Demonstranten in Venezuela fordern seit Samstag Rückkehr von Maduro. Proteste in vielen Ländern vor US-Botschaften. Auch Gegner der Regierung von Maduro gehen auf die Straße.
Caracas/Madrid et al. In Caracas und weiteren Städten Venezuelas gehen seit Samstag Tausende Menschen gegen den US-Angriff von Samstagmorgen auf die Straße. "Seit Samstag sind breite Schichten der venezolanischen Bevölkerung auf den Straßen, Plätzen und Alleen verschiedener Städte im ganzen Land mobilisiert worden, um die einseitigen Aktionen der Vereinigten Staaten anzuprangern und die sofortige Wiedereinsetzung des verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro zu fordern", schreibt der Nachrichtensender teleSUR.
Auch in verschiedenen Ländern Nord- und Südamerikas sowie in Europa wird seit Samstag demonstriert. In Madrid versammelten sich tausende Menschen vor der US-Botschaft im Zentrum der spanischen Hauptstadt, um gegen die "imperialistische Aggression" zu demonstrieren. In Barcelona gingen bereits am Samstag einige hundert Menschen auf die Straße, in Brüssel versammelten sich etwa 400 Demonstranten. In Athen folgten tausende Menschen dem Aufruf "antikapitalistischer und antiimperialistischer Kollektive" und der Kommunistischen Partei Griechenlands zu einer Demonstration vor der US-Botschaft.
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In Deutschland gingen am vergangenen Wochenende mehrere hundert Menschen unter anderem in Berlin, Nürnberg, München, Kiel und Hamburg auf die Straße. Aufgerufen hatten Friedensinitiativen, Migrantenorganisationen aus Lateinamerika, linke Parteien und Gewerkschaften, in Nürnberg mobilisierte auch der Stadtverband der Partei Die Grünen. Die Proteste sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden.
In Kuba demonstrierten bereits am Samstag zahlreiche Menschen, unter ihnen auch Präsident Miguel Díaz-Canel. Am Sonntag gingen Menschen unter anderem in Argentinien, Kolumbien, Ecuador, Mexiko, Puerto Rico, Guatemala und Costa Rica auf die Straße. In den USA gab es in New York, San Francisco und Atlanta grosse Demonstrationen. In New York protestierten Menschen vor dem Gefängnis, in dem Maduro und seine Frau Celia Flores inhaftiert sind, mit Schildern wie "Kein Blut für Öl" und "USA raus aus Lateinamerika".
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