Ausgebremst durch Covid-19 – Der "sichere Drittstaat" Honduras

Bilaterale Abkommen der USA mit den Ländern des nördlichen Dreiecks Mittelamerikas haben tragische Folgen für die Flüchtenden

erika-harzer-okt03-grenzfluss-suchiate-guatemala-mexiko.jpg

Menschen wollen den Grenzfluss Suchiate zwischen Guatemala und Mexiko überwinden
Menschen wollen den Grenzfluss Suchiate zwischen Guatemala und Mexiko überwinden

Die Corona-Pandemie bestimmt seit Wochen den öffentlichen Diskurs, ausgehend von einem "wir", das spätestens an den Außengrenzen Europas aufhört. Für Geflüchtete sind die Grenzen undurchdringbarer denn je zuvor. Gerade auch in Mittelamerika. Gegenüber der zahlenmäßig kontinuierlich angestiegenen Migrationsbewegung aus diesen Ländern schloss US-Präsident Donald Trump schon vor der Pandemie wirkungsvolle Abkommen mit Mexiko, Guatemala, El Salvador und Honduras, um die Migrantinnen und Migranten von der US-Grenze fernzuhalten. Auf Kosten dieser Menschen, wie der aktuelle Blick nach Zentralamerika zeigt.

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr