In dieser Folge analysieren Nils Heidenreich und Frederic Schnatterer den jüngst verkündeten Öl-Deal zwischen der Trump-Administration und der venezolanischen Übergangsregierung unter Delcy Rodríguez: Die USA sichern sich Zugriff auf 65 Milliarden Barrel Rohöl, das Pentagon hält 35 % an der Betreiberfirma. Der Deal kommt acht Monate nach der gewaltsamen Entführung von Präsident Maduro und ordnet sich ein in eine wiederbelebte Monroe-Doktrin, die Verdrängung chinesischer und russischer Ölkonzerne sowie die anhaltende US-Kontrolle über venezolanische Öleinnahmen.
Im Interview erörtern wir mit Journalistin und Basisaktivistin Julieta Daza aus Caracas die innenpolitischen Widersprüche und fehlende demokratische Legitimation des Abkommens.
