Malte Daniljuk

Opposition kneift

Opposition kneift
Hugo Chávez lud die Opposition zu Aló, Presidente ein. Stattdessen kommt Evo Morales
Caracas. Zwei Medienereignisse bestimmen in dieser Woche die Politik in Venezuela. Die privaten Medien berichten prominent über einen Kongress der wirtschaftsliberalen Opposition. Der staatliche Sender VTV begeht den 10. Jahrestag der Sendung Aló, Presidente, in der Hugo Chávez... weiter

Vereinigung von Unten

Vereinigung von Unten
Inmitten indigener Protesttage beginnt heute in Peru der IV. Gipfel der indigenen Völker Lateinamerikas
Puno. Von heute bis Sonntag findet in Peru der IV. Kontinentale Gipfel der indigenen Völker und Nationen statt. Etwa 5.000 Delegierte aus Feuerland bis Alaska werden in Puno, im Südosten von Peru, an der Grenze zu Bolivien, über die Verteidigung der kulturellen Identität der... weiter

Chaos-Tage in Caracas

Chaos-Tage in Caracas
Vargas Llosa inszeniert politische Verfolgung. Ein geschlossener Sender berichtet live über den Jahrestag seiner Schließung. Demonstranten für Meinungsfreiheit verprügeln Journalisten
Caracas. Seit Mittwoch finden in Venezuela Aktionstage der Opposition statt, die teilweise kuriose Züge annehmen. Den Auftakt machte am Dienstag der peruanische Schriftsteller und bekennende Liberale Mario Vargas Llosa. Vor seiner Anreise nach Caracas hatte Llosa behauptet, die... weiter

Täglich grüßt die Atombombe

Täglich grüßt die Atombombe
Israel behauptet, Bolivien und Venezuela würden Uran für das iranische Atomprogramm liefern. Bolivien dementiert energisch
La Paz. Am Dienstag berichtete die Nachrichtenagentur AP über ein Papier aus israelischen Geheimdienstkreisen, das behauptet, Bolivien und Venezuela würden Uran an den Iran liefern und damit das dortige Atomprogramm unterstützen. Beide Länder hatten im Januar die diplomatischen... weiter

Arbeiter besetzen deutsche Kaffeefabrik in Venezuela

Arbeiter besetzen deutsche Kaffeefabrik in Venezuela
Besetzer fordern die Überführung in Selbstverwaltung und rufen zu internationaler Solidarität auf
Caracas. Am Montag besetzten Mitarbeiter des deutschen Unternehmens CAFEA eine Verarbeitungsanlage für Kaffee in Rubio, Venezuela. Der Ort liegt im östlichen Bundesstaat Táchira. Das Mutterunternehmen hatte die Anlage seit fünf Monaten stillstehen lassen, nachdem das... weiter

Regionalgipfel in Ecuador

Regionalgipfel in Ecuador
Ecuador und Venezuela vertiefen Zusammenarbeit
Quito. Evo Morales und Hugo Chávez begleiteten gestern den ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa zu den Feierlichkeiten der Schlacht von Pichincha. Vor 187 Jahren erlangte Ecuador bei dem Gefecht an einem Vulkan in der Nähe von Quito seine Unabhängigkeit von Spanien. Die... weiter

Weitere Verstaatlichungen in der Schwerindustrie

Weitere Verstaatlichungen in der Schwerindustrie
Besetzer von Cerámicas de Carabobo feiern ihren Erfolg. Schwerindustrie im Bundesstaat Bolívar soll neu strukturiert werden
Caracas. Das Zulieferunternehmen der Metallindustrie Cerámicas de Carabobo wird verstaatlicht. "Die Verstaatlichung des Unternehmens wird den 190 Arbeitern und ihren Familien zugute kommen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis." erklärte heute Leandro González, der Vertreter... weiter

Mauricio Funes besucht Caracas

Mauricio Funes besucht Caracas
Präsident El Salvadors trifft sich noch vor seinem offiziellen Amtsantritt mit Hugo Chávez
Caracas. Am Dienstag traf mit Mauricio Funes der Präsident der jüngsten Linksregierung Lateinamerikas in Venezuela ein. Der ehemalige Fernsehjournalist wird sein Amt offiziell erst am 1. Juni antreten. Auf dem Programm standen Gespräche über das Erdölprogramm PetroCaribe und das... weiter

Banco del Sur kann Arbeit aufnehmen

Beteiligte Länder einigen sich auf Kapitalausstattung und Stimmenverteilung
Buenos Aires. Am Wochenende trafen sich in der argentinischen Hauptstadt die Finanzminister der sieben Staaten, die gemeinsam die Bank des Südens gründen. Vertreter aus Argentinien, Brasilien, Uruguay, Paraguay, Ecuador, Venezuela und Bolivien schlossen die Planungen für die... weiter

Peru: Insel für Justizflüchtlinge

Peru: Insel für Justizflüchtlinge
Andenland gibt flüchtigen Politikern aus Bolivien Asyl
La Paz. Peru nimmt weitere Justizflüchtlinge aus einem Land mit linker Regierung auf. Wie der peruanische Außenminister heute bekannt gab, hat die Regierung in Lima einem ehemaligen Minister aus Bolivien Asyl gewährt und prüft die Aufnahme von zwei weiteren Ex-Ministern. Unbekannt... weiter