Ecuadors Parlament verurteilt Drohung Londons

Die Abgeordneten haben Drohungen in einer Sondersitzung verurteilt und Vorgehen der Regierung von Präsident Rafael Correa unterstützt.
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Die Nationalversammlung von Ecuador hat am frühen Freitagmorgen in einer Sondersitzung die Drohungen Großbritanniens gegen Ecuador im Zusammenhang mit dem Asylverfahren für Julian Assange verurteilt.

Mit 73 Ja-Stimmen und sieben Enthaltungen verabschiedeten die Abgeordneten eine Zehn-Punkte-Erklärung, in der die Drohungen der britischen Regierung zur Erstürmung der Botschaft verurteilt werden. Dies seien eine Verletzung der nationalen Souveränität und eine Verletzung völkerrechtlicher Prinzipien, heißt es in der Erklärung. Die Regierung von Großbritannien und Nordirland wird zugleich dazu aufgerufen, friedlichen Lösungen jedweder internationalen Kontroverse zu suchen.

Die Abgeordneten befürworteten auch die Erklärung und das Vorgehen der Regierung in dem Fall.

Das Video ist mit Untertiteln auf amara.org verfügbar.

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