Bürgerrevolution

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Präsidentschaftswahl in Ecuador: Kehrt die "Revolución Ciudadana" zurück?

Ecuador zwischen progressivem Neustart und fortgesetzter Plutokratie: Linkskandidatin in Stichwahl gegen Bananenmillionär
Quito. Bei den Stichwahlen um die Präsidentschaft in Ecuador treten heute Luisa Gónzalez für die Revolución Ciudadana (Bürgerrevolution, RC) und Daniel Noboa für die Acción Democrática Nacional (Nationaldemokratische Aktion, ADN) gegeneinander an. Außerdem wird nach... weiter

Wahlen in Ecuador: Die Rechte mit dem Lasso um den Hals

Das Land befindet sich wieder im Kampf zwischen einer hartnäckigen Rechten ‒ und progressiven Kräften, die zeigen wollen, dass es möglich ist, Ecuador erneut zu verändern
Der aktuelle ecuadorianische Präsident Guillermo Lasso hatte das Parlament aufgelöst und vorgezogene Neuwahlen für August 2023 ausgerufen, um einem Amtsenthebungsverfahren aufgrund von Veruntreuung zu entgehen, das im bis dahin von der Opposition dominierten Parlament Erfolg gehabt habe dürfte.... weiter

Ecuador geht in die Stichwahl, Linkskandidatin liegt rund zehn Prozentpunkte vorn

Luisa González von der Bürgerrevolution zieht als erste Frau in die Stichwahl um das Präsidialamt ein. Gegenkandidat ist Bananenunternehmer Daniel Noboa
Quito. In Ecuador wird das neue Staatsoberhaupt am 15. Oktober in einer Stichwahl gewählt. Antreten werden die Linkspolitikerin Luisa González und der rechtsgerichtete Großunternehmer Daniel Noboa. Dies teilte der Nationale Wahlrat (CNE) mit. Nach Auszählung von 80 Prozent der... weiter

Präsidentschaftswahl in Ecuador: Linkspolitikerin Luisa González führt in den Umfragen

Kandidatin der Bürgerrevolution liegt deutlich vor den Mitbewerbern. Indigene Dachorganisation Conaie unterstützt weder González noch andere Kandidaten
Quito. In den Umfragen für die Präsidentschaftswahlen in Ecuador am 20. August führt Luisa González, die Kandidatin der von Ex-Präsident Rafael Correa geführten Revolución Ciudadana (Bürgerrevolution), deutlich. Sie liegt bei verschiedenen Umfragen mit einer Zustimmung zwischen 26,... weiter

Auseinandersetzung um Medien- und Kommunikationsgesetz in Ecuador geht in die nächste Runde

Der Versuch der rechten Regierung, das fortschrittliche Kommunikationsgesetz der "Bürgerrevolution" zu kippen, ist vorerst gescheitert
Am 21. Juli 2022 stimmte Ecuadors Parlament über weitreichende Änderungen an der Gesetzgebung zu Kommunikation und freier Meinungsäußerung ab. Mit 75 Stimmen dafür, 21 dagegen und 30 Enthaltungen fand das von der linken Oppositionspartei Unes und des regierungskritischen Teils von Pachakutik... weiter

Die Demokratien in Lateinamerika unter Belagerung

Nichts ist sicher, bevor nicht die Präsidentenschärpe angelegt ist, weder die Durchführung der Wahlen noch eine stabile Entwicklung nach Bekanntgabe der Ergebnisse, sollte Arauz gewinnen
Die Alarmglocken begannen zu läuten, als die stellvertretende Generalstaatsanwältin Kolumbiens mit Aussagen gegen Andrés Arauz im Gepäck nach Quito kam. Krisensituation, Analyse des Szenarios und  – schließlich  – eine ruhige und kalte Nacht. Es war eine erneute Bedrohung während der... weiter

Yaku Pérez in Ecuador: Umweltschutz von rechts und populare Ökologie

Kritische Stimmen aus Argentinien zum vorgeblich "öko-linken" Präsidentschaftskandidaten Yaku Pérez
Unter dem Banner eines umweltpolitischen Diskurses erreichte Yaku Pérez am 7. Februar bei den Präsidentschaftswahlen fast 20 Prozent der Stimmen. Der indigene Anführer kämpft nun um den Einzug in die Stichwahl. Wie lässt sich dieser neue "grüne" Diskurs mit den Interessen des Status quo verbinden... weiter

Ecuadors Linke ist zurück

Die Stichwahl steht noch aus, doch nach vier Jahren Neoliberalismus zeigt der Kurs nach links. Welche Politik ist von Andrés Arauz zu erwarten? Darüber hat Jacobin vor der Wahl mit ihm gesprochen
In der letzten Phase des Wahlkampfes wurde die Verzweiflung von Lenín Morenos neoliberaler Regierung und den rechten Parteien in Ecuador immer spürbarer: Sie taten alles, um den Sieg der Linken unter der Führung von Andrés Arauz zu blockieren. Die Regierung von Lenín Moreno hat einen... weiter

Nach Deal mit Indigenen: Verhaftungswelle gegen Oppositionelle in Ecuador

Regierungskritiker und Journalisten inhaftiert, zahlreiche Hausdurchsuchungen. Was bringt das Abkommen mit Präsident Moreno?
Quito.In Ecuador ist es nach einer vorläufigen Einigung zwischen der Regierung von Präsident Lenín Moreno und dem einflussreichen Indigenen-Dachverband Conaie zu einer Verhaftungswelle gegen Oppositionspolitiker und regierungskritische Journalisten gekommen. Beobachter sehen in... weiter

Ecuador zwischen Protest und Ausnahmezustand: Jetzt spricht die Opposition!

Schwere Vorwürfe gegen Regierung und bewaffnete staatliche Kräfte. Unabhängige Medien unter Druck. Ruf nach Neuwahlen
Quito. Vertreter der Opposition und Menschenrechtsorganisationen in Ecuador haben das Vorgehen der Regierung von Präsident Lenín Moreno gegen die andauernden sozialen Proteste scharf kritisiert. Nach Ansicht des Abgeordneten Estaban Melo, der für die linksgerichtete... weiter

Institutionelle Krise in Ecuador verschärft sich

Monat für Monat verliert Ecuadors Präsident Lenín Moreno mehr an Glaubwürdigkeit. Doch er sitzt weiter fest im Sattel
Nach neuesten Umfragen bewerten nur noch 22 Prozent die Regierungsarbeit positiv. Die Zustimmungswerte des anfangs beliebten Präsidenten kennen seit Monaten nur eine Richtung: nach unten. Zur Erinnerung: Ecuador galt zwischen 1996 und 2006 weithin als unregierbar, da die drei in dieser Phase... weiter