Tobias Lambert

US-Dienst INR spionierte in Argentinien

US-Diplomat Arturo Valenzuela (re.) mit Vizepräsidenten Julio Cobos (li.)
Wikileaks und Lateinamerika: US-Außenamt wusste wenig über argentinische Regierung. Spionagedienst INR holte Informationen ein
Buenos Aires/Washington. Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández war für die US-Regierung anscheinend lange schwer einzuschätzen. Dies lässt ein von dem Internetportal Wikileaks veröffentlichtes Dokument des Nachrichtendienstes des US-Außenministeriums (INR) vermuten. In... weiter

Argentinien zwischen Trauer und Courage

Spontane Trauerkundgebung auf der Plaza de Mayo am Mittwoch
Der Tod des ehemaligen Präsidenten Néstor Kirchner erschüttert das südamerikanische Land. Impressionen aus der Hauptstadt
Buenos Aires. Der plötzliche Tod des ehemaligen Präsidenten Néstor Kirchner bewegt Argentinien. Die Regierung verhängte drei Tage Staatstrauer, selbst die Fußballliga wird am kommenden Wochenende pausieren. Zehntausende Menschen versammelten sich am gestrigen Mittwoch im Zentrum... weiter

Venezuela hat die Wahl

Die Parlamentswahlen in dem südamerikanischen Land beginnen. Hohe Beteiligung an der Abstimmung vorausgesagt
Caracas. Überschattet von schweren Regenfällen am Vortag sind seit sechs Uhr morgens mehr als 17,5 Millionen Menschen dazu aufgerufen, sich an der heutigen Parlamentswahl in Venezuela zu beteiligen. Das Ziel des Regierungslagers, das neben der Vereinten Sozialistischen Partei... weiter

Maras lassen Muskeln spielen

Nach Verabschiedung des Anti-Banden-Gesetzes in El Salvador legen Maras Busverkehr lahm und fordern Verhandlungen mit Präsident Funes
San Salvador. Die Jugendbanden Mara Salvatrucha (MS 13) und Mara 18 haben ein dreitägiges Transportverbot für den Busverkehr in ganz El Salvador verhängt. Ein Großteil der Busunternehmer beugte sich den Drohungen und ließ seit vergangenem Dienstag die Arbeit ruhen. Im Osten des... weiter

Wahlkampf in Venezuela beginnt

Präsident Chávez vor Anhängern
Parlamentswahl am 26. September mit Spannung erwartet. Kampagnen bis drei Tage vor der Wahl erlaubt
Caracas. Seit dem gestrigen Mittwoch ist in Venezuela offiziell Wahlkampfzeit. Bis zum 23. September dürfen die politischen Parteien für ihre Kandidatinnen und Kandidaten werben. Am 26. September wird die Zusammensetzung der Nationalversammlung neu bestimmt. Die regierende... weiter

Künftiger US-Botschafter verärgert Venezuela

Noch nicht im Amt, aber schon unbeliebt: Larry Palmer
Bereits vor seinem Amtsantritt sorgt Larry Palmer mit Äußerungen über das venezolanische Militär für einen Eklat
Washington/Caracas. Die venezolanische Regierung hat Äußerungen des designierten US-Botschafters in Caracas, Larry Palmer, entschieden zurückgewiesen, mit denen er dem venezolanischen Militär eine "niedrige Moral" bescheinigte. In einem Kommuniqué bezeichnet das Außenministerium... weiter

Chávez warnt vor Putschversuch

Francisco Chávez Abarca vor seiner Auslieferung nach Kuba
Möglicherweise Destabilisierungskampagne im Vorfeld der venezolanischen Parlamentswahl geplant
Caracas. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat Teile der Opposition beschuldigt, durch mediale Angriffe auf die Regierung einen Putsch nach honduranischem Vorbild vorbereiten zu wollen. Er könne zudem nicht ausschließen, dass vor der versuchten Einreise des Salvadorianers... weiter

Gesetzesentwurf gegen Jugendbanden präsentiert

Mauricio Funes
Präsident Funes will die Mitgliedschaft in Maras verbieten und kann dafür auf breiten Rückhalt zählen. Rechte fordert weitergehende Maßnahmen
San Salvador. In El Salvador zeichnet sich ein härteres Vorgehen gegen die so genannten Maras ab. In Folge des Brandanschlags auf einen Bus, bei dem am 20. Juni in einem Vorort San Salvadors mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen waren, hatte Staatspräsident Mauricio Funes unter... weiter

Kampf gegen Jugendbanden

Präsident Mauricio Funes kündigt nach tödlichem Brandanschlag auf einen Bus neues Gesetz gegen die so genannten Maras an
San Salvador. Im mittelamerikanischen El Salvador wurden am Sonntag 18 Menschen getötet, als Unbekannte einen Bus anzündeten und einen weiteren beschossen. Zwölf Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Das Verbrechen geschah in Mejicanos, einem 140.000-Einwohner-Vorort der... weiter