Zapatistische Gemeinden in Mexiko: Bedrohte Autonomie

2024 ist das dreißigste Jahr des Aufstandes der Zapatist:innen im mexikanischen Bundesstaat Chiapas gegen die neoliberale Weltordnung. Seitdem ist ihre erkämpfte Autonomie politisch, wirtschaftlich, militärisch und durch bewaffnete Paramilitärs bedroht.

In den vergangenen zwei Jahren hat jedoch die Gewalt in Chiapas extrem zugenommen. Durch die Präsenz der Drogenkartelle verschärfen sich die seit langem bestehenden Konflikte um Land. Für die Kartelle geht es u.a. um die Kontrolle des „Handels“ mit Migrant:innen, ein Geschäft, das teilweise mehr einbringt, als der Drogenhandel.

Bei diesen Konflikten in Chiapas geht es aber nicht nur um den Kampf zwischen zwei Drogenbanden um die territoriale Kontrolle, sondern auch um die Absicherung der zahlreichen Infrastrukturprojekte der Regierung durch das Militär.

Inmitten dieser Gewalt hat sich die EZLN eine neue Struktur gegeben, mit der sie diesen und anderen Angriffen Paroli bieten will.

Dr. Marta Durán, Journalistin und Universitätsdozentin aus Mexiko-Stadt wird über diese Entwicklungen referieren.

Spanisch mit Übersetzung

Termindaten
Datum: 08.04.2024, 19:00
Stadt: 22765 Hamburg
Veranstaltungsart: Informations- und Diskussionsveranstaltung
Veranstaltungsort: Saal der w3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Nernstweg 32-34, HH-Altona
Veranstalter: Zapapres e.V. in Kooperation mit der RLS-Hamburg