bundesregierung muss mit der einstweiligen Anordnung des Internationalen Gerichtshofs (IGH) in Den Haag im Genozidverfahren gegen Israel einen herben Schlag hinnehmen. Mitte Januar hatte sie offen behauptet, der gegen Tel Aviv erhobene "Vorwurf des Völkermords" "entbehrt jeder Grundlage". Der... weiter

Gustavo Petro auf der COP28: "Heuchlerisches fossiles Kapital" will keine Demokratie

Aufruf zur Umkehrung der "Machtverhältnisse" für das Klima. Ungleichheit und Nahostkonflikt thematisiert. Kritik aus Deutschland. Applaus von Hollywood-Stars
Dubai. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat auf der UN-Klimakonferenz in Dubai den fossilen "Kapitalismus der reichen Länder" für die Klimakrise verantwortlich gemacht. Deren Folgen träfen die armen Länder am härtesten und lösten immer größere Migrationsströme aus, denen... weiter

"Solidarität mit Palästina": La Vía Campesina ruft zum Boykott der COP28 auf

Forderung nach Waffenstillstand. Grundsätzliche Kritik an UN-Klimakonferenz. "Keine Klimagerechtigkeit ohne Achtung der Menschenrechte und des Völkerrechts"
Bagnolet. Der Weltverband der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, La Vía Campesina, hat zum Boykott der diesjährigen Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP28) aufgerufen, die vom 30. November bis 12. Dezember 2023 in Dubai stattfindet. Ihre Entscheidung begründet die Organisation... weiter

Kolumbien will Importverbot für Waffen aus Ländern, die den "Völkermord" in Gaza stützen

Präsident Petro für Palästina als UNO-Vollmitglied. Er begrüßt Klage gegen Netanjahu vor internationaler Justiz. Globale "Kultur der Ausrottung" im Vormarsch
Bogotá/Caracas/San Franciso. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro setzt ein weiteres Zeichen der Solidarität mit den Opfern in Gaza. Kolumbien werde keine Waffen mehr aus Ländern kaufen, die gegen die UN-Resolution für einen Waffenstillstand im Nahostkonflikt gestimmt oder... weiter