Straßenblockaden

16 Artikel

Gesetz gibt Regierung in Bolivien freie Hand für Ausnahmezustand

Dialogangebote der Regierung, Protestierende lehnen zunächst ab. Haftbefehle gegen Gewerkschaftsanführer aufgehoben
La Paz. Der bolivianische Präsident Rodrigo Paz hat inmitten der andauernden Proteste ein neues Gesetz bekannt gegeben, das die Aufhebung des bisherigen Gesetzes 1.341 aus dem Jahr 2020 vorsieht. Dieses Gesetz hatte die Anforderungen für die Ausrufung des Ausnahmezustandes... weiter

Argentiniens Luftbrücke nach Bolivien sorgt für Kritik

Ein Hercules C-130 Flugzeug der argentinischen Luftwaffe
Menschenrechtsgruppen, Abgeordnete und Gewerkschaften verlangen Auskunft. Widersprüchliche Angaben zu Flügen der argentinischen Luftwaffe nach Bolivien
Buenos Aires/La Paz. Menschenrechtsorganisationen, Abgeordnete und Gewerkschaften befürchten, dass die Mitte Mai für La Paz eingerichtete "Luftbrücke" der argentinischen Regierung nicht nur humanitäre Güter, sondern auch Material zur Niederschlagung der bolivianischen Proteste... weiter

Blockaden und Versorgungsengpässe in Bolivien

Seit zwei Wochen dauern Straßensperren und Proteste an. In La Paz und El Alto fehlen Lebensmittel, Gas und Medizin. COB verlangt den Rücktritt von Präsident Rodrigo Paz
La Paz. Nach zwei Wochen anhaltender Straßenblockaden und Proteste verschärft sich die politische und soziale Krise in Bolivien. Besonders betroffen ist dabei La Paz, wo es zu zunehmenden Versorgungsengpässen und gewaltsamen Auseinandersetzungen kommt. Die Protestierenden fordern... weiter

Generalstreik in Bolivien gegen Streichung von Kraftstoffsubventionen

Präsident verteidigt die Reformen, Subventionen seien "schlecht konzipiert". Rückendeckung aus Washington. Gewerkschaften warnen vor sozialen Folgen. Proteste in den Tagen vor Weihnachten
Sucre/La Paz. Rodrigo Paz, neuer Staatschef von Bolivien, hat ein weitreichendes neoliberales Reformpaket verabschiedet. Im Zentrum steht die Abschaffung der Treibstoffsubventionen. Während Regierung und Wirtschaftsverbände von notwendiger Stabilisierung sprechen, warnen... weiter

Zwei Jahre nach Generalstreik in Guatemala neue Festnahmen

Pressekonferenz zum zweiten Jahrestag der Volkserhebung. Haftbefehle und inhaftierte Gemeindeführer, dennoch Hoffnung auf bessere Zukunft. Geringere Einheit als 2023
Guatemala-Stadt. Soziale Bewegungen haben in Guatemala-Stadt in einer Pressekonferenz an den Paro Nacional erinnert, mit denen die Amtseinführung des gewählten Präsidenten Bernardo Arévalo Ende 2023 durchgesetzt wurde. Die Pressekonferenz fand vor dem Gebäude der Staatsanwaltschaft... weiter

Peru: "Boluarte ist für Viele nicht mehr nur eine Verräterin, sondern eine Mörderin"

amerika21 im Interview mit dem peruanischen Protestforscher Omar Coronel
Aus welchen Gründen finden seit Anfang Dezember letzten Jahres große und landesweite Proteste in Peru statt? Wir können sie in konjunkturellen und historischen Dimensionen betrachten. Als auslösender Faktor ist der Weggang von Pedro Castillo zu nennen. Er hat sich selbst... weiter