Luisa González

21 Artikel

Krise, Klientelismus und Macht: Die Schlüssel zur Wiederwahl Noboas in Ecuador

Analyse der jüngsten Präsidentschaftswahl in Ecuador
Am 13. April 2025 wählte Ecuador den Bananenunternehmer und Multimillionär Daniel Noboa erneut zum Präsidenten. Laut Auszählung des Nationalen Wahlrats erhielt der amtierende Präsident Noboa 56 Prozent der Stimmen, während die progressive Kandidatin Luisa González 44 Prozent erreichte. Dieses... weiter

Ecuador: Die Stiefel und die Stimmen

Marco Terruggi berichtet aus Quito über die Situation nach der Stichwahl
Aus Quito kommt die Chronik eines Wahlhangovers ohne Happy End. Das überraschende Ergebnis hat die Linke geschockt und einer Regierungspartei, die Donald Trump huldigt, die Wiederwahl beschert. Warum spricht die Opposition von Wahlbetrug? Und was erwartet ein von Gewalt gezeichnetes Ecuador nun... weiter

Ecuador: Nationaler Wahlrat erklärt Noboa zum Wahlsieger

Amtierender Präsident soll mit 56 Prozent der Stimmen vorne liegen. Herausforderin González spricht von Wahlbetrug. Beobachter:innen vermelden bislang keine Unregelmäßigkeiten
Quito. Der rechtsgerichtete Daniel Noboa soll mit "unumkehrbarer Tendenz" und einem Vorsprung von zwölf Prozentpunkten die Präsidentschaftswahl gewonnen haben. Dies verkündete Diana Atamaint, Vorsitzende des Nationalen Wahlrates (CNE), nach Auszählung von über 90 Prozent der... weiter

Gemeinsam gegen Neoliberale und Rechte: "Historisches Abkommen" in Ecuador

Indigenen-Partei und soziale Bewegungen bekräftigen Unterstützung für Linkskandidatin. Einigung in zentralen Fragen wie Ablehnung von Privatisierungen
Tixán. Die politischen Bewegungen Revolución Ciudadana (Bürgerrevolution) und Pachakutik haben gemeinsam mit anderen sozialen Organisationen ein programmatisches Abkommen im Hinblick auf die Stichwahl in Ecuador unterzeichnet, das als historisch bezeichnet wurde. In Ecuador wird... weiter

Ecuador vergibt neuen Vertrag zur Ölförderung im Amazonasgebiet

Regierung Noboa verteidigt Vereinbarung mit ausländischem Konsortium. Kritik von Opposition und Indigenenverband. Vorwürfe der Vetternwirtschaft
Quito. Knapp einen Monat vor der Stichwahl um das Präsidentenamt am 13. April hat die ecuadorianische Regierung von Präsident Daniel Noboa einen neuen Ölvertrag vergeben. Den Zuschlag erhielt die Amodaimi-Oil Company S.L., deren Eigentümer ein Konsortium aus der chinesischen... weiter