Haiti / Politik

Stecken Haitis Kapitalisten hinter der Ermordung von Präsident Jovenel Moïse?

Das Komplott könnte ein Versuch sein, die revolutionäre Bewegung aufzuhalten und US-Marines ins Land zu bringen

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Jimmy Chérizier, Anführer der G9 an fanmi e Alye
Jimmy Chérizier, Anführer der G9 an fanmi e Alye

Der haitianische Präsident Jovenel Moïse wurde von mutmaßlichen Söldnern ermordet. Im Interview mit Jacobin sagt der Herausgeber der englischen Ausgabe von "Haiti Liberté", er vermute, dass einige der reichsten Familien Haitis die Angreifer angeheuert haben, um einer möglichen Revolution zuvorzukommen ‒ und möglicherweise sogar eine US-Militärintervention auszulösen.

Am frühen Morgen des 7. Juli, Stunden vor dem ersten Tageslicht, kamen neun SUV zum Haus des haitianischen Präsidenten außerhalb von Port-au-Prince. Moïse hatte sich seit Februar an die Präsidentschaft geklammert und damit anhaltende Demonstrationen von Tausenden Haitianern ausgelöst, die ihm Korruption vorwarfen ‒ vor allem im Zusammenhang mit Petrocaribe, einem Programm, mit dem Venezuela Haiti Öl und Finanzmittel im Wert von Milliarden von Dollar zur Verfügung stellte, die die Entwicklung des Landes unterstützen sollten.

Was monatelange Proteste der Bevölkerung nicht erreicht hatten, erledigte eine kleine Gruppe mutmaßlicher Söldner innerhalb von Minuten. Unter dem Vorwand, Agenten der US-Drogenbebehörde DEA (Drug Enforcement Agency) zu sein, die in Haiti zur Drogenbekämpfung präsent ist, verschaffte sich die Gruppe Zugang zum Haus und tötete den Präsidenten.

Moïses Ermordung geschieht inmitten einer zunehmend revolutionären Situation in Haiti. Die Demonstrationen der Bevölkerung gegen Korruption, die von bürgerlichen Gegnern des ehemaligen Präsidenten unterstützt wurden, werden immer mehr von offen radikalen Kräften bestimmt, wie diejenigen um Jimmy "Barbecue" Chérizier herum. Der ehemalige Polizist, der zum Anführer einer Bürgerwehr wurde, hat sich bemüht, die vielen bewaffneten Selbstverteidigungsgruppen in Haiti und sogar kriminelle Banden unter seinem Banner "Revolutionäre Kräfte der G-9 Familie und Alliierte" (G9 an fanmi e Alye) zu vereinen, um den Staat zu zerschlagen. Seine Basis sind Haitis Armenviertel, wo Millionen ehemaliger Bauern jetzt ein "Lumpenproletariat" [deutsch im englischen Original] von arbeitslosen Arbeitern bilden1.

Während die Hintermänner von Moïses Ermordung noch unbekannt sind, äußert Kim Ives von Haiti Liberté gegenüber Jacobin die Vermutung, das Komplott könne ein Versuch sein, die revolutionäre Flut aufzuhalten und vielleicht sogar US-Marines ins Land zu bringen.

Jacobin-Mitarbeiter Arvind Dilawar sprach mit Ives über das Attentat, die möglichen Hintermänner und die Möglichkeit einer US-Militärintervention.

Was geschah am 7. Juli in Haiti?

Es gab eine Bande von Söldnern mit nagelneuen Nissan Patrol-Fahrzeugen. Sie verfügten über Kenntnisse über das präsidiale Gelände, wo Moïse lebte. Sie waren gut finanziert und bestens vorbereitet. Es war eine ausgeklügelte Operation.

Wer hatte das Geld dafür? Und wer würde sowas tun wollen?

Die Arbeitsthese bei Haiti Liberté ist, dass die Söldner höchstwahrscheinlich von einer oder einem Zusammenschluss der bürgerlichen Familien angeheuert wurden, die in Opposition zu Moïse stehen. Reginald Boulos ist einer davon. Dimitri Vorbe ist ein anderer. Es gibt noch weitere, die mit Moïse unzufrieden waren.

Angenommen diese Hypothese stimmt, dann ist es also die Angst vor dem kommenden Aufstand aus den riesigen Elendsvierteln Haitis heraus, wo sich das Lumpenproletariat in bewaffneten Gangs organisiert, die sich nun darauf eingeschworen haben, eine Revolution gegen die Bourgeoisie und "das verrottete System", wie sie in Haiti sagen, durchzuführen.

Diese Gruppen werden von Chérizier angeführt, ein ehemaliger Polizist, der sich durch persönliche Erfahrungen und durch Verrat radikalisierte ‒ nicht nur seitens der Polizeiführung, sondern auch der bürgerlichen Opposition und auch von Moïse. Er verteidigt also die "Verdammten dieser Erde", wie Frantz Fanon sie nannte, diese enorme Zahl entwurzelter Menschen.

Vor 50 Jahren war die haitianische Gesellschaft weitgehend ländlich und bäuerlich. Aber in den letzten fünfunddreißig Jahren, seit dem Sturz des Diktators Jean-Claude Duvalier, haben die neoliberalen Reformen, die Washington in Haiti vorangetrieben hat ‒ etwa das Abladen von überschüssigen Lebensmitteln, alles von Mehl über Reis bis zu Speiseöl ‒ die haitianische Landwirtschaft weitgehend zerstört. Das Ergebnis ist, dass Millionen von Bauern ruiniert wurden, in die Städte zogen und Teil dieses riesigen Lumpenproletariats wurden.

Die Bourgeoisie ist entsetzt über diese Revolution. Erst letzte Woche sagte Chérizier: "Wir werden kommen und in eure Banken, eure Autohäuser, in eure Lebensmittelläden eindringen und uns nehmen, was uns gehört." Die Bourgeoisie hatte keinen Schutz durch Moïse. Er hatte keinerlei staatliche Autorität. Er war völlig isoliert, aber er weigerte sich, zu gehen. Daher denke ich, sie mussten ihn ausschalten.

Nach den neuesten verfügbaren Nachrichten und laut Polizei haben sie vier der Angreifer getötet, zwei wurden gefangen genommen. Werden die beiden jetzt sagen, wer sie angeheuert hat? Wissen die das?

Reginald Boulos ist einer der reichsten Männer Haitis und derjenige, der am meisten mit Moïse verfeindet ist. Ich glaube, er ist aus dem Land geflohen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor, was ihn auch motiviert haben könnte, eine Söldnereinheit zu unterstützen, um Moïse zu töten. Vielleicht war jedoch mehr Geld nötig, als eine Familie allein aufbringen konnte. Es könnten mehrere Familien beteiligt gewesen sein. So wie es bei früheren Putschen passiert ist, wie etwa dem gegen den ehemaligen Präsidenten Jean-Bertrand Aristide ‒ damals wurde in der Bourgeoisie eine Sammlung gemacht, und sie bekamen Zehntausende Dollar zusammen, um den Putsch 1991 zu unterstützen.

Aktuell sehen wir, dass der kolumbianische Präsident Iván Duque ‒ derzeit vielleicht der reaktionärste Präsident auf dem südamerikanischen Subkontinent ‒ vorschlägt, dass die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Haiti interveniert, ähnlich wie sie 1965 in der Dominikanischen Republik, Haitis Nachbarland, interveniert hat. Die OAS kann reaktionäre Präsidenten wie Duque, Jair Bolsonaro in Brasilien und in einigen anderen Ländern wie Honduras, dazu bringen, Soldaten zu stellen. Aber genau wie 1965 in der Dominikanischen Republik wären US-Marines das Rückgrat einer solchen OAS-Truppe.

Wieso ist es Ihrer Meinung nach klar, dass das Attentat nichts mit der revolutionären Bewegung zu tun hatte, sondern ein Versuch war, sie zu unterbinden?

Die Sache war extrem teuer. Wie gesagt, sie kamen mit neun neuen Nissan Patrol Fahrzeugen. Sie hatten offensichtlich erhebliche Zeit mit der Vorbereitung verbracht. Und es waren ausländische Söldner. Das war nichts, was das Lumpenproletariat der Städte hätte tun können.

Ich könnte einen Zusammenhang sehen, wenn es eine haitianische Gruppe Männer oder Frauen gewesen wäre, die diesen Angriff durchgeführt hat. Man könnte vielleicht sagen: "Kam das von einer der bewaffneten lokalen Gruppen in Port-au-Prince?" Aber offensichtlich waren es Ausländer, die Spanisch sprachen, die Englisch sprachen und sich als DEA ausgaben.

Das passt überhaupt nicht zu den revolutionären Kräften aus den Armenvierteln Haitis. Dies sieht mehr nach einer Söldnereinheit aus ‒ ganz ähnlich wie die Söldner, die vor zwei Jahren angeheuert wurden, um 80 Millionen Dollar aus dem Petrocaribe-Fonds der haitianischen Zentralbank zu rauben.

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Das ist eher typisch für das, was die Bourgeoisie tut. Sie heuern einfach die Muskeln und die Feuerkraft an, die sie brauchen, genauso wie sie in der Vergangenheit Schläger aus dem Lumpenproletariat angeheuert haben, um ihre Drecksarbeit zu erledigen. Aber Chérizier sagt: "Wir arbeiten nicht mehr für euch, wir werden nicht eure Drecksarbeit machen." Und so mussten sie sich im Ausland umsehen.

Manche Berichterstattung hat es so dargestellt, als sei das Attentat ein Ausbruch von "Bandengewalt" gewesen. Wer sind diese Gangs? Was sind deren Ziele? Wie unterscheiden sie sich von unserer Vorstellung von Gangs hier in den USA?

Die Duvalier-Diktatur hatte eine große Bande namens Tonton Macoute, die "Freiwilligen für nationale Sicherheit“, die im Wesentlichen eine paramilitärische Truppe war, die dazu diente, die Duvalier-Familie und deren Interessen zu schützen und zu wahren. Sie waren die Augen, Ohren und die Fäuste des Regierungssystems, und sie haben diese Macht drei Jahrzehnte lang sehr effektiv geschützt.

Aber nachdem Jean-Claude Duvalier 1986 aus dem Land geflüchtet war, begannen die Tonton Macoute auf eigene Faust zu agieren und fingen an, die Wohnvierteln der Bevölkerung zu plündern. Sie stolzierten herum, schikanierten ungeniert die Leute, holten sich aus den Läden, was sie wollten, nahmen sich jede Frau, mit der sie schlafen wollten ‒ sie begingen alle Arten von Missbrauch, was sie so berüchtigt machte.

Als die Tonton Macoute nach Duvaliers Abgang zu einer Art "freie Agenten" wurden, gründeten die popularen Wohnviertel Haitis sogenannte "Wachsamkeitsbrigaden". Diese begannen meist als Gruppen, die auf Töpfe und Pfannen etc schlugen, um Plünderer zu verscheuchen, aber nach und nach bewaffneten sie sich und wurden von der Bourgeoisie angeheuert, um deren Fabriken oder Häuser oder ihr Land zu bewachen. Schließlich gingen die Herren von der Defensive zur Offensive über: "Ich habe da drüben einen Rivalen, der eine Tankstelle hat, die mit meiner konkurriert. Steck sie an"

In dem Maße, wie sich der politische Kampf in Haiti zuspitzte, wurden die Banden für alle Arten von Verbrechen benutzt, Morde und so weiter. Im Lauf der Jahre entwickelte sich dies zu einem Krieg zwischen Banden, die für die Bourgeoisie arbeiteten, und anderen, die sich beispielsweise einsetzten für Aristides Lavalas-Regierung, die in einem gewissen Gegensatz zur Bourgeoisie stand. Folglich waren die Auseinandersetzungen sehr politisch.

Spulen wir vor in die Jahre 2019, 2020 und 2021, so ist die Autorität des Staates fast auf Null geschrumpft. Die Regierung Moïse ist illegitim, sie wird für ihre Korruption und ihre Unterdrückung verachtet. Die Armenviertel und die dortigen Banden agieren auf eigene Rechnung, vor allem durch Entführungen. Entführt werden oft arme Menschen, wahllos aus der Bevölkerung und ganz zufällig, und manchmal tödlich. Selbst wenn Lösegeld gezahlt wird, wurde das Opfer, die Geisel, der Entführte umgebracht. Es wurde ein entsetzlicher Terror und ein Trauma für die haitianische Gesellschaft.

Hier kommt Chérizier ins Spiel, Polizist einer Eliteeinheit der haitianischen Nationalpolizei UDMO (Unité Départementale pour le Maintien de l'Ordre). Im November 2017 erhielt er von der Polizeiführung den Befehl, ein Team von zehn Leuten aus der Station zusammenzustellen, die er in der Cité Soleil leitete, um eine Razzia gegen die Banden im Gebiet von Martissant durchzuführen.

Es kam zu einem dramatischen Kampf zwischen Polizisten und Gangmitgliedern. Mehrere von denen wurden getötet, und vielleicht auch einige Zivilisten. Es ist unklar, was genau passiert ist. Die Polizeiführung sagte: "Oh nein, das war eine fehlerhafte Aktion, es war Chérizier, der das getan hat." Sie ließen ihn hängen, machten ihn zum Sündenbock. Damit fing seine Radikalisierung an. Er begann zu erkennen, dass die Truppe, der er so treu ergeben war, ihn verriet und versuchte, ihn zu benutzen, um die eigenen Fehler zu verdecken.

Nach der Sache ging Chérizier zurück in sein Viertel, das mit diesen Entführern und Vergewaltigern geplagt war. Er ging mit seinen UDMO-Kumpels zu diesen Gangs und sagte: "Hört zu, Jungs, ihr habt die Wahl: ihr könnt entweder aufhören mit dem, was ihr tut und die Gegend verlassen, oder wir bringen euch um." Und sie flohen. Die meisten dieser Bandenmitglieder verschwanden, sie gingen in andere Teile der Stadt.

So kam Chérizier zu seinem Ruf der muskelstrotzenden Sicherheitsbrigade. Er war sehr ernsthaft, ein Mann für Recht und Ordnung. Er machte sich einen Namen und fing an, Beziehungen zu einigen der oppositionellen Kräfte aufzubauen, wie etwa zur Bourgeoisie, die gegen Moïse war.

Aber Chérizier geriet zugleich in Konflikt mit diesen Leuten. Boulos zum Beispiel forderte ihn auf, ein Toyota-Autohaus niederzubrennen, das seine [Chériziers] Leute in der Nachbarschaft lange Zeit betreut und beschützt hatten. Er war sehr schockiert darüber und wurde auch auf diese bürgerlichen Oppositionsfiguren wütend.

Chérizier erkannte, dass alles verrottet war ‒ nicht nur die Polizei, die Regierung, sondern auch die Opposition, die Bourgeoisie. Er radikalisierte sich mehr und mehr und sah, wie er es formuliert, dass "wir das ganze verrottete, stinkende System ändern müssen ‒ das vom Kopf abwärts verrottet ist". Im Grunde hat er diese Bewegung ins Leben gerufen, um, wie er es nennt, eine Revolution gegen die zwölf Familien durchzuführen, die Haiti beherrschen.

Glauben Sie, dass die Ermordung von Moïse die Präsidentschaftswahlen erzwingen wird, die er hinausgezögert hat?

Nein. Die Ermordung soll einen Präsidenten an die Macht bringen, der den Wünschen der Bourgeoisie nachkommt. Die Opposition, die von der Bourgeoisie dominiert wird, fordert schon seit geraumer Zeit eine Übergangsregierung, und jetzt werden sie die wohl bekommen.

Die große Frage ist: Gibt es jemanden, der genug Macht oder Rückhalt oder Sympathie beim Volk hat, um eine grundlegende Erneuerung des Staates durchzuführen? Gibt es einen Präsidenten und einen Premierminister und einen Polizeichef, die genug Kraft und Köpfchen und die nötigen Finanzen haben, um diesen Aufstand aus den Armenvierteln zu stoppen? Ich bezweifle das sehr.

Und das bedeutet, dass sie wahrscheinlich zu Plan B übergehen müssen, also eine ausländische Militärintervention. Hier kommen Duque und die OAS ins Spiel. Die Bourgeoisie wird sehr glücklich sein, sie im Land zu sehen, um ihre Interessen zu schützen ‒ die praktisch mit den US-Geschäftsinteressen übereinstimmen. In vielen Fällen sind sie Vertreter von US-Konzernen und in einigen Fällen sogar US-Bürger.

Ich denke, dieses Attentat diente im Wesentlichen dazu, die Bühne für die Unterdrückung, für die Zerstörung der G9-Bewegung zu schaffen und, wenn nötig, eine ausländische Militärmacht reinzubringen, zum vierten Mal in den vergangenen hundert Jahren.

Kim Ives ist Redakteur und investigativer Journalist bei Haïti Liberté

Das Interview ist zuerst am 9. Juli bei Jacobin erschienen

  • 1. Anmerkung von amerika21: Im Kommunistischen Manifest wird das Lumpenproletariat als "passive Verfaulung der untersten Schichten der alten Gesellschaft" bezeichnet, eher geneigt, "sich zu reaktionären Umtrieben erkaufen zu lassen". Für Mao Tse-tung war es in China ein Erbe des "kolonialen und halbkolonialen Status", der eine "große Anzahl Menschen in städtischen und ländlichen Gebieten in illegale Aktivitäten zwang". Darunter seien "mutige, aber zerstörerische Kämpfer", die Teil einer revolutionäre Kraft werden können, "wenn sie richtig angeführt werden". Amilcar Cabral beschrieb im Guinea-Bissau der 1960er Jahre eine "entwurzelte Gruppe, die "man ohne weiteres als unser Lumpenproletariat bezeichnen könnte": Eine große Anzahl junger Leute, die vom Land kamen und eine Verbindung zu ihm behalten haben, aber gleichzeitig begannen, ein Leben nach europäischer Art zu führen, meist ohne Ausbildung und Einkommen. Die Befreiungsbewegung richtete "besondere Aufmerksamkeit" auf dieses "wurzellose Lumpenproletariat und es hat eine wichtige Rolle im Befreiungskampf gespielt". Für Frantz Fanon, den in Martinique geborenen algerischen Psychiater und Politiker, sind in einer postkolonialen Neokolonie (wie Haiti) "die Schlüsselklassen, die die Revolution unterstützen, das Lumpenproletariat und die Bauernschaft." Beide müssten sich jedoch, um erfolgreich zu kämpfen, mit den "städtischen Intellektuellen" vereinigen, von denen eine kleine Anzahl "zu den Leuten geht".
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