Flucht vor Gewalt und Armut

Osnabrück: Veranstaltung mit PBI-Projektreferentin Kristina Müller. Von 2017-18 lebte sie in Honduras und arbeitete dort als Menschenrechtsbegleiterin

In dem Vortrag der ehemaligen pbi-Freiwilligen Kristina Müller geht es um die aktuelle sozialpolitische Entwicklung im nördlichen Länderdreieck Honduras, Guatemala und El Salvador. Eines ihrer wichtigsten Phänomene ist die Massenflucht, deren Gründe aufgezeigt werden sollen. Dazu gehören unter anderem die politische Instabilität und die sozialen Ungleichheiten. Hinzu kommt erschwerend die Bekämpfung der organisierten Gewalt durch die Politik der „Mano Dura“, die zu einer wachsenden Militarisierung innerhalb der drei Länder führt. Durch die Außenpolitik der USA wird dieser Prozess noch weiter vorangetrieben. Ein weiteres wichtiges Thema des Vortrags sind Menschenrechtsverletzungen, sowie die Arbeit von Organisationen, die gegen Korruption und Straflosigkeit kämpfen.

Kristina Müller arbeitet als Projektreferentin zu Honduras bei den peace brigades international in Deutschland. Von 2017-18 lebte sie in Honduras und arbeitete dort als Menschenrechtsbegleiterin.

Eintritt: frei

Termindaten
Datum: 16.05.2019, 19:00
Stadt: Osnabrück
Veranstaltungsart: Vortrag und Diskussion
Veranstaltungsort: Lagerhalle e.V., Rolandsmauer 26
Veranstalter: Lateinamerikagruppe im Aktionszentrum 3. Welt
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