Puerto Leguízamo. Beim Absturz eines Militärflugzeugs im Süden von Kolumbien sind am Montag mindestens 66 Menschen ums Leben gekommen. Von den insgesamt 125 Menschen an Bord - 114 Soldaten und elf Mitglieder der Besatzung - ist nur eine Person unverletzt. Alle anderen Personen wurden schwer verletzt oder gelten noch als vermisst.
Die Maschine vom Typ Hercules C-130 der kolumbianischen Luftstreitkräfte stürzte kurz nach dem Start im Departamento Putumayo in der Region des Amazonas ab.
Präsident Gustavo Petro hob in einer ersten Reaktion die Rettungsmaßnahmen hervor und dankte insbesondere der lokalen Bevölkerung, die unmittelbar nach dem Absturz Hilfe geleistet habe. Wörtlich erklärte er, die geretteten Soldaten seien "von der Bevölkerung von Putumayo" unterstützt worden, die "Wasser gebracht und Erste Hilfe geleistet" habe.
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Die Behörden teilten mit, dass sich das Unglück wenige Minuten nach dem Abheben ereignet habe. Die Maschine sei in ein bewaldetes Gebiet in der Nähe des Flughafens gestürzt. Zur Ursache liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor. Ein Angriff wird nach ersten Einschätzungen der Regierung ausgeschlossen.
Das Verteidigungsministerium erklärte, man habe umgehend Untersuchungen zu dem Unglück eingeleitet. Rettungskräfte und Militärangehörige sind weiterhin im Einsatz, um Überlebende zu versorgen und die Lage vor Ort zu klären.
Der Vorfall zählt zu den schwersten Flugunfällen in Kolumbien der vergangenen Jahre. Der Unfallort befindet sich im Süden des Landes nahe der Grenze zu Peru und Ecuador.

