Ecuador unterzeichnet ITT-Yasuni-Initiative

Quito. Nach jahrelangen Verhandlungen hat die Regierung Ecuadors mit der Organisation der Vereinten Nationen am Dienstag ein Abkommen über die so genannte ITT-Yasuni-Initiative geschlossen. Die Initiative sieht vor, ein ausgedehntes Ölvorkommen unter dem nordwestlichen Amazonas-Gebiet nicht zu fördern wird, um eine der artenreichsten Regionen der Erde zu schützen.

Umweltschutzgruppen in aller Welt begrüßten das einmalige Projekt: "So werden verheerende Auswirkungen auf ein einmaliges Ökosystem, auf seine indigene Bevölkerung und auf das Weltklima vermieden", schrieb der deutsche Verein Rettet den Regenwald.

Für den Verzicht Ecuadors auf die Exporteinnahmen leisten Industrienationen Kompensationszahlungen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar. Diese Summe deckt rund die Hälfte der Einnahmen, die Ecuador durch den Verkauf der geschätzten 850 Millionen Barrel Erdöl erzielen könnte. Das Geld fließt in einen UNO-Treuhandfonds.

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