Westerwelle wirbt in Peru für Freihandelsabkommen

Lima. Außenminister Guido Westerwelle hat sich in Peru für das zügige Inkrafttreten des Freihandelsabkommen zwischen dem Andenstaat und der Europäischen Union ausgesprochen. Bei seinem Besuch in Lima sagte er, das Abkommen stelle einen "wichtigen Schub für die Beziehungen“ dar. Freier Handel schaffe Wohlstand und Wachstum für alle. Westerwelle wies auch darauf hin, dass es noch großes Potenzial im Bezug auf die Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen gebe. Dabei sei Deutschland auf der Suche nach langfristigen Bündnissen.

"Wir erleben auch hier in Peru, dass Lateinamerika wirklich ein Kontinent im Aufbruch ist", sagte der FDP-Politiker. Und so wolle die deutsche Regierung nicht nur die wirtschaftlichen, sondern auch die strategisch-politischen Beziehungen vertiefen. Dabei setzt die Bundesrepublik nach Westerwelles Worten vor allem auf die Regierung Ollanta Humalas. Diese sei auch der Überzeugung, dass Marktwirtschaft und soziale Teilhabe zusammengehören. Das eröffne neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Westerwelles peruanischer Amtskollege Rafael Roncagliolo sagte, dass die Positionen der beiden Diplomaten weitgehend übereinstimmten und kündigte einen Besuch Humalas in Deutschland an.

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