Hintergrund & Analyse (ALBA-Länder, Umwelt)

Aktive Filter: ALBA-Länder (zurücksetzen) und Umwelt (zurücksetzen)

Waldbrände in Brasilien, Bolivien und Paraguay: Die Folgen des Agrargeschäfts

Ausdehnung der landwirtschaftlichen Flächen für Monokulturen und Viehzucht verantwortlich
Monokulturen und Viehzucht sind verantwortlich für den Rauch, der in einem Dutzend Provinzen Argentiniens zu spüren ist. Diese Problematik wird von Organisationen und Forschern aus Brasilien, Bolivien und Paraguay angeprangert. Sie sehen die Ursache in der Ausdehnung der landwirtschaftlichen... weiter

Venezuela: Urbane Landwirtschaft im Herzen von Caracas

Urbane Gärten, die sich an den in der kubanischen Sonderperiode entwickelten Methoden orientieren, werden zur Förderung der Ernährungssicherung eingesetzt
Der Garten Organoponico Bolívar 1 Organopónicos oder Organoponik ist ein System der städtischen Landwirtschaft mit biologischen Gärten, das seinen Ursprung in Kuba hat. Siehe amerika21, Kuba: Städtische Agrarwirtschaft mit großem Erfolg ist ein ca. 0,8 Hektar großes Grundstück eingekeilt zwischen... weiter

"Pueblo a Pueblo" in Venezuela: Nahrung ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht

Eine Organisation bringt Campesinos und städtische Verbraucher zusammen und bricht mit dem Marktdiktat
"Pueblo a Pueblo" ist eine Basisbewegung zur Organisierung von Produktion, Vertrieb und Verbrauch von Lebensmitteln. Das Projekt bringt die landwirtschaftlichen Erzeuger mit den Stadtbewohnern zusammen, womit es mit den rigorosen Diktaten des kapitalistischen Marktes bricht. Im ersten Teil dieser... weiter

Alternative Energien gegen Erdöl

Die Weltwirtschaft wird noch lange Zeit von fossiler Energie abhängig sein, die auch für die Erschließung alternativer Energiequellen unerlässlich ist
1. Die Beschlüsse des Pariser Abkommens und des Gipfels von Glasgow fordern der UNO zufolge, die CO2-Emissionen "bis 2030 um etwa 45 Prozent zu reduzieren und bis 2050 den Nettonullpunkt zu erreichen". Eine massive Propagandakampagne behauptet, dass es möglich sei, in diesem begrenzten Zeitraum auf... weiter

Urbane Landwirtschaft in Bolivien: Nährstoffreiche Oasen in der Stadt

Interview mit Rolando Lazarte über urbanen Nahrungsmittelanbau im bolivianischen El Alto
El Alto ist die zweitgrößte Stadt in Bolivien und auf über 4.000 Metern die höchstgelegene Metropole der Welt. In dem kalten und trockenen Klima unterstützt das Zentrum zur Bildung und Ausbildung für Bürger:innenbeteiligung (Centro de Formación y Capacitación para la Participación Ciudadana,... weiter

Transgene in Kuba: das Zusammentreffen von Notwendigkeit, Wissenschaft und Technologie

Kuba plant die kontrollierte Einbeziehung von Transgenen als Alternative in der landwirtschaftlichen Entwicklung
Zu einer Kontroverse führte in Kuba im vergangenen Juli die Vorstellung eines Gesetzes (amerika21 berichtete), in dem es um die Umsetzung der kubanischen Politik bei der Anwendung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) geht – eine Alternative, zu der das Land aufgrund der Notwendigkeit zum... weiter

Kuba: Agrarökologie trotz US-Blockade

Die Öko-Landwirtschaft gehört in Kuba zum Alltag. Es geht um "ein gesünderes, besseres Leben" ‒ und um Nahrungsmittelsouveränität
Vanessa Dourado und Braulio Domínguez, Medienschaffende aus Argentinien, haben sich in Kuba über die agrarökologische Produktion informiert, die in allen Ecken der Insel präsent ist. Stadtgärten und Öko-Bauernhöfe gibt es in Kuba reichlich und überall kann man Früchte und Gemüse kaufen; am... weiter

Galápagos: vom Weltnaturerbe zum Flugzeugträger der USA?

Ecuadors Regierung will dem US-Militär den Flughafen von San Cristóbal zur Verfügung stellen
Die USA wollten sich schon immer der zu Ecuador gehörenden Galápagos-Inseln bemächtigen. Sie beriefen sich dabei auf die “Politik des Guten Nachbarn” und die Monroe-Doktrin. Während des Zweiten Weltkriegs besetzten sie das Archipel sieben Jahre lang militärisch. Aktuell hat die Regierung von Lenín... weiter

Venezuela: Bergbau im Cerro La Vieja

Landesregierung und Kapital gegen die Menschenrechte der Bevölkerung von Simón Planas
Der Berg La Vieja (Cerro la Vieja) liegt gegenüber der Stadt Sarare im Verwaltungsbezirk Simón Planas im Teilstaat Lara. Er hat eine Fläche von 524 Hektar und 683 Quadratmeter, die von großem historischen und kulturellen Wert ist und sowohl für die Landwirtschaft als auch für den Ökotourismus... weiter

Auf den Klimawandel reagieren

Herausforderungen für Kleinbäuerinnen und -bauern und ihre Kooperativen in Lateinamerika
Unter dem Motto "Gemeinsam für ein gutes Klima" befasste sich die Faire Woche 2018 in Berlin mit dem Klimawandel und seine Auswirkungen auf die kleinbäuerliche Landwirtschaft. Kooperativen aus Peru, Nicaragua und Bolivien besuchten die Woche, um über ihre Produktionsbedingungen angesichts des... weiter

Bolivien: Das gallische Dorf von Alto Beni

In der bolivianischen Amazonas-Region ist der Bau mehrerer Staudämme geplant. Eine indigene Gemeinde wehrt sich dagegen
El Bala – der Ort verdankt seinen Namen der ungewöhnlichen Form des Felsens, der sich über ihn erhebt. Die Legende erzählt, dass das halbkreisförmige Loch auf dem Grat das Einschlagloch einer riesigen Kugel (spanisch bala) sei, die jemand vor Urzeiten hier abgefeuert habe. El Bala befindet sich... weiter

...und noch einmal zum sogenannten Extraktivismus

Indem wir den Extraktivismus überwinden, überwinden wir nicht automatisch den Kapitalismus. Schön wär‘s, wenn es so einfach wäre
Seit Marx wissen wir, dass das, was Gesellschaften kennzeichnet und unterscheidet, ihre Art und Weise der Organisation von Produktion, Verteilung und Verwendung materieller und symbolischer Reichtümer ist, die sie besitzen. Anders formuliert ist es die ProduktionsweiseKarl Marx, Das Kapital, erstes... weiter

Der Fall Chevron und das Vakuum im internationalen Recht

An vielen Stellen des Amazonas-Gebietes in Ecuador tritt abgepumptes Rohöl wiede
Transnationale Konzerne haben ein System geschaffen, das ihnen Straffreiheit garantiert
Vor mehr als 23 Jahren begannen 30.000 Indigene und in den Provinzen Orellana und Sucumbios in Nord-Amazonien in Ecuador ansässige Landarbeiter, die sich im Verband der von Texacos Tätigkeiten Betroffenen (Unión de Afectados por las Operaciones de Texaco, UDAPT) organisiert hatten, einen... weiter

"Es ist absurd, gentechnisch veränderte Produkte zu verbieten"

Kubanische Wissenschaftler im Gespräch mit dem Internetportal Cubadebate
Wir wollen uns heute über die Entwicklung gentechnisch veränderter Produkte unterhalten, ein Thema, das auf Cubadebate aufgrund von verschiedenen von uns publizierten Artikeln bereits einen großen Widerhall gefunden hat, wobei unsere Leser zuweilen auf leidenschaftliche Weise polemische Standpunkte... weiter

Fidel Castro: "Der Mensch ist vom Aussterben bedroht"

Diese Wirtschaftsordnung ist unvereinbar mit den Gesetzen der Natur und des Lebens. Die Konsumgesellschaften sind die Hauptverantwortlichen für die Vernichtung der Umwelt
Der kubanische Revolutionsführer warnte seit Beginn der 1990er Jahre immer wieder vor den verheerenden Folgen der kapitalistischen Gesellschafts- und Weltwirtschaftsordnung für die Umwelt und die natürlichen Ressourcen. Beispielhaft seine Reden bei zwei Konferenzen der Vereinten Nationen... weiter