US-Außenpolitik

116 Artikel

US-Stiftung NED übt Einfluss auf Politik in Kuba und anderen Staaten aus

Jahresbericht zeigt den Fokus der interventionistischen Politik der NED auf Kuba und Venezuela in Lateinamerika
Die National Endowment for Democracy (NED) der USA hat ihren jüngsten Jahresbericht veröffentlicht. Darin werden die ideologischen Ziele, generellen Ansätze und konkreten Projekte der Stiftung für Demokratie beschrieben, und in einem Anhang auch mit Ausgaben beziffert. Die finanziellen Mittel... weiter

Der Trump-Plan von "Groß-Nordamerika"

Karte des "Technats von Amerika" von 1940
Von Grönland bis Kolumbien und Venezuela. Kein Zufall. Die Idee hat historische Wurzeln
Die USA arbeiten offenbar weiter an der Umsetzung ihres strategischen Plans, der die Schaffung einer exklusiven US-Einflusszone auf dem amerikanischen Doppelkontinent beinhaltet. Kriegsminister Pete Hegseth führte Anfang März 2026 in einer Rede anlässlich der sogenannten Amerikanischen Konferenz... weiter

Kuba ist nicht allein: Der Wandel in der UN-Generalversammlung

Zunehmende Isolierung der USA in der Blockadepolitik und wachsende Solidarität mit Kuba
Seit 33 Jahren spricht sich eine überwältigende Mehrheit der UN-Mitgliedstaaten für die Beendigung der US-Blockade gegen Kuba aus. Doch gelockert wurde das Sanktionsregime nicht – im Gegenteil. Die USA, die sich selbst als Hüterin der Demokratie verstehen, setzen sich mit ihrem Vetorecht Jahr für... weiter

Venezuela: Das Billionen-Dollar-Geschäft

Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado wirbt in den USA um künftige Investoren. Dabei bleibt unklar, wie sie an die Regierung kommen will
Caracas. Die venezolanische Politikerin María Corina Machado verspricht privatwirtschaftlichen Akteur:innen im Falle einer Regierungsübernahme enorme Profite. "Venezuela steht vor einem historischen Wandel und bietet die größten Möglichkeiten für Demokratie, Sicherheit und... weiter

Venezuela: Die außenpolitischen Optionen der Trump-Regierung

Das Weiße Haus wird verschiedene Ansätze in seinen anhaltenden Bemühungen um einen Regime change gegeneinander abwägen
Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus hat viele Spekulationen über die US-Außenpolitik ausgelöst. In Venezuela ist die Erinnerung an seine "Kampagne des maximalen Drucks" für einen Regime change noch sehr frisch. Viele Wunden sind noch offen. Die neue Regierung geizt nicht mit US-amerikanischen... weiter

USA: Neues Sanktionsgesetz gegen Venezuela, González als "gewählter Präsident" anerkannt

Caracas kritisiert "eklatanten Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen". Washington wiederhole zudem eine gescheiterte Strategie des Regime change
Caracas. Die venezolanische Regierung hat das vom US-Repräsentantenhaus verabschiedete Bolivar-Gesetz scharf verurteilt. Damit sollen Sanktionsmaßnahmen gegen das südamerikanische Land in der US-Gesetzgebung verankert werden. "Der Zweck dieses Gesetzes ist es, die... weiter

Chile: USA sollen ihre Rolle beim Putsch gegen Salvador Allende offenlegen

Gefragt sind die Akten ohne Schwärzungen. Tiefe Feindseligkeit Richard Nixons und seiner rechten Hand Henry Kissinger gegenüber Allende
Washington. Kurz vor dem 50. Jahrestag des Putsches gegen die sozialistische Regierung von Salvador Allende sollen die USA neue Dokumente freigeben, die Fragen über die Verwicklung des Weißen Hauses klären würden. Dies fordert Chiles Botschafter in den USA, Juan Gabriel Valdés, von... weiter

Das chinesische Märchen: Eine neue Machenschaft der US-amerikanischen Ultrarechten

"Die Verbreitung von Gerüchten und Verleumdungen ist eine übliche Taktik der USA und die vorsätzliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder ist ihr Kennzeichen"
Die Frage der Existenz eines oder mehrerer chinesischer Stützpunkte in Kuba ist in diesen Tagen zu einem immer wiederkehrenden Thema für die rückschrittlichsten Kräfte des Imperiums geworden. Es ist die neue Intrige, um mit einem einzigen Schuss die aufstrebende Macht, das kleine rebellische Land... weiter

US-Militärchefin: China und Russland "bösartige Akteure" in Lateinamerika

Southcom-Generalin betont strategische Bedeutung der rohstoffreichen Region für "nationale Sicherheit" der USA. Sorge über großen Einfluss russischer Medien
Washington/Caracas. Für Schlagzeilen sorgen in Lateinamerika derzeit die jüngsten Äußerungen der Kommandierenden Generalin des US-Südkommandos, Laura Richardson. Sie hatte am Samstag bei einer Debatte der US-amerikanischen Denkfabrik Atlantic Council über die strategische Bedeutung... weiter

Lateinamerika und der Krieg in der Ukraine

Lateinamerika hat im internationalen System ein eigenes Gewicht als Frieden bringender und stabilisierender Akteur gewonnen
Auf der 77. Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York trat am 22. September 2022 der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard mit einem Friedensvorschlag zur Beendigung des Ukraine-Krieges auf, der von weiteren lateinamerikanischen Ländern unterstützt wurde. Es geht um die Beendigung des... weiter