Bergbau

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Brasilien: Notstand im Gebiet der Yanomami ausgerufen

Mehr als 500 indigene Kinder starben in den letzten vier Jahren. Genozidvorwürfe gegen Bolsonaro. Gericht fordert Plan zum Schutz der Indigenen. Lula verspricht, illegalem Bergbau ein Ende zu setzen
Boa Vista. Das brasilianische Gesundheitsministerium hat für das Gebiet der Yanomami den Notstand ausgerufen. 53 Yanomami-Kinder befinden sich im Krankenhaus des Bundesstaats Roraima, alle von ihnen sind stark untergewichtig. Die Luftwaffe liefert seit Montag Lebensmittel in die... weiter

Konzerne erhalten Zugriff auf indigenes Land in Brasilien

Neues Gesetz erlaubt Bergbau und Wasserkraft in indigenen Territorien. Ukraine-Krieg als Vorwand für beschleunigtes Verfahren. Massive Proteste gegen Raub indigenen Landes und drohende Umweltzerstörung
Brasília. Die Abgeordnetenkammer in Brasilien hat trotz massiver Proteste die dringliche Behandlung des umstrittenen Gesetzentwurfs PL 191/2020 gebilligt, der den Bergbau auf indigenem Land erlauben soll. Mit dem Gesetz sollen Teile der Verfassung neu geregelt werden, um die... weiter

Stimmen von der KoBra-Frühjahrstagung "Keimzellen des Widerstands"

Perspektiven im Kampf gegen ein autoritäres System – es gibt viele kleine Bewegungen
Am 23. und 24. April 2021 fand die Frühjahrstagung der Kooperation Brasilien (KoBra) statt. Die Organisation vernetzt im deutschsprachigen Raum Brasiliengruppen und Einzelpersonen, die sich solidarisch mit sozialen Bewegungen in Brasilien für eine gerechtere Welt einsetzen Die Halbzeit der... weiter

Alarmierende Bilanz zur Umweltzerstörung im Amazonasgebiet in Brasilien

Aktuell die größte Flächenrodung seit zwölf Jahren. Situation durch illegale Bergbaugenehmigungen und fehlende Schutzmaßnahmen verschlechtert
Brasília. Aus der Jahresbilanz zur Abholzung in Brasilien geht hervor, dass über 11.000 Quadratkilometer des Amazonas-Regenwaldes gerodet wurden. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 9,5 Prozent. Laut einer Analyse von Greenpeace verfehlte Brasilien damit das bis zu... weiter

Umweltverbrechen in Brasilien: "Der Vale-Konzern muss gestoppt werden"

Für 25 Stauanlagen des Vale-Konzerns in Minas Gerais konnte bereits 2015 die Stabilität nicht mehr garantiert werden. Und die Dämme, die jetzt in Brumadinho gebrochen sind, zählten noch nicht einmal dazu
Im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais ist am 25. Januar in der Nähe der Kleinstadt Brumadinho ein Damm eines Rückhaltebeckens für die Erzschlammreste der Mine Córrego do Feijão gebrochen. Erste Schätzungen gehen von mehreren Millionen Kubikmeter Erzschlamm aus, der den Damm des ersten... weiter