Hintergrund & Analyse (Amerikas, Politik)

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Medienrummel um Diplomatenpässe

Private Nachrichtenkonzerne in Bolivien machen massiv Stimmung gegen die Linksregierung von Präsident Evo Morales
Auf Teufel komm raus versucht Boliviens Opposition die Linksregierung der "Bewegung zum Sozialismus" (MAS) und die Führung der katholischen Kirche des Andenlandes gegeneinander aufzuwiegeln, um so den "Prozess des Wandels" zu torpedieren. Ob Bildungsreform, Steuernovellen oder wie letzte Woche die... weiter

Kanada versucht Demokratie in Venezuela zu untergraben

Neben den USA finanziert auch Kanada die Opposition in Venezuela
Während im linken Spektrum allgemein bekannt ist, dass Washington mit Millionen von Dollar Gruppen finanziert hat, die gegen Präsident Hugo Chávez gerichtet sind, ist die Rolle Ottawas, insbesondere die der regierungsnahen Menschenrechtsorganisation Rights & Democracy (R&D), wesentlich... weiter

Direkte Demokratie nicht ausgeschöpft

Venezuelas Opposition könnte über dekretierte Gesetze von Präsident Chávez eine landesweite Debatte erzwingen - wenn sie denn wollte
Am Ende legte Venezuelas Nationalversammlung noch einen drauf. Zwölf Monate wollte der venezolanische Präsident Hugo Chávez ursprünglich per Dekret regieren. Während der zweiten Lesung des Bevollmächtigungsgesetzes (Ley Habilitante) am Freitag weitete das Parlament den Zeitraum auf 18 Monate aus.... weiter

Klima-Buhmann Bolivien

Bolivien will Forderungen der Alternativen Klimakonferenz von Cochabamba umsetzen
Nachdem Boliviens Linksregierung in Cancún die Zustimmung zu einem von den führenden Industrienationen gefeierten "Kompromiss" in Sachen Klimaschutz verweigert hat, ist das Andenland in der internationalen Presse zum Buhmann erklärt worden. Der "sture Blockierer" habe die vermeintlich "überraschend... weiter

Klimakrise und Kapitalismus

Einen Internationalen Gerichtshof für Klimagerechtigkeit schaffen. Rede von Präsident Evo Morales Ayma in Cancún
Vielen Dank, Schwester, Compañera Kanzlerin und Außenministerin Mexikos, Präsidentin der Konferenz der Teilnehmerstaaten über den Klimawandel. Ich grüße die Präsidenten, die Leiter der Delegationen der Länder der Welt, internationaler Institutionen, die sozialen Kräfte und die Menschheit in... weiter

Mexiko im Kriegszustand

Essay von Ignacio Ramonet zur Verfasstheit des mexikanischen Staates hundert Jahre nach der Revolution
Am 20. November wurde der hundertste Geburtstag der Mexikanischen  Revolution begangen. Die erste große soziale Revolution des 20. Jahrhunderts. Angeführt von zwei legendären Volkshelden, Emiliano Zapata und Pancho Villa, die für Arbeiter und Bauern gesellschaftliche Rechte erkämpften, eine... weiter

Klimaverhandlungen in Cancún

Wo Klimaschutz verhandelt wird, werden die Menschenrechte mit Füßen getreten
Auf der UN-Klimakonferenz in Cancún will man kleine Brötchen backen, heißt es allenthalben. Der Gipfel im vorigen Jahr in Kopenhagen endete trotz klimapolitischer Aufgeregtheit und Selbstinszenierung (”Klimakanzlerin”) mit einem Fiasko. Sich fast gar keine Ziele zu setzen, ist wohl die einfachste... weiter

Systemwechsel statt Klimawandel

Gespräch mit dem bolivianischen Außenminister David Choquehuanca
Mit Teilnehmern aus aller Welt wurde in Cochabamba die Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde abgehalten. Uns interessieren nun die Ergebnisse, die das Initiator- und Gastgeberland aus diesem historischen Ereignis zieht.Als wir mit Präsident... weiter

Ende der Ära Kirchner?

Versuch einer Bilanz
Der Tod Néstor Kirchners hat nicht nur in Argentinien, sondern auch in ganz Lateinamerika eine große Resonanz ausgelöst. Offene Kritik an seiner Politik wurde selbst von konservativer Seite selten bzw. sehr verhalten formuliert, es überwiegen bislang die – teilweise heroisierenden – Stimmen, die... weiter

"ALBA auf die übrige Region ausdehnen"

Rede von Raúl Castro zum 10. Jahrestag der Kooperationsabkommen mit Venezuela
Rede des Armeegenerals Raúl Castro Ruz, Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Vorsitzender des Staats- und des Ministerrates, auf der Gedenkveranstaltung zum Zehnten Jahrestag der Unterzeichnung des Integralen Kooperationsabkommens zwischen Kuba und Venezuela, am... weiter

Nicaragua träumt vom Kanal

Die Grenzziehung bei Google-Maps wärmt einen alten Konflikt wieder auf
Die Besetzung der Insel Calero im Mündungsdelta des Rio San Juan durch nicaraguanisches Militär schreibt einen Jahrhunderte alten Grenzkonflikt in Zentralamerika fort. Für Nicaragua geht es dabei um nicht mehr und nicht weniger als die Verwirklichung des nationalen Traums vom transozeanischen Kanal... weiter

Falsche Rezepte und verzerrte Realitäten

Anmerkungen zur deutschen Debatte um Reformen in Kuba
Havanna. Empfehlungen westlicher Metropolen, wie man sich zu entwickeln habe, erhielten die Bewohner der Karibikinsel seit ihrer 'Entdeckung', die als Ouvertüre zur europäischen Kolonialisierung des amerikanischen Kontinents diente. Die spanische Krone versuchte - letztendlich... weiter

Ungereimtheiten, Widersprüche und offene Fragen

Putschversuch oder spontane Eskalation in Ecuador?
Quito. Die Ereignisse vom 30. September in Ecuador werden aller Voraussicht nach als Putschversuch gegen die Regierung Correa in die Geschichte eingehen. An diesem Tag hatten Teile der Polizei der Hauptstadt einen Aufstand geübt und den Präsidenten vorübergehend in einem... weiter

"Hoffen wir, dass der Präsident die Situation zur Korrektur nutzt"

Interview mit Alberto Acosta, Ex-Präsident der Nationalversammlung Ecuadors, vom 2. Oktober 2010
Der Ökonom Alberto Acosta (*Quito 1948) gilt als einer der ideologischen Köpfe der »Revolución Ciudadana« (Bürgerrevolution) von Rafael Correa. Er war Mitbegründer der Partei des Präsidenten, der »Alianza País« und zwischen Januar und Juli 2007 Minister für Energie und Bergbau. Seine Distanzierung... weiter

"Der angebliche Putsch, die Demokratie und die indigenen Organisationen"

Erklärung der Konföderation der Indigenen Nationalitäten Ecuadors (CONAIE) vom 6. Oktober 2010 zu den Vorwürfen, von USAID und NED finanziert zu werden
Die Konföderation der Indigenen Nationalitäten Ecuadors (CONAIE) und der (parlamentarische) Block Pachakutik weist die Behauptung, die in den letzten Tagen im Zusammenhang mit den Geschehnissen des 30. September 2010 veröffentlicht wurden, die indigenen Organisationen seien von USAIDUSAID: United... weiter