Hintergrund & Analyse (USA, Politik)

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Die Besetzung der Dominikanischen Republik durch die USA 1965

Wodurch sah sich US-Präsident Johnson vor 50 Jahren veranlasst, die eigenen Truppen zur Invasion des kleinen Karibikstaates einzusetzen?
Vor 50 Jahren, am 28. April 1965, befahl der Präsident der USA, Lyndon B. Johnson, die Okkupation der Dominikanischen Republik. Nach dem Abzug der Marines aus Haiti 1934 und der Verkündung der "Politik der guten Nachbarschaft" durch Franklin D. Roosevelt war es das erste Mal, dass die westliche... weiter

Der Fall Nisman und die "vergessenen" Wikileaks-Depeschen

Es ist erstaunlich ruhig geworden um den am 18. Januar tot aufgefundenen argentinischen Staatsanwalt Alberto Nisman. Denn die neuen Ermittlungsergebnisse passen nicht ins Narrativ der bürgerlichen Presse
Zuvor beherrschten Schlagzeilen die Titelseiten, die mehr oder weniger direkt die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner für seinen Tod verantwortlich machten, und die rechte Opposition sowie relevante Teile des Justizapparates riefen zu Solidaritätsmärschen à la "Je suis Nisman"... weiter

Obama isoliert im "Hinterhof"

Mit den jüngsten Sanktionen hebt die US-Regierung die Konfrontation mit Venezuela auf eine neue Stufe
Die US-Regierung erklärt Venezuela kurzerhand zur "Bedrohung" und sorgt dafür, dass die Regierung von Nicolás Maduro Rückendeckung aus ganz Lateinamerika erhält. Der venezolanische Präsident lässt sich als Reaktion darauf vom Parlament erneut dazu bevollmächtigen, per Dekret zu regieren. Das Land... weiter

Die Allianzen der Zukunft

Der Machtkampf des Westens gegen Russland führt zu Spannungen auf der Lateinamerika-Reise des deutschen Außenministers
Brasilien, mit Deutschland in einer "Strategischen Partnerschaft" verbunden, verweigert sich den Sanktionen gegen Russland und hat die ökonomische Kooperation sowie die politische Zusammenarbeit mit Moskau sogar intensiviert. Das aktuelle Verhältnis Berlins zu dem Land, das Frank-Walter Steinmeier... weiter

Von Hard- zu Soft-Power

Der Kurswechsel der amerikanischen Kubapolitik: Die Kubanoamerikaner als politischer Faktor und diplomatischer Druck aus Lateinamerika ermöglichten eine historische Wende in der US-Außenpolitik gegenüber Kuba
In Havanna hat die Ankündigung Barack Obamas und Raúl Castros, die Vereinigten Staaten und Kuba würden zu normalen diplomatischen Beziehungen zurückkehren, Jubel ausgelöst. Die Menschen applaudierten, fielen einander in die Arme, weinten und zogen feiernd durch die Straßen. Überall in der Stadt... weiter

Kubanische Perspektiven

Unter welchen Bedingungen sich die kubanische Regierung auf die veränderten Beziehungen mit den USA einlässt und welche Folgen diese Politik für die sozialistische Karibikinsel haben kann
Die Anfang des Jahres 2014 eröffnete Kunstausstellung des kubanischen Musikers X Alfonso, die in Havannas Fábrica de Arte Cubano (Fabrik kubanischer Kunst) gezeigt wird, enthält eine Reihe von Fotomontagen, die eine mögliche Vision der Zukunft des sozialistischen Inselstaates darstellen: Zu sehen... weiter

Neuer Pragmatismus zwischen den USA und Kuba

Eine kritischer Ausblick auf die begonnenen Verhandlungen in Havanna
Nachdem US-Präsident Barack Obama das Scheitern der US-amerikanischen Kuba-Politik anerkannt hat, haben er und seine Amtsnachfolger nun die Möglichkeit, neue politische Strategien im Verhältnis zum sozialistischen Inselstaat zu verfolgen. Diese werden dem Ziel nach vielleicht nicht viel anders... weiter

Wessen Sicherheit?

Wie Washington sich und seinen Unternehmensbereich schützt, beschreibt Noam Chomsky in einer kurzen Geschichte der US-Außenpolitik
Die Frage danach, was die Außenpolitik bestimmt, hat in der Weltpolitik entscheidende Bedeutung. Mit diesen Kommentaren kann ich nur ein paar Hinweise dafür anbieten, wie ich denke, dass das Thema produktiv behandelt werden kann, wobei sich diese aus mehreren Gründen auf die Vereinigten Staaten... weiter

Es bewegt sich was

Ignacio Ramonet in seiner monatlichen Kolumne über das Verhältnis der USA zu Kuba
In ihrem gerade veröffentlichten Buch "Schwierige Entscheidungen"Hillary Rodham Clinton, "Hard Choices", Simon&Schuster, New York 2014 über ihre Erfahrungen als Außenministerin in der ersten Amtszeit von Barack Obama (2008 - 2012) schreibt Hillary Clinton in Bezug auf Kuba etwas Bedeutsames: "... weiter

Geheimaktion der USA "Cuban Twitter" aufgedeckt

Soziales Netzwerk ZunZuneo sollte in Kuba "zu Dissens animieren"
Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hat nach umfangreichen investigativen Recherchen ein geheimes Projekt der USA gegen Kuba aufgedeckt. Unter der Überschrift "'Cuban Twitter' heimlich von den USA geschaffen, um Unruhen anzustiften" beschreiben die Autoren detailliert, wie 2009 mit dem... weiter

Ende der Eiszeit zwischen Kuba und USA sowie EU?

"Grundlegender Wandel": Mehrheit in USA wünscht Tauwetter in den Beziehungen zu Kuba
Mehrere Neuigkeiten und Entwicklungen lassen erahnen, dass sich die Beziehungen zwischen Kuba und den USA sowie der EU bald ändern können. Gleichwohl kann beispielsweise der medial um die Welt gegangene Schnappschuss des Händeschüttelns zwischen Kubas Präsident Raúl Castro und dem US-Präsidenten... weiter

Ecuador und die "schmutzigen Hände" von Chevron

Ignacio Ramonet zu dem Konflikt zwischen Ecuador und dem US-Erdölkonzern Chevron
Während seines offiziellen Besuches in Frankreich hat sich Ecuadors Präsident Rafael Correa kürzlich in Paris mit einer Gruppe Intellektueller getroffen, um ihnen den Konflikt zwischen einigen indigenen Gemeinden im Amazonasgebiet und der US-amerikanischen Erdölgesellschaft Chevron zu erklären. Der... weiter

Zum 30. Jahrestag der US-Invasion in Grenada

Am 25. Oktober 1983 besetzten rund 7.000 US-Marinesoldaten die Insel
In lateinamerikanischen Medien ist umfassend an den 30. Jahrestag der US-amerikanischen Invasion in Grenada erinnert worden. Am 25. Oktober 1983 hatten rund 7.000 US-Marinesoldaten die Insel besetzt. Am 13. März 1979 war die kleine Karibikinsel überraschend in der internationalen Arena aufgetaucht... weiter

Fall Snowden belegt den Niedergang bürgerlicher Rechte in den USA

Mark Weisbrot
Mark Weisbrot zum flüchtigen Geheimdienst-Enthüller, zu Menschenrechten in den USA und zur Rolle südamerikanischer Staaten
Herr Weisbrot, der US-Geheimdienst-Enthüller Edward Snowden wird aller Wahrscheinlichkeit nach in Südamerika Zuflucht erhalten. Im Gespräch sind Ecuador und Venezuela. Weshalb Südamerika? Der Fall Snowden zeigt bislang doch vor allem eines: In Südamerika sind in den vergangenen 15... weiter

Alle werden beschattet!

Ignacio Ramonet zu den Details der Überwachungsprogramme, die Edward Snowden enthüllt hat
Wir haben es befürchtet.Ignacio Ramonet, "Vigilancia total" und "Control social total", Le Monde diplomatique en espanol, insbes. August 2003 und Mai 2009 Und sowohl die Literatur (1984, George Orwell) als auch das Kino (Minority Report, Steven Spielberg) haben uns frühzeitig gewarnt: Mit den neuen... weiter