Hintergrund & Analyse (Alle Länder, Menschenrechte)

Aktive Filter: Menschenrechte (zurücksetzen)

Was Sie schon immer über die CIDH wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten

Uncle Sam sieht den Rückzug Venezuelas aus der CIDH nicht gerne
Luis Britto García über den möglichen Austritt Venezuelas aus dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH)
Die internationale Rechte befindet sich in Aufruhr. Die souveräne Entscheidung Venezuelas, den Weg des Rückzuges aus dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) anzutreten, hat eine weitere Kampagne gegen die bolvarische Regierung ausgelöst. Die Bezichtigung als angeblich "... weiter

Leben in Zeiten der Cholera

Anwälte wollen, dass die UNO Verantwortung für die Choleraepidemie in Haiti übernimmt
Miville Mirlande sitzt erschöpft auf den Stufen eines kleinen Hauses, am Rande der staubigen Straße nach Mirebalais. Sie hat sich ihren Zopf über die Nase gezogen, er teilt ihr Gesicht in zwei Hälften. Miville gehört zu den ersten Opfern der Choleraepidemie in Haiti. "Am Anfang hatte ich... weiter

Ein schwarzer Tag für Haitis Justiz

Gegen den Ex-Diktator Duvalier wird lediglich wegen Korruption ermittelt
Das Verhalten des Präsidenten Martelly und seiner Regierung spottet eigentlich jeder Beschreibung. Dennoch gibt es ein Attribut, das ihm wohl em ehesten gerecht wird: obszön. Als Bühnen-Kasper, der seine Popularität unter anderem einem Auftritt verdankt, bei dem er einer johlenden Menge sein... weiter

Steigender Druck die Vergangenheit aufzuarbeiten

Präsident Mauricio Funes hat mit seinem Auftritt anlässlich des 20. Jahrestags der Unterzeichnung der Friedensverträge die Diskussionen um die Bewertung der Kriegsvergangenheit El Salvadors neu lanciert
Der Ort der Rede von Mauricio Funes in der vergangenen Woche war gut gewählt: In El Mozote im östlichen Departement Morazán hatte eine Spezialeinheit der salvadorianischen Armee im Dezember 1981 über 1000 Zivilisten aus diesem und umliegenden Dörfern ermordet. Es handelte sich dabei um eines der... weiter

Aus dem Alltag des Krieges

Die Folgen der militärischen Belagerung von FARC-Chef Alfonso Cano für die Bauerngemeinden im Süden der kolumbianischen Provinz Tolima
Die Region Süd-Tolima hat sich zum zentralen Schauplatz des sozialen und bewaffneten Konfliktes entwickelt, in welchem Kolumbien sich derzeit befindet. Wir erleben eine Intensivierung der Auseinandersetzungen zwischen der Armee, insbesondere der 6. Brigade und der Frente 21 der FARC-EP, die in der... weiter

Ein großer Schandfleck für die Außenpolitik der USA

Erst unterstützten die USA einen Putsch, der den gewählten Präsidenten stürzte. Jetzt gibt sie einer Regierung Rückendeckung, die Todesschwadronen entsendet, um ihre Macht zu sichern
Stellen Sie sich vor, in einem Land wie Argentinien, Bolivien, Ecuador oder Venezuela würde ein führender Oppositioneller am helllichten Tage von maskierten Schützen erschossen oder von bewaffneten Truppen eines bekannten Regierungsanhängers verschleppt. Das wäre die Schlagzeile in der New York... weiter

Recht auf Nahrung – ein weiteres Lippenbekenntnis?

Katastrophale Auswirkungen der Freihandelsabkommen auf die Ernährungssituation in Mexiko
Mitte Oktober begrüßte Olivier de Schutter, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, die Bekanntmachung Mexikos, eben diesem Recht Verfassungsrang einzuräumen. Bereits am Ende seiner im Juni durchgeführten Mexiko-Mission mahnte der UNO-Beauftragte mit Blick auf die anstehende... weiter

Vereinnahmung des Staates durch Kriminelle

“Unter der Hand von Noguera war der Geheimdienst DAS nichts weiter als eine Kampffront für die Paramilitärs.”
Am 14. September verurteilte die Strafkammer des Obersten Gerichtshofes den ehemaligen Chef des Geheimdienstes DAS, Jorge Noguera Cotes, zu einer Haftstrafe von 25 Jahren und einer Geldstrafe in Höhe von 6.510 Mindestlöhnen auf dem Niveau von 2006. Weiterhin ist es ihm für 20 Jahre lang untersagt,... weiter

Hochrangige Ziele

Wikileaks: Israel und die USA unterstützten das kolumbianische Militär bei der gezielten Ermordung führender Aufständischer
Über die Beteiligung Israels an den internen Konflikten in Lateinamerika wurde in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder spekuliert. Das kleine Land im Nahen Osten tauchte bei legalen wie illegalen Waffengeschäften auf, israelische Söldner spielten eine Rolle bei Washingtons verdecktem Kreuzzug... weiter

Brüder im Geiste

Die Sicherheitszusammenarbeit mit dem mexikanischen Folterstaat basiert auf gemeinsamen Werten
Nicht nur in AfrikaMarischka, C.: "Peacekeeping" – Vorwand zur Aufrüstung Afrikas. IMI-Analyse 2011/028; http://www.imi-online.de/2011.php?id=2322 erweitert die Bundesregierung ihr Engagement in Bezug auf Waffenexporte und Sicherheitszusammenarbeit. Der Export von Rüstungsgütern nach Mexiko... weiter

"Kinder von Subversiven"

Rosa Roisinblit, die Vize-Präsidentin der Großmütter der Plaza de Mayo, war zu Besuch in Berlin und berichtet von der Methode des Verschwindenlassens
In Argentinien kennt sie jeder, die "Abuelas de Plaza de Mayo". Seit 34 Jahren kämpfen die mutigen Großmütter, deren Angehörige von den Putschisten des Staatsstreichs 1976 entführt wurden, um ihre verschwundenen Kinder und Enkel. Die Vize-Präsidentin der Vereinigung, Rosa Roisinblit, weilt derzeit... weiter

Sklaven in Europa

Essay von Ignacio Ramonet zum Bericht der Internationalen Arbeitsagentur (IAO) über Zwangsarbeit
Zwei Jahrhunderte nach Abschaffung der Sklaverei kehrt eine abscheuliche Praxis wieder: der Handel mit Menschen. Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) schätzt, dass durch internationale kriminelle Netzwerke 12,3 Millionen Menschen Opfer der Ausbeutung ihrer Arbeitskraft unter unmenschlichen... weiter

Ende der Krise in Honduras?

Mit der Rückkehr Zelayas und der Wiederaufnahme des Landes in die OAS scheint die politische Krise nach dem Putsch zunächst beendet
Am Samstag, den 28. Mai, reiste der im Juni 2009 aus dem Amt geputschte Ex-Präsident Manuel Zelaya nach über einjährigem Exil wieder in sein Heimatland ein. Zehntausende Menschen erwarteten seine Ankunft auf dem Platz Isis Obed, benannt nach dem ersten Opfer des Widerstands gegen den Putsch. Eine... weiter

Ermordet, weil sie Frauen sind

Noch immer bleibt Gewalt an Frauen in Mexiko und Zentralamerika weitgehend unbestraft. Solange die Gesellschaft schweigt, ändert sich nichts
In Kooperation mit den Lateinamerika Nachrichten dokumentieren wir die Einleitung zur am kommenden Freitag erscheinenden Ausgabe 444 mit einem Dossier zur Gewalt gegen Frauen in Lateinamerika In Zentralamerika und Mexiko werden Frauen (all)täglich Opfer von Gewalt. In den noch immer machistisch... weiter