Nicaragua / Wirtschaft

2013 war ein gutes Wirtschaftsjahr für Nicaragua

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Die Wirtschaft Nicaraguas wuchs im Jahr 2013 um fünf Prozent
Die Wirtschaft Nicaraguas wuchs im Jahr 2013 um fünf Prozent

Managua. Laut dem Präsidenten der Zentralbank Nicaraguas (BCN), Alberto Guevara, ist die Wirtschaft 2013 dank der guten Ergebnisse in der Landwirtschaft, Fischerei, im Bergbau und im Bauwesen um fünf Prozent gewachsen.

Bei einer Pressekonferenz führte Guevara weiter aus, dass die akkumulierte Inflationsrate bis zum Jahresende bei sechs Prozent liegen wird und damit unter der Marke von 6,62 Prozent des Jahres 2012. Bis Oktober dieses Jahres sei die Zahl der Arbeitsplätze um acht Prozent gestiegen, fügte er hinzu.

Seinen weiteren Ausführungen nach werden die Exporte am Jahresende 2013 einen Wert von 4,6 Milliarden Dollar erreichen, zu dem die Freihandelszonen ungefähr 2,1 Milliarden beitragen – und dies trotz des Preisverfalls auf dem internationalen Markt für Kaffee und andere Produkte. Im gleichen Zeitraum stiegen die Überweisungen aus dem Ausland auf rund eine Milliarde Dollar.

Ausgehend von Vorhersagen über eine größere Dynamik beim Handelsaustausch, größere Stabilität bei den Preisen für Rohstoffe auf dem internationalen Markt sowie günstige binnenwirtschaftliche Bedingungen für ein Anwachsen der Güterproduktion und Dienstleistungen, erwartet die Zentralbank für 2014 ein reales Wachstum der Wirtschaft von 4,5 bis 5 Prozent.

Guevara wies darauf hin, dass die Bruttodevisenreserven Nicaraguas zum Jahresende eine Höhe von fast zwei Milliarden Dollar erreicht haben, was zusammen mit anderen Faktoren die Stabilität des gegenwärtigen Wechselkurses des Córdoba, der nicaraguanischen Währung, garantiere.

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