Hintergrund & Analyse (Politik, Kultur)

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El Salvador: "Unser Park ist eine Art historisches und kulturelles Erbe"

Interview mit Rosa Isabas Galeano und Juan José Hernández Guerra aus Cuisnahuat
Rosa Isabas Galeano wohnt in Cuisnahuat und ist Teil der örtlichen Volksversammlung (Asamblea Popular). Diese wurde 2009 gegründet und repräsentiert derzeit um die 60 Prozent der 32 Gemeinden (Caserillos) des Landkreises (Municipio) Cuisnahuat. Juan José Hernández Guerra lebt ebenfalls in... weiter

Transfeministische Vorschläge für eine neue Verfassung in Chile

Feministische und Organisationen sexueller Vielfalt wollen eine Verfassung gestalten, in der alle Platz haben, mit ihren Identitäten und anerkannten Rechten
Das Coronavirus hat viele Pläne geändert, auch den Zeitplan für eine neue Verfassung in Chile. Es war vorgesehen, dass 14 Millionen chilenische Staatsangehörige und wahlberechtigte Migrant:innen am 26. April an die Urnen gehen, um eine der wichtigsten Entscheidungen in der Geschichte der... weiter

Kunst als politisches Medium im feministischen Kampf

Interview mit der Schriftstellerin und Literaturdozentin Yanina Vidal aus Uruguay
Niemand bezweifelt die Mobilisierungsfähigkeit, die Feministinnen heutzutage haben. Sie gehen jedes Jahr aus verschiedenen Anlässen auf die Straße, um ihre Kämpfe, Forderungen, Probleme und Realitäten öffentlich zu machen. Das Jahr 2015 war besonders in Lateinamerika ein Schlüsseljahr. War schon... weiter

Bolivien: "Der Putsch gegen die Regierung ist auch ein Putsch gegen das Volk"

Adriana Guzmán und Diana Vargas vom Feminismo Comunitario Antipatriarcal über die anhaltende politische Repression in Bolivien
Adriana Guzmán und Diana Vargas sind Teil der Organisation des Feminismo Comunitario Antipatriarcal (FCA) in La Paz, Bolivien. Adriana Guzmán, Aymara und internationale Sprecherin des FCA, ist seit dem Gaskrieg in Bolivien im Jahr 2003 als Feministin aktiv. Sie war Mitbegründerin des Feminismo... weiter

Chile: Kampf um die Erinnerung – Der Sturz von Statuen im Kontext der sozialen Proteste

Das Niederreißen von Statuen hat eine wichtige symbolische Bedeutung: Das "Es reicht!" materialisiert sich in einer Aktion
Neun Monate nach Beginn der sozialen Revolte in Chile ist es wichtig, die Analyse der Mittel und Wege zu vertiefen, mit denen die Bevölkerung ihre Empörung zum Ausdruck bringt. Dabei erlangt die Tatsache, dass die Demonstranten sich dafür entschieden, Statuen im öffentlichen Raum niederzureißen,... weiter

Coronavirus in Brasilien: Wie die evangelikalen Kirchen die Krise benutzen

Zwei Beiträge zum Kreuzzug der Pfingstbewegung und zur evangelikalen Politik in Brasilien in der Corona-Krise
Wie die evangelikalen Kirchen die Corona-Krise dazu benutzen, das Staatsvakuum zu besetzen Die evangelikale Welt muss im Zentrum der öffentlichen Debatte und der Corona-Epidemie in Brasilien stehen. Die Evangelikalen relativieren stärker den Ernst von Covid-19 und stimmen in höherem Maße der... weiter

Brasilien: Kollektiv gegen die Pandemie

Interview mit dem Aktivisten Cidicleiton Zumba vom Kollektiv Força Tururu zur Lage in der Comunidade Tururu
Viele ungepflasterte Straßen, fehlende Müllabfuhr und ein schlecht funktionierendes Gesundheitszentrum – schon vor der Pandemie kämpfte die Comunidade Tururu, ein Vorort von Paulista im Bundesstaat Pernambuco, mit der Abwesenheit des Staates. Hier leben 13.000 Menschen: Fast alle sind... weiter

Brasilien: "Im Funk gibt es einige Maria Magdalenas"

Der brasilianische Musikstil Funk ist Ausdruck politischer Kämpfe
Anitta ist die derzeitige Popqueen in Brasilien. Ihre Anfänge liegen aber im Funk Carioca und in den Favelas in Rio de Janeiro. Ihr Erfolg wächst aus einer Szene, deren Frauen seit Jahren kämpfen: gegen das Patriarchat, gegen Stereotype, gegen die Sexualisierung ihrer Körper und für die Anerkennung... weiter

Die Pflanzen legalisieren, die Drogen bekämpfen

Mexiko, ein von uralten Kulturen bewohntes Land, beginnt die Debatte um ein Regelwerk zur Legalisierung von Drogen
Eine einfache Unterscheidung kann die Debatte in Mexiko ordnen: Drogen und Pflanzen dürfen nicht verwechselt werden. Vielmehr sind sie, was spirituelle Heilung angeht, Antagonisten. Deshalb ist die Legalisierung der Pflanzen der erste Schritt, die Drogen zu bekämpfen. Mexiko, ein von uralten... weiter

Uruguay: Cannabis vom Staat – der regulierte Genuss

Seit einem Jahr wird in Uruguay staatliches Cannabis verkauft. Es war der letzte Schritt in einem fünfjährigen Regulierungsprozess. Zeit für eine erste Bilanz
Seit einem Jahr wird in Uruguay staatliches Cannabis verkauft. Es war der letzte Schritt in einem fünfjährigen Regulierungsprozess. Zeit für eine erste Bilanz Malvín Norte ist ein Stadtteil im Nordosten von Montevideo, abseits des Zentrums und der Strandpromenade. Hier liegt, zwischen einer... weiter

Eine Agenda für das Internet der Bürger

Die Mehrheit der Interaktionen im Internet konzentriert sich auf große Plattformen unter der Kontrolle einiger Mega-Konzerne. Das Bürgerinternet ist zunehmend marginalisiert
Das Internet ist praktisch allgegenwärtig und wir sind es, die ihm Leben und Inhalte geben. Hat es Sinn, einfach weiterhin nur Nutzer der Dienste zu sein, die die großen Firmen dieses Sektors uns anbieten, zu ihren Bedingungen? Oder müssen wir uns einmischen in diese Entwicklung und die Fähigkeit... weiter

Argentinien unter Macri: "Die Regierung missachtet die Vergangenheit"

Der argentinische Autor Sergio Raimondi analysiert im Gespräch mit dem Publizisten Peter B. Schumann die einschneidenden Veränderungen im Land
Monatelang haben die Dozenten von Schulen und Hochschulen für eine angemessene Entschädigung für die galoppierende Inflation und die drastischen Preiserhöhungen und eine gründliche Bildungsreform demonstriert. Zu Hunderttausenden protestierte die Bevölkerung, als die Regierung begann, die... weiter

Besetzungen für Bildung in Brasilien

Schüler trotzen konservativer Regierung. Besuch einer besetzten Schule in Rio de Janeiro
In ganz Brasilien halten Schüler öffentliche Schulen im Protest gegen die neue konservative Regierung und den Bildungsnotstand besetzt. Die Aktionen finden auch Zuspruch seitens vieler Lehrer, Eltern sowie großer Teilen der Zivilgesellschaft. Besuch einer besetzten Schule in Rio de Janeiro. Tijuca... weiter

Kuba, Kommunismus und die Kirche

Ein kurzer Abriss über das Verhältnis zwischen dem sozialistischen Staat und Religionen seit der Revolution 1959
Der dritte Besuch eines Papstes in Kuba binnen relativ weniger Jahre wirft ein Schlaglicht auf die Rolle des Vatikans in dem sozialistischen Karibikstaat und auf das Verhältnis zwischen dem kubanischen Sozialismus und der Religion im Allgemeinen. Hervorzuheben ist: Das Verhältnis zwischen Staat und... weiter

Land und Territorium für die Entwicklung des Vivir Bien

Die Umsetzung der Menschenrechte sowie wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte ist schwer vorstellbar, ohne dabei den Anspruch auf die Nutzung des Bodens zu bedenken
"Die Agrarreform ist eine moralische Verpflichtung der Regierungen" – Papst Franziskus "Wir müssen das uns von den Unternehmen der Agrarindustrie auferlegte Agrarmodell bezwingen. Es wird vom internationalen Finanzkapital unterstützt, basiert auf gentechnisch veränderten Monokulturen, setzt massiv... weiter