Honduras / Politik

Bauernaktivistin gefoltert und ermordet

Tegucigalpa. Erneut ist in Honduras eine politische Aktivistin der Demokratiebewegung ermordet worden. Die Leiche von María Teresa Flores wurde am Mittwoch im zentral gelegenen Departement Comayagua gefunden, erklärte María Pérez von der Landarbeitergewerktschaft gegenüber der kubanischen Nachrichtenagentur Prensa Latina. Die Leiche der Aktivistin des Koordinationsrates der Bauernorganisationen von Honduras (COCOCH) wies deutliche Folterspuren auf. Flores galt seit dem 7. August als vermisst. Carlos H. Reyes, Sprecher der Nationalen Front des Volkswiderstandes (FNRP) nannte den Tod der 52jährigen Mutter einen "politischen Mord" im Rahmen der Repression, die das Land seit dem Putsch im Juni 2009 durchlebt.

Die Morde an politischen Aktivisten haben in Honduras im vergangenen Jahr dramatisch zugenommen. Auch Amnesty International hat wiederholt auf die wachsende Repression in dem zentralamerikanischen Land hingewiesen.

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