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Maracanaço und die Angst vor dem Scheitern

64 Jahre liegen zwischen der ersten und der zweiten WM in Brasilien. "Maracanaço" erinnert an die Final-Niederlage gegen Uruguay. Am 13. Juli soll im Maracanã-Stadion die Schmach getilgt werden
In dem WM-Werbespot der Sportfirma Puma, dem Ausrüster der Nationalmannschaft von Uruguay, streift ein himmelblaues Gespenst durch die Straßen der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro, um die Menschen zu erschrecken. Es ist eine Anspielung auf eine tief sitzende sportliche Niederlage: Das... weiter

Tödliche Gewalt und Polizeifolter in Honduras

Am vergangenen Wochenende wurden zwei Aktivisten der indigenen Bewegung ermordet. Mehrere Personen verletzt. Linkspartei LIBRE im Visier
Tegucigalpa. In Honduras ist es erneut zu zwei tödlichen Angriffen gegen Menschenrechtsaktivisten und Vertreter der Opposition gekommen. Die Indigenen-Organisation COPINH hat Angehörige der regierenden Nationalen Partei für die Angriffe verantwortlich gemacht und fordert... weiter

Die Barrios machen nicht mit

Die Ärmsten der Armen von Caracas tauchen nur am Rande der Proteste auf und nehmen nicht an Gewaltakten teil
Vor kurzer Zeit, im März, empfing ich eines Morgens einen europäischen Journalisten, einen von vielen, die in außergewöhnlichen Zeiten nach Venezuela kommen und von denen einige die Medien besuchen, um Zeugenaussagen und Meinungen zu erhalten, die ihnen helfen, sich ein möglichst vollständiges... weiter

"Es ist die Welt der Armen gegen die der Reichen"

Gespräch mit dem Sprecher der Basisorganisation "Alexis Vive – Carajo!" in Caracas, Venezuela
Robert Longa sitzt in einer der Räumlichkeiten der Stiftung "Alexis Vive – Carajo", im Block 26 des Bezirkes 23 de Enero in Caracas. Es ist schon 19 Tage her, seit die Rechte – "die Bourgeoisie", wie er anmerkt, – um einen Staatsstreich in Gang zu setzen, begonnen hat, öffentliche Institutionen und... weiter

Buchmesse in Havanna: Debatte über Sozialismus und Demokratie

Sozialismus formieren und reformieren: Gäste aus Kuba, Deutschland und China diskutieren in Havanna Aufbau und Entwicklung linker Demokratien
Havanna. Reformen des Sozialismus in Vergangenheit und Gegenwart standen bei einer Debatte des Mexiko-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit Cuba Sí und der kubanischen Zeitschrift Temas im Zentrum. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, zu dem in Kuba eine "Aktualisierung... weiter

Veränderungen nach kubanischem Rhythmus und Stil

Dem Veränderungsprozess in Kuba mangelt es nach Meinung vieler an Tempo und Transparenz
Seitdem die kubanische Regierungsführung im Jahr 2008 effektiv von Fidel Castro und seinem tribunhaften Impuls zum schlichten und pragmatischen Stil seines Bruders Raúl überging, haben die Wirtschaft und Gesellschaft Kubas eine ganze Reihe mehr oder weniger bemerkenswerter Veränderungen erfahren,... weiter

"Höchst bedenklich, wenn Geheimdienst Mails von Journalisten mitliest"

Frederik Obermaier
A21-Interview mit dem von Kolumbiens Geheimdienst ausspionierten Journalisten Frederik Obermaier, Redakteur der Investigativ-Redaktion der Süddeutschen Zeitung.
Deutsche Medienvertreter wurden in ihrer Berichterstattung über Friedensgespräche zwischen kolumbianischer Regierung und FARC-Guerilla in Havanna von Kolumbiens Geheimdienst abgehört. Dies geht aus einem Exklusiv-Bericht des US-Nachrichtenkanals Univisión hervor. Über Geheimdienste, Pressefreiheit... weiter

Literatur und Debatten in Havanna

Ecuadorianische Musiker bei der Eröffnungsgala der Buchmesse in Havanna
23. Internationale Buchmesse in Kuba hat begonnen. Zahlreiche internationale Gäste anwesend. Gastland ist Ecuador
Havanna. In der kubanischen Hauptstadt Havanna hat am Freitag mit der 23. Internationalen Buchmesse eine der wichtigsten Literaturveranstaltungen in Lateinamerika begonnen. Die Messe in Havanna ist – statistisch gesehen – die zweitgrößte Exposition in Lateinamerika, übertroffen nur... weiter

Venezuela: Tanz am Vulkan

Ein Teil der venezolanischen Opposition versucht die aktuellen Studentenproteste auszunutzen, um erneut die Machtfrage auf die Straße zu tragen. Bereits nach ihrer knappen Wahlniederlage im April 2013 hatten Politiker wie Leopoldo López und Maria Corina Machado zu gewalttätigen Straßenprotesten... weiter

"Die fünf Kubaner sind ganz einfach politische Gefangene"

Brief von Professor Piero Gleijeses an US-Präsident Barack Obama
Herr Präsident, ich werde nicht die juristischen Mängel des Falles der Cuban Five ansprechen. Diese Mängel sind bekannt, und andere haben Ihnen darüber geschrieben. Die Fünf wurden von einem korrupten Gericht abgeurteilt und erhielten sehr schwere Strafen für die Verbrechen Fidel Castros. Worin... weiter