Erinnerungsarbeit

10 Artikel

Jahrestag des Militärputsches in Argentinien: Kundgebungen und Kultur gegen das Vergessen

Breites gesellschaftliches Bündnis hat zu Demonstrationen aufgerufen. Kulturangebote begleiten Jahrestag. Regierung schwächt Erinnerungskultur
Buenos Aires. Argentinien gedenkt heute des 49. Jahrestages des Putsches von 1976, auf den eine jahrelange Militärdiktatur und schwere Menschenrechtsverletzungen folgten. Das Land begeht diesen besonderen Tag mit Kundgebungen und kulturellen Veranstaltungen im ganzen Land. Ein... weiter

Großmütter der Plaza de Mayo: Sorge um Menschenrechte in Argentinien

Großmütter ziehen nach einem Jahr Regierung Milei Bilanz und schlagen Alarm: "Menschenrechte in Gefahr". Aufruf zu internationaler Solidarität
Buenos Aires. Die Menschenrechtsorganisation Großmütter der Plaza de Mayo übt in einem kürzlich vorgelegten Bericht massive Kritik an der Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei. Sie warnt vor der finanziellen und personellen Aushungerung essenzieller Institutionen... weiter

"Casa de la memoria": Erinnerungsarbeit in Guatemala

Das "Haus der Erinnerung" in Guatemala-Stadt gibt denen eine Stimme, die in der offiziellen Geschichtsschreibung nicht zu Wort kommen
Seit wann gibt es das Casa de la Memoria und was war der Grund für die Eröffnung? Die Ausstellung existiert seit 2014. Allerdings war sie damals noch an einem anderen Ort. Das Casa de la Memoria ist Teil der Arbeit von CALDH (Centro para la Acción Legal en Derechos Humanos) –... weiter

Organisationen für Menschenrechte in Chile vor dem Aus

Bilder von Verschwundenen im Museo de la Memoria
Parlamentskammer kürzt staatlichen und privaten Menschenrechtsorganisationen jegliche Finanzmittel. Auch Einrichtungen zum Gedenken an die Diktaturverbrechen betroffen
Valparaíso. Als "Schlag gegen die Demokratie" hat Consuelo Contreras, die Direktorin des Nationalen Instituts für Menschenrechte (INDH), die Entscheidung der Abgeordnetenkammer des chilenischen Nationalkongresses bezeichnet, jede Finanzierung von Organisationen für den Schutz der... weiter

Argentinien: Die Erinnerung an die Schrecken der Diktatur

Ein Gegengift gegen das Vergessen: Das Museum ESMA in Buenos Aires soll zum Unesco-Welterbezentrum erklärt werden
Argentinien hat die Kandidatur eingereicht, damit das Museum und die Gedenkstätte ESMA – ehemaliges geheimes Inhaftierungs-, Folter- und Vernichtungslager – in Buenos Aires zum Unesco-Welterbe erklärt wird. Es handelt sich dabei um eines von 600 solcher Lager der Diktatur (1976-1983). Die... weiter