Drei Monate feministische Besetzung der Nationalen Menschenrechtskommission in Mexiko

Seit drei Monaten halten femnistische Kräfte Gebäude besetzt. Ein Interview mit Finja Henke zum aktuellen Stand

ocupa_casa_de_refugio_ni_una_menos_mexico.jpg

Besetztes Gebäude der nationalen Menschenrechtskommission in Mexiko, heute Schutzraum
Besetztes Gebäude der nationalen Menschenrechtskommission in Mexiko, heute Schutzraum

Seit September ist die Nationale Menschenrechtskommission in Mexiko-Stadt durch feministische Kräfte besetzt – sie fordern Aufklärung und ein Ende der Gewalt und Morde an Frauen, der Feminizide, und der gleichzeitigen Straflosigkeit.

In den zwei Monaten der Besetzung haben die Feministinnen die Menschenrechtskommission in einen Zufluchtsort für Betroffene umgewandelt und halten weiter an ihren Forderungen fest, bei denen es bereits einige Erfolge zu verzeichnen gibt.

Wie sich die Lage vor Ort entwickelt hat, aber auch die Lage in Mexiko generell für Frauen, darüber sprachen wir von Radio t mit Finja Henke.

Finja, lebt seit zwei Jahren in Chiapas in der Stadt San Cristóbal und arbeitet in einer Menschenrechtsorganisation zu digitalen Rechten. Gleichzeitig ist sie Feministin und veröffentlicht für Lateinamerika Nachrichten.

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr